Archiv für den Monat: Februar 2009

Auf zur Cebit 2009

Dieses Jahr schon wieder zur Cebit? Hatte ich nicht im letzten Jahr gesagt, dass wäre mir zu langweilig?

Egal, am nächsten Donnerstag fahre ich nach Hannover. ^^

Mit kostenlosen Karten wurde dieses Jahr wirklich nicht gegeizt – auf jeder größeren Webseite und in jedem Forum wurde man mit den Aktionscodes geradezu zugeschüttet – und auch die Anreise ist schon organisiert: Christian hat uns eine Mitfahrgelegenheit organisiert. Ein Dauer-Spezial, wie es bei der Bahn ja so schön heißt, wäre mir der Messebesuch nämlich nicht wert gewesen.

Aus dem letzten Jahr:

Schauen wir mal, was dieses Jahr auf uns zukommt. GreenIT steht wieder groß in der cebit.de Tagcloud. 😉

WuChungs Vegetarian Mock Duck

Als wir letzten Freitag auf der Suche nach einem Karnevalskostüm durch Leverkusen  liefen, kamen wir an einem dieser leicht gammeligen Asia-Läden vorbei, bei denen immer ein extrem stille Person bewegungslos hinter dem Tresen steht und jeden deiner Schritte aus den Augenwinkeln beobachtet.

Beim Gang durch die Regalreihen ist mir dann ein kleine Konserven-Dose in die Hände gefallen, die ich unbedingt zu Hause probieren musste: WuChungs Vegetarian Mock Duck

Auf deutsch:
vegetarische falsche Ente aus Weizenmehl (Mehlklösse) , Salz, Zucker, Soja Sauce und Sojabohnen Öl. 280g für 1,49€, produziert Ende 2006, haltbar bis Ende 2009 – na, da hab ich ja Glück gehabt, denn ich bin auch schon in einem Asia-Laden gewesen, der im Eingangsbereich einen Wühltisch mir reduzierten abgelaufenen Produkten stehen hatte. 😉

VorderseiteVorderseiteVorderseite

Der Inhalt ist von bräunlicher Farbe, leicht faserig (wie Mozzarella, wenn man ihn auseinander reißt, nur etwas fester) und hat an einigen Stellen ein Noppenmuster aufgeprägt – wahrscheinlich, um die Haut der falschen Ente zu imitieren. Pur hat es einen sehr leicht salzigen Soja-Geschmack, so dass es beliebig weiterverarbeitet werden kann.

Verkostet habe ich es aber ohne weitere Bearbeitung – in der Mikrowelle aufgewärmt und mit einem Schuss Sojasauce.

Von der Konsistenz war ich sehr positiv überrascht, auch wenn ich diese Noppenprägung eher widerlich finde. 😉 Der Geschmack war in dieser Form ganz okay – beim nächsten Mal werde ich den falschen Hasen aber lieber anbraten und ähnlich wie Gyros würzen. Das Produkt dient halt als Geschmacksträger.

Fazit: Fieses Packungsdesign, aber durchaus für einen zweiten echten Versuch geeignet.

Yoshis Island durchgespielt

Mario und Luigi (ich hab ja getippt, dass sich die Prinzessin im zweiten Beutel versteckt) sind wieder vereint und Bowser Schloss liegt in Trümmern, denn heute Abend haben Andrea und ich Yoshis Island von Kameks Tyrannei befreit. Die letzten Level beinhalteten noch ein paar echt fiese Sprungabschnitte, bevor mir die Ehre zu Teil wurde, Bowsers Kinderzimmer zu zertrümmern.

Rebecca hatte uns gestern noch am ersten Abschnitt vorgeführt, wie man mit 13 Jahren Ãœbung (seit Veröffentlichung) durch die Level rennen und wirklich jedes einzelne Extra herauskitzelen kann – da kommt man sich echt untalentiert vor.

Nun geht es also an die Maximalpunktzahl, damit auch die Extras freigeschaltet werden. Durchspielen alleine reicht nicht mehr, wenn man erzählt bekommen hat, zu welchen Preisen das Spiel damals in den Handel gekommen ist: ~100 DM.

