Schlagwort-Archive: Fotos

Revue 2020 plus Zubehör

Revue 2020So sieht mein neues Belichtungsgerät aus. Zusammen mit drei Entwicklungsschalen, Kleinteilen und Fotopapier auf eBay für den Preis eines Fastfood-Menüs erstanden. Nun fehlen nur noch die Chemikalien, eine zweite Zange und ich könnte meine eigenen Schwarz-Weiß-Papierbilder herstellen. Als Dunkelkammer hab ich mir schon unser Badezimmer ausgeguckt: Fensterlos, einfach abzudichten und mit reichlich Wasser.

Das Fotopapier hat seine maximale Lagerzeit allerdings schon einige Jahre hinter sich – April 1984 =) Laut Verkäuferin soll sich dies aber nur dadurch äußern, dass man etwas länger belichten muss. Da kann ich soviel über den Entwicklungsprozess lesen, letzten Endes muss ich es selber herausfinden.

Jetzt kann man natürlich sagen: „Da hat Christian gerade mal eine Woche seine Spiegelreflexkamera und schon will er seine eigenen Fotos belichten. Ist das zu glauben?“
Nun, da hätte „man“ wohl nicht ganz unrecht, aber bei solch einem Angebot, musste ich einfach zuschlagen. Selbstverständlich wage ich mich erst an das Chemielabor, wenn ich belichtenswerte Motive auf SW-Negativ habe. Alles brav der Reihe nach …

Bloggen in der Weihnachtszeit

Markus hält mir seit einigen Tagen zögerlich ein „Weihnachtsstöckchen“ hin, das er selber etwas stiefmütterlich behandelt. 🙂 Auch wenn ich solchen Ausgeburten der Blogosphäre nicht komplett abgeneigt bin, lasse ich das Hölzchen links liegen und berichte lieber über meinen persönlichen Stand der Vorweihnachtszeit. Meinen unausgesprochenen „Pflichten“ als Blogger, wie Markus so schön zusammengefasst hat, bin ich ja mit der Backlink trotzdem nachgekommen. 😉

Schon fast aus Tradition haben Andrea und ich uns Adventskalender gebastelt, die nun schaukelnd an der Decke hängen bzw in kleinen Päckchen in einer Holzkiste auf die richtigen Tage warten. Ich bin also seit dem 1. Dezember gut mit Süßem eingedeckt. Am Nikolaustag musste ich mich – so vertröstete mich ein Gutschein – bis zum Abend gedulden. Die dort versprochene Ãœberraschung wurde mir in Form eines ganzen Lebkuchen-Dorfes überreicht, das in deutlich verwüsteter Form auch jetzt noch einen Meter entfernt steht. 😛

Eva und Niko bzw. „Dem Nikolaus seine kleinen Gehilfen“ haben uns in der Nacht zum 6. einen sehr leckeren Schoko-Nikolaus vor die Tür gestellt, der sich sogar selber mit der beiliegenden Karte hätte ausweisen können, wäre uns seine Identität am Morgen spontan entfallen. 😉

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Demo am 24.11.2007 Review

Am Universitätsplatz fanden sich nach und nach ca. 400 Personen ein. (siehe Eintrag: „Demo am 24.11.2007„) Eine Gruppe die unterschiedlicher nicht sein konnte: Viele Erst-Demonstranten, Angestellte, Rentner, erfahrene Bürgerrechtler, Mitglieder der Piratenpartei und eines Motorrad-Clubs, Schüler, ein paar erfahrene Demobummler, …

Das Wetter war beständig, aber so furchbar eisig, dass die Kälte beim Warten schnell durch T-Shirt, Pulli und wieder T-Shirt kroch. Als der Zug sich schließlich in Bewegung setzte, ging es aber einigermaßen.

