Counterstrike – oder auch nicht

22. November 2007 21:02 in Spiele

Früher ging ich mit Counterstrike online und wurde auf fast jedem Server von den “PROs” auf frustrierende Art und Weise darauf hingewiesen, wie schlecht ich doch in diesem Spiel bin – was mich aber nicht weiter störte. :)

Der Ausflug in die Serverliste sah heute ganz anders aus. Bei 4 von 6 Servern musste ich mir etliche Megabyte an zusätzlichen Daten herunter laden – meist Sounddateien und zusätzliche Modelle. Im Spiel musste ich fast jedes Mal feststellen, dass sich die Spielmechanik grundsätzlich vom Normalzustand unterschied.

Auf Server 1 wurde vom Startpunkt aus durch Kisten und Wände auf einen unsichtbaren Feind geschossen. Bevor ich die groteske Szene verlassen konnte wurde ich von einem Scharfschützen erlegt.

Server 2 hatte dieses Manko zwar nicht, dafür war die Laufgeschwindigkeit so gesteigert, dass ich nicht einmal bis zur ersten Häuserecke überlebte – ohne jeglichen zeitraubenden Einkauf versteht sich.

Server 3 verließ ich, weil sich Entführer und Polizeikräfte bis zum erzwungenen Ende der Runde an einem Synchrontanz in Zielgebiet versuchten.

Server 4 musste ich verlassen, weil ich ohne Pause auf einer mir unbekannten asiatischen Sprache über die Voice-Funktion beim Namen gerufen wurde (gefolgt von vielstimmigem Lachen) und ich mangels Headset und Geduld nach wenigen Minuten die Nerven verlor.

Server 5 & 6 dagegen hatten hervorragende Pings und mir bekannte Karten in der Rotation, aber ein grundlegenderes Problem:
Ich war mutterseelenallein.

CS scheint inzwischen wirklich nur noch der Ort zu sein, um nach einer anstrengenden Partie CS:Source mit seinen Kumpels Fun-Maps und Mods auszuprobieren.

Mod-freier Server für einen (Wieder-)Anfänger dringend gesucht!

Crysis Demo

29. Oktober 2007 21:39 in Spiele

Nach der eintäuschenden Hellgate: London Demo, ist vor wenigen Tagen ein zweites vermeintliches Highlight als Testversion veröffentlicht worden. Knappe 1,8 GB musste ich mir dafür in einigen Stunden auf den Rechner ziehen.

Die Systemvoraussetzungen sind derart abartig hoch, dass ich mit Intel Core 2 Duo E6300, 2GB DDR2-RAM und Radeon X1650 schon fast am untersten Ende der Leistungsskala angekommen bin. Auf einer Auflösung von 1024×800 mit mittleren Details und ohne Kantenglättung konnte ich die Demo gerade eben so spielen, obwohl das Ruckeln schon deutlich zu merken war. Bei Niko konnte ich das Spiel immerhin mit DX10 Effekten anschauen – wobei die Betonung deutlich auf “anschauen” liegt – wer nicht gerade das flotteste SLI-System sein Eigen nennt, muss zwangsläufig an der Performance-Schraube drehen.

Die Grafik von Crysis ist aber selbst auf niedrigen Stufen aller erster Sahne. Vegetation, Himmel und Modelle bzw. Texturen der NPCs sind wirklich erstklassig. Dabei wurde die Messlatte mit jeder neuen veröffentlichten Technologie-Demo im Videoformat höher gelegt.

Der Spielablauf aber, zeigt zumindest im Demolevel deutlich weniger Unterschiede zum inoffiziellen Vorgänger Farcry auf, dessen Nachfolger ja ebenfalls in Entwicklung ist. An der Küste schleicht man durch den Dschungel und versucht die Kontrahenten möglichst unvorbereitet mit den üblichen Schießeisen niederzustrecken. Einige Passagen kann man auch sehr gut mit bereitstehenden Automobilen überwinden und auf dem Wasser ziehen die gewohnt doppelt besetzten Patrouillenboote ihre Kreise. Eine unbekannte feindselige dritte Partei lauert offensichtlich hinter dem dichten Blätterdach, wie gelegentliche gescriptete Ereignisse in der Spielengine vermuten lassen.