Und wir wissen jetzt, bei wem wir klingeln müssen, wenn das nächste Spiele her muss. 🙂

Karneval in Opladen + Donuts

Das war wahrscheinlich einer der schönsten Umzüge, die ich je gesehen habe:
Abwechslungsreiche Wagen, gut verteilte Musikgruppen und das Ganze in einer Länge, die ich Opladen gar nicht zugetraut habe. Respekt. Im nächsten Jahr sind auf jeden Fall wieder dabei.

Gefährliche Geschosse gab es in Form von 3er Packungen Schokoladentafeln und Pralinenschachteln. Aua. Kamelle ohne Ende, wobei die abgepackten Stücke Blutwurst wohl der vegetarische Tiefpunkt der 5. Jahreszeit waren. 🙂 🙁

Für das anschließende Kaffeetrinken (Nikola, Niko, Randy, Rebecca und Michi waren da) hab ich gestern noch einen amerikanischen Apfelkuchen gebacken und heute vormittag Donuts fritiert, die endlich auch ihren Namen verdient haben. Mein letzter Versuch auf dem Blech war ja nicht wirklich gelungen.

Dieser super luftige Hefeteig (das erste Rezept) kam richtig nahe an das Original aus der Bäckerei heran – beim Fritieren im Topf musste man aber ziemlich aufpassen, so schnell sind sie fertig. Ich hab einige Bilder vom Entstehungsprozess gemacht. Ich hoffe, ihr habt gerade keinen Hunger auf was Fettiges. 😉

Karneval in Longerich (geht durch den Magen)

Im Gegensatz zu gestern sind die Tüten heute besser gefüllt.

Ich stehe ja unglaublich auf diese Baiser-ähnlichen bunten Zuckerkugeln, die sonst fast niemand mag. Allgemein hat man es als Vegetarier, der auf Gelatine verzichten möchte, bei den Kamellen nicht einfach. Mäusespeck, Fruchtgummi und Kaubonbons fallen komplett weg, so dass nur noch Hartbonbons, Popcorn, Chips und diese furchtbaren Schokoladentafeln übrig bleiben, bei denen der Kakao nur noch zur Namensgebung irgendwo hinten in der Zutatenliste steht.

Aber auch wer in der Wahl seiner Nahrungsmittel weniger kritisch ist, dürfte wissen, welchen Mist er sich in den folgenden Tagen in den Mund steckt. Die E-Stoffe feiern im Magen bestimmt über Aschermittwoch hinaus. 😉

Ich würde wirklich gerne wissen, ob es Städte gibt, in denen etwas anderes als die Einheitsmischung geworfen wird …

So sieht der Inhalt meiner Tüte vor dem Tauschen mit Andrea aus (die sich übrigens gerade hinter mir an einer Packung Chips vergeht ^^ ):

Links abgetrennt die Gelatine-Fraktion. Kelly Family CDs von ’96 hab es auch in Massen.

Wo sind denn die anderen Kamelle-Tüten-Blogger da Draußen?

Karneval in Dormagen

Gestern waren wir in Dormagen, um uns den Umzug anzuschauen und anschließend ordentlich feiern zu gehen.

Die Luft im Zug auf der Hinfahrt kann man nur als „biergeschwängert“ bezeichnen. 😉 Ab Köln gab es dann auch genügend Sitzplätze.

Ich musste am Straßenrand im Hippie/Blumenmann-Kostüm schon ordentlich hin und her wippen, damit die Kälte nicht zu arg wurde. Andrea hatte es in ihrem „Straßen“-Kostüm „Nikolausfrau auf Sommerurlaub“ etwas besser erwischt. Aus Kamelle-fang-technischer Sicht hatten wir den schlechtesten Standort, den man sich nur vorstellen kann: In zweiter Reihe auf einer Garageneinfahrt, direkt hinter einer Reihe Omis und Opis in Rollstühlen, die gleich ihre Pflegepersonal dabei hatten. Da kann man wohl niemanden verübeln, dass der Fokus darauf lag, den älteren Herrschaften die Bonbons mit beiden Händen in den Schoß zu legen. Wir wurden trotz Zurufen komplett ignoriert. 😛

Anschließend ging es ins örtliche Festzelt um Party machen. Haben wir auch, wie ich noch immer merke. ^^

Heute Nachmittag geht es auf den Zug in Köln Longerich, wo sich in den letzten Jahren immer gut was fangen ließ. Und morgen schauen wir mal, was Opladen so zu bieten hat. Würden wir nicht im 4 Stock wohnen, könnten wir uns das Spektakel auch vom Fenster ansehen – die Wagen fahren praktischer-weise gleich durch unsere Straße.