Die anfänglich in großer Zahl angerückten Polizeikräfte ließen sich – wohl nach Sichtkontrolle der Teilnehmer – nur noch als kleine Grüppchen stiller Beobachter und Verkehrsordner blicken. Die Route war sehr gut gewählt – nach den ersten Metern im relativ verlassenen Universitätsgebiet, waren immer mehr Menschen auf den Strassen zu sehen, die sich auch gerne ein Flugblatt in die Hände drücken ließen. Der Einzug auf den Bahnhofsvorplatz erregte erwartungsgemäß große Aufmerksamkeit und Interesse.

Dort folgte eine kleine Kundgebung, auf der durch ein Megaphon die Kritik an den fragwürdigen Gesetzen bzw. Entwürfen detailliert für alle Zuschauer auf den Punkt gebracht wurde. Alle Kölner und Besucher, die der Demo gestern begegnet sind, haben also auf jeden Fall ein Minimum an Information bekommen, um aufmerksam zu werden und sich ggf. weiter informieren zu können.

Kritik:

Der Mann am Megaphon hatte nicht das beste Händchen für Rhetorik und das rechte Wort zur rechten Zeit. So waren mir die Rufe zu den zunächst anrückende Polizei ein bisschen sehr platt und unangebracht. In einer so heterogenen Gruppe ist man ja etwas toleranter, aber der Sinn und Zweck an das Gewissen der Polizisten zu appellieren („Befehlsverweigerung“, …) war mir nicht ganz ersichtlich. Vielleicht hatte sich da die Vorstellung vom „Polizeistaat“ schon zu festgesetzt. Die Sprecher bei der Kundgebung machten das aber wieder wett. 🙂

Die Rufgesänge waren zum Teil auch etwas „seicht“ – erfüllten aber ihren Zweck, die Aufmerksamkeit der umliegenden Bewohner zu bekommen. Wahrscheinlich muss das einfach so sein.

Einige Eindrücke der Demo:

Weitere Fotos, Berichte und Meinungen im Netz:

michael-stuff.de (Fotos), freiheitblog.wordpress.com (Rede) & (Impressionen), tomswochenschau.wordpress.com (Bericht), heise.de (Meldung mit Fotos), blogger-for-freedom.org(Bericht), dauerfeuerverarsche.de (Bericht), flickr.com (Fotos), ra-blog.de (Bericht),

Druckkopf reinigen (IP3000)

Ich habe gerade – zu meiner Verwunderung – erfolgreich einen verstopften Druckkopf für einen Canon PIXMA IP3000 gereinigt. Es fehlten Schwarz und Cyan beinahe komplett – die Düsenreinigung konnte auch schon lange nicht mehr helfen.

In Ermangelung von destiliertem Wasser habe ich den Kopf nach der einfachen Demontage zunächst für 2-3 Minuten in normalem warmen Wasser einweichen lassen (natürlich ohne die Patronen). Dann solange in der Flüssigkeit schütteln, bis keine intensiven Farbspritzer mehr aus den Öffnungen laufen. Dabei auch immer wieder Wasser über die oben liegenden Membranen zu den Patronen laufen lassen. Das Wasser verfärbte sich innerhalb kürzester Zeit in einem wunderschönen dunklen Magenta.

Nach einem Wasserwechsel den Druckkopf wieder für ein paar Minuten einweichen lassen. Es lösen sich noch verbleibende kleinere Verkrustungen – dann feste ausschütteln und anschließend sorgfältig trocknen lassen – immerhin befindet sich ein sehr enger Zwischenraum hinter der Rück-Platine, in dem sich keinerlei Wasser mehr befinden darf!

Wenn man von der Trockenheit absolut überzeugt ist, kann der Kopf wieder eingebaut werden. Vor der normalen Benutzung musste ich noch mehrfach den Druckkopf per Software reinigen lassen und ~5 A4 Fotos auf Normalpapier ausdrucken.

Das Druckbild ist seitdem wieder tadellos (ca. 10x A4 vollfarbig).

Ich übernehme keinerlei Haftung, falls die Methode euch den Druckkopf samt Drucker zerschießt! Die 60€ für ein Ersatzteil war mir das Risiko aber wert, zumal ich eh weiterhin auf alternative Tintenhersteller setze.