Neu und direkt ab der ersten Sekunde verfügbar ist der Nanosuite – ein Exoskelett mit besonderen Fähigkeiten, der seinem Besitzer kurzzeitige extreme Kraft, Schnelligkeit, Panzerung oder Unsichtbarkeit verleiht. Ausgewählt werden diese Fähigkeiten wie auch Optionen der Waffen (Schalldämpfer, Anbauten, usw …) durch ein pfiffiges Rad-Menü, dass sich bei gedrückter mittlerer Maustaste auch im hektischen Kampf gut bedienten lässt.

Trotz bekanntem Spielprinzip macht das Spiel wirklich Laune und würde darum auch in meinen Besitz wandern, wären da nicht die krassen Voraussetzungen an die ausführende Hardware, die ich mir zumindest unmittelbar nicht leisten möchte. In 1 1/2 Grafikkarten-Generationen stürze ich noch einmal die Kasse und schaue, ob sich die Kosten für die Aufrüstung dann in Grenzen halten.

Hellgate: London

22. Oktober 2007 20:30 in Spiele

Auch wenn ich am Wochenende eigentlich gar keine Zeit hatte, habe ich für 1 1/2 Stündchen die Hellgate: London Einzelspieler-Demo angespielt. Und um es gleich vorweg zu sagen: Mir war ziemlich langweilig!

Die immer gleichen Zombies schlurfen durch Straßenzüge voller Schrott und graue Kellergewölbe. Bis auf zwei von mir gesichtete Bossgegner war alles Lebendige nach zwei Schüssen oder Schwertschwüngen am Boden und ließ gelegentlich schwebende blinkende Items zurück, wie in älteren Arcade-Jump&Runs. Die Texturen wirken selbst auf höchster Einstellung grob. Auch nachdem ich genug Geld für eine bessere Waffe hatte, konnte ich im Spielverhalten keinerlei Unterschied erkennen. Skills und Ausrüstung hatte in den wenigen spielbaren Leveln keinerlei Einfluss auf das Spiel.

Ohne jede Einführung in die Handlung macht sich keine Stimmung breit – selbst die Charaktere in Tunnel-Bunker brachten mich nicht viel weiter. :(

Richtig fies ist auch die Benutzer-Oberfläche geworden. Alles wirkt klobig und billig, als wäre sie schnell und schmutzig “auf die Schnelle” entworfen. Mir könnte da sogar die Lust auf ein gutes Spiel vergehen.

Entweder wurde die Demo aus einer Fast-Beta-Version regelrecht zusammengekloppt oder die Entwickler hätten sich lieber noch ein paar Leute mehr aus dem Diablo-Team nehmen sollen. Mich würde wirklich interessieren, ob die ursprüngliche Begeisterung für dieses Spiel noch bei jemandem geblieben ist.

Ein echtes Ende der Demo konnte ich übrigens nicht ausmachen. Wenn alles gesäubert ist finde ich nicht mehr weiter. Wenn es irgendwo weitergehen sollte, scheint das Level-Design auch nicht das beste zu sein.

Nachtrag: Dabei ist der Trailer so gut.

BioShock Demo mit Problemen

21. August 2007 15:21 in Spiele

Vor 5 Minuten habe ich die BioShock Demo durchgespielt und bin begeistert. Die Atmosphäre ist unglaublich dicht, auch wenn mir die Szenerie etwas sehr dunkel erschien – wahrscheinlich nur Einstellungssache. Ein Spiel das gute Chancen hat, in den nächsten Tagen erworben zu werden.

Bei der Installation der Demo hatte ich allerdings einige Probleme. Nach dem übertragen der Daten und Abfrage der Verknüpfungsoptionen beendete sich die Installationsroutine mit einer Fehlermeldung (“gameuxinstallhelper.dll”) und lösche abstürzend noch schnell die Installtionsdaten.

Beim nächsten Versuch kopierte ich einfach die Spieldateien aus dem Zielverzeichnis, bevor sie wieder gelöscht werden konnten (während die Fehlermeldung angezeigt wurde). Ohne Neustart bricht das Spiel anschließend immernoch (Bioshock.exe im \Builds\Release) mit einer Fehlermeldung des Kopierschutzes ab.