Alaaf!
oder Helau! (für die Alt-Trinker da draußen)

Snowboard auf Reisen

Irgendwann in den nächsten Wochen wollen wir in die  Neusser Skihalle und dort mal schauen, wie es sich so in örtlichen Gefilden auf den Brettern fährt. Besonders viel erwarte ich nicht, aber für ein bissle Snowboardfahren (und bei meinem Können) sollten die 300m schon reichen. Gestern war ich mal wieder auf Heimatbesuch und stand vor dem Problem, mein Snowboard von Solingen nach Leverkusen zu bekommen. Dazwischen lagen auch noch zwei Termine in Wermelskirchen.

Ich war fast überrascht, dass mich der Busfahrer mit dem Board in sein Gefährt gelassen hat – im Gegenzug habe ich mach aber auch erfolgreich bemüht, mit den scharfen Metallkanten weder die Sitze, noch sonst etwas aufzuschlitzen. In Wermelskirchen wurde ich aber schon ziemlich neugierig angeschaut, als ich mich so bepackt durch die Stadt schleppte. Dabei habe ich doch in der Zeitung gelesen, dass es im Bergischen in den letzten Tagen so doll geschneit hat. 😉

Nach Leverkusen musste ich mich zum Glück nicht mehr in die immer überfüllte Linie 260 quetschen, sondern wurde nach der Sneakpreview bequem vor der Haustür abgesetzt.

Es kann also losgehen!

Film: Shopaholic

Kino 1 Reihe 13 Platz 6 Preis 4€ – Sneaktime!

Inhalt: Rebecca Bloomwood (Isla Fisher) ist Jounalistin und träumt davon, bei DER großen Modezeitschrift zu arbeiten. Als ihr aktueller Arbeitgeber schließt, versucht sie sich über den Umweg einer Finanzzeitung beim selben Verlag nach oben zu kämpfen. Dort trifft sie auf ihren neuen Chef Luke Brandon (Hugh Dancy) und es knistert schnell zwischen den beiden. Aber Rebecca hat ein Problem: Sie ist Shopaholic (redet mit Schaufensterpuppen) und ist mit all ihren Kreditkarten tief in den Miesen. Das und vieles mehr, macht ihr Leben plötzlich ziemlich turbulent.

Was soll man zu diesem Film sagen? Natürlich Blond meets Der Teufel trägt Prada!

Die Story orientiert sich an jeder beliebigen Lifestyle-Komödie: Die Vision, die Chance, der Mann, die peinliche Katastrophe, der großer Erflog, die nächste Katastrophe, der riesiger Erfolg, die romatische Katastrophe und zum Schluss der romatische Erfolg. Genau daran liegt es, dass ich diese Art Filme gar nicht mehr auseinanderhalten kann.

Weil Isla Fisher so schön übertrieben schauspielert und weil sie eh den „Rote Haare Bonus“ hat, würde ich den Film im guten Mittelfeld einsortieren – natürlich davon ausgehend, dass man beim Kinogang weiß, worauf man sich da einlässt. 😉

Das Sneak-Publikum war gestern mal wieder unterirdisch. Ein paar Idioten, eine Reihe vor uns, hatten den lustigen bescheuerten Einfall, auf der Zielgerade zum Finale einen Wettbewerb im „bescheuerte Töne produzieren“ auszutragen. Nach den Titeln ist man dies ja gewöhnt – aber wenn man sich dann auf den Film konzentriert …
Wie heißt es so schön in Matrix: „We need guns. Lots of guns.“

Also: 6 von 10 Sternen