Viel Erfolg! 🙂

In der Waschanlage

Mein Auto durfte heute durch die Waschanlage, um endlich die Farbspritzer an der rechten Seite loszuwerden oder es zumindest zu versuchen. Der Mitarbeiter am Hochdruckreiniger schient auch angesichts der Verschmutzungen etwas schockiert und bearbeitete die Stelle besonders intensiv mit dem Strahl, um mich schließlich ohne weiteren Kommentar durchzuwinken.

Ich sitze gerne im Wagen, während Düsen, Schaumstoffrollen und automatische Lappen die Kabine von allen Seiten bearbeiten. Wahrscheinlich, weil es ein so krasser Gegensatz zu den gewöhnlichen Eindrücken ist, die man hinter dem Lenkrad aufnimmt.

Hoffnung, am Ende ein wirklich sauberes Auto vorzufinden, hatte ich mir nicht gemacht, darum war ich froh, das sich zumindest die schlimmsten Spritzer an der Tür in Luft aufgelöst haben. Der vorsichtige Blick unter den Wagen und in den Radkasten zeigen aber weiterhin, dass ich nicht drumrum komme, selber mit Lauge und Schwamm Hand anzulegen. Immerhin geht das Mist-Zeug überhaupt ab.

Meine Pflanzen 15: Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Heute morgen hat sich die erste Blüte meiner Orchidee Phalaenopsis geöffnet. Da hat sich die Pflege um die Reste der Baumarkt-Pflanze doch wirklich gelohnt. Das Wachstum zu beobachten ist auch wirklich interessanter, als einfach die blühenden Exemplare in der Gartenabteilung abzuholen. Fotos habe ich mit meiner kränkelnden Handy-Kamera natürlich auch gemacht – nur mit dem Einpflegen tue ich mich noch etwas schwer.

Phalaenopsis

Wo Licht ist, ist leider auch der Schatten nicht weit und dieser Tage ungewöhnlich groß.

Seit einigen Tagen kämpfe ich mit Hausmittel und Nadel gegen einen Schildläusebefall an meinen Ozean Gift Mangroven. Täglich absuchen und einsprühen. Ich hoffe nur, ich schädige mit der Schmierseife nicht das Substrat und die Mistviecher fallen nicht auf die umliegenden Pflanzen ein. Wenn nichts mehr hilft, bestelle ich endlich mir mal eine Dose Nützlinge.

Den Ober-Super-GAU hat ein, von Wurzeln zugewachsener, Wasserstandsanzeiger bei meiner schönen Salakpalme angerichtet. Die Blätter waren absolut trocken und raschelten wie Transparentpapier, als ich ihnen heute endlich wieder Wasser gegeben habe. Keine Ahnung wie lange sie schon direkt neben der undankbaren Metalldampflampe vergeblich auf einen winzigen Tropfen gehofft haben. Ich könnte wirklich heulen. 🙁

Die nächsten Tage werden zeigen, wir groß die Schäden sind …

Schokoladen-Popcorn-Blöcke

Nun, da meine Popcorn-Maschine so wunderbar funktioniert, geht es ans Experimentieren. 🙂

Ein Versuch mit Paprikapulver und Asia-Gewürz war leider am fehlenden Bindemittel (Butter, Öl, …) gescheitert. Also ging der nächste Schritt in die gegensätzliche Richtung:

Erster Schritt: Popcorn machen

Zweiter Schritt: 4 Tafeln Schokolade schmelzen

Dritter Schritt: Die flüssige Schokolade unter das Popcorn rühren

Vierter Schritt: Die Masse in einer mit Küchenfolie ausgeschlagenen Kastenform in den Kühlschrank stellen

Fünfter Schritt: Lasst euch etwas einfallen

Das Zerteilen ist nicht ganz einfach – das Ergebnis aber gar sakriköstlich (wie Homer bestimmt urteilen würde). 😉