Hat man den aber vollzogen, steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege. :)

Die Reise geht nach Nordend

4. August 2007 13:18 in Spiele

Auf Golem erspäht.

Blizzard hat das zweite Addon für World of Warcraft angekündigt und wird – wie vermutet – Nordend als neuen Kontinent einführen. Auf den Namen “World of Warcraft: The Wrath of the Lich King” soll die Erweiterung getauft werden und die maximale Charakterstufe wieder um 10 Level erhöhen. Es wird endlich – wie bereits zum Release versprochen – eine Heldenklasse “Death Knight Hero Class” (Todesritter) geben und PvP außerhalb der Instanzen durch Belagerungswaffen und zerstörbare Gebäude interessanter gemacht.

Als Späteinsteiger bei “Burning Crusade” hab ich zur Zeit noch alle Hände voll auf der Scherbenwelt zu tuen. Meine Feuermagierin ist auch erst auf Level 63, weil ich parallel die neuen Rassen (Blutelfen und Draenei) anspiele. Diese Mischung macht mir am meisten Spaß und der Raid-Content im High-Level-Bereich ist mir eh viel zu zeitintensiv. Die Neuerungen mögen zwar ganz interessant sein, aber es ist doch mehr als fraglich, ob ich bis zum Release nicht schon wieder mein Abo gekündigt habe. Wenn ich alle neuen Gebiete erforscht habe und sich der Spielinhalt auf stupides Farmen reduziert hat, verabschiede ich mich wieder, bis mich das nächste Addon neugierig macht. ;)

Ob Nordend wirklich ein Kandidat dafür ist, muss sich erst noch herausstellen. Wie die Featureliste ja zeigt, wird der Fokus wieder auf den Wünschen der Raider und PvPlern liegen und Ende des Jahres kommen etliche interessante Spiele auf den Markt.

Mein WoW Interface

14. Juli 2007 16:40 in Spiele

Ich habe mich die Tage doch mal mit meinem Interface für “World of Warcraft” auseinander gesetzt. Ausschlaggebend dafür, war der erste kurze nächtliche Ausflug in ein PvP-Schlachtfeld mit meiner neuen Priesterin Kil’Yoang, in der mir die Übersicht dank Standard-Interface gründlich abhanden gekommen ist. Als ich mich dann erst einmal auf der einschlägigen Internetseite umgesehen hatte, habe gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Herausgekommen ist folgendes:

Interface Screenshot

Zu sehen sind folgende zusätzlichen Addons:

Titan Panel mit einigen Standard Plugins und Critline
Atlas
Perl Classic Unit Frames
Trinity Bars
WIM (Wow Instant Messenger)

Gerade für die Trinity Bars sollte man sich aber einige Stunden Zeit nehmen, um aus der Masse an Einstellmöglichkeiten etwas sinnvolles zu produzieren, denn eine brauchbare Default-Konfiguration ist im Paket leider nicht dabei.

Da ich gerne möglichst viel vom Spielgeschehen sehen möchte – bei manchen Raid-Screenshots wurde ich mich immer, dass die Spieler den Gegner noch zwischen all den Meldungsfenstern und Buttons mit der Maus treffen – ist der Platzbedarf minimal gehalten.

BC: Der Tag danach, Kil’Yoang

7. Juli 2007 14:10 in Spiele

Ziemlich genau einen Tag nach Ankunft von Burning Crusade stelle ich mal meine Kil’Yoang vor:

Als Level 14 Priesterin hat sie sich auf die Schattenkünste spezialisiert, um auf diese Weise ihrem Volk und der ganzen Allianz bestmöglich dienen zu können. Direkt nach dem Absturz wurde ihr die Aufgabe zuteil Salben und Gesundheitstränke für die Verwundeten anzumischen. Nun in der Zeit des Aufbaus baut sie kontinuierlich auf ihre Vorkenntnisse als Kräuterkundige und Alchimistin auf.

Bald ist es an der Zeit die zwar verderbte aber auch relativ sichere Insel hinter sich zurück zu lassen und neuen Aufgaben entgegen zu gehen. Mögen neue Freunde ihren Weg auf Ambossar kreuzen.

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