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Schneegrenze

Ich war so guter Dinge, pünktlich und mit guten Ideen nach Wermelskirchen zu kommen. Leider hatte ich übersehen, dass Opladen heute den Tag über die Schneegrenze zwischen dem Rhein- und Bergischen Land gebildet hat. Hier glänzen die Straßen vor Nässe und 2 km in nord-östlicher Richtung liegen schon 25 cm Neuschnee inkl. Verkehrschaos, ausfallenden Bussen und allem, was dazu gehört. Nach zwei ausdrücklichen Warnungen aus dem WinterWunderland haben wir uns erst gar nicht mehr auf den Weg gemacht. Ein Blick durch die Wermelskirchener Webcam an der Telegrafenstraße (die ich eben erst gefunden habe) ist auf jeden Fall schön Weiß.

Halloween 2007

Wir waren gestern Abend auf der Halloween-Party im Wermelskirchener Bürgerzentrum (organisiert von NRWHills). Die Dekoration war ziemlich sporadisch und hatte auf den Abend auch keinerlei Einfluss. Dank „Trink für 25€ – bezahl 10€“ waren die Preise für Getränke absolut in Ordnung – ein Bierdeckel hat für 2 Personen gereicht. Die orange Spirituosenmarke mit den zwei Kühlschrank-Paarhufern hatte auch einen Stand aufgebaut und machte kräftig Umsatz. Die Musik war recht durchwachsen – nach Mitternacht fast nur noch Elektro mit viel Bass und wenig Melodie ohne jeden Wiedererkennungswert. Darüber hinaus waren die Übergänge in der Musik wenig gelungen. Wenn mir das selbst nach einigen Bier noch so deutlich auffällt, muss das schon was heißen. 😉

Aber Spaß ist, was ihr draus macht. War ein netter Abend.

kleine Korrektur: Die Party wurde von der Innovent OHG veranstaltet und nicht von NRWHILLS, die nur als Partner auftraten.

Verlaufen

Ich habe mich doch heute nach der FH glatt am Deutzer Bahnhof verlaufen. Durch den Bahnstreik habe ich die Bahn gegen die holprige Busfahrt von Wermelskirchen nach Köln eingetauscht. Das dauert zwar näherungsweise gleich lang und scheint auch ohne Umstieg bequemer zu sein, doch ist die Strecke über Berg und Tal so furchbar, dass mir beim Lesen ganz schlecht wird. Darüber hinaus helfen die unbequemen Sitze auch kein bisschen, wenn der Busfahrer durch schärfsten Kurven und Kreisverkehre brettert und ich abwechselnd gegen Sitznachbar und Fensterscheibe geworfen werde. Schade, dass ich mich immer für ein Verkehrsmittel entscheiden muss, weil sonst mein Auto irgendwo einsam auf seinen Fahrer wartet.

Aber zurück zu meinem heutigen Problem:

Ausgestiegen bin ich morgens an der Haltestelle „Köln Messe“, um wie gewohnt in die U-Bahn zusteigen. Auf dem Rückweg folgte ich meiner Ansicht nach den Schildern, die mich Richtung Messe führen sollten. Als ich mich aus den Tunnels befreit hatte, stand ich auch vor dem Messegelände aber in unbekannter Umgebung und direkt vor einem lachenden kaffee-trinkenden Streikposten der GDL. 😉 Nach ein paar Minuten Fußmarsch hatte ich zwar noch immer Blick auf Messe, Schienen und Hauptverkehrsstraße, doch keinerlei Ahnung mehr wo meine Haltestelle sein sollte. Die mir vollkommen unbekannten Abfahrtszeiten taten dann ihr übriges, mich unruhig werden zu lassen. Letztendlich dehnte ich meine Suche dann auf einen Haltepunkt der S-Bahnlinie 4 aus, die mich nach Leverkusen-Schlebusch brachte – wo ich an einer mir bekannten Haltestelle umsteigen konnte. 😉

Ein Blick in Google Earth macht mich noch viel ratloser, wie ich auf so wenig Fläche so effektiv die Orientierung verloren habe. Merke: Der mysteriöse Ort „an der Messe“ wird mit wachsender Fläche des Messegeländes immer ungenauer.

Morgen mach ich es besser. 😉

Foxtrott, Mathe Vorkurs und langsamer Walzer

Erster Tag des Vorkurses Mathematik an der FH Köln. Um 9:00 ging es im verblüffend kleinen und eiskalten Audimax des IWZ mit einfacher Geometrie los.
Die 45 Minuten Mittagspause durfte ich mich in das Mensa-Bezahl-System hineinwagen („Erst bezahlen – dann essen abholen“).
Um 16:00 wurde noch die Polynomdivision in aller Pracht an die Wand projiziert und die Studenten bis zum nächsten Tag entlassen.

Alles Mathematik, die ich wirklich auch ohne Auffrischung noch abrufbereit habe. Wirklich.

Der Plan für morgen (Mengenlehre und Koordinatensysteme) sieht auch noch nicht wirklich interessanter aus – aber die Wiederholung ist als Neueinstieg vielleicht gar nicht so verkehrt. 😉

Nach der Vorlesung werde ich allerdings – anders als heute – gleich in Wermelskirchen stoppen, mir bequeme Schuhe anziehen und mit Andrea die ersten Schritte der Standardtänze üben. Mein letzter Kurs (den ich immerhin mit einem Bronze-Äquivalent abgeschlossen habe *hehe*) liegt schon so lange zurück, dass ich Andrea nicht viel nichts voraus haben werden.

Ein stressiger Tag. Hoffentlich bleib ich in der kalten Zugluft beweglich. ^^

Leicht übertrieben

Gestern nachmittag machten André und ich uns auf, eine kleine Runde mit dem Rad zu drehen. Als Tourführer muss ich mir wohl den Schuh anziehen, die Strecke ein wenig unterschätzt zu haben. Es wird Zeit, dass ich mir mal eine Radkarte vom Bergischen besorge, damit man sich zumindest gedanklich auf die Strapazen vorbereiten kann. 😉

Radtour

Die grobe Strecke: Solingen Burg -> Höhrath -> Glüder -> Balkhausener Kotten -> Obenrüden -> Wipperkotten -> Leichlingen -> Bennert -> Grünscheid -> Unterbuscherhof -> Witzhelden -> Umweg über Senkbachtalsperre / falsche Abzweigung genommen 😉 -> Witzhelden -> Hilgen -> Wermelskirchen -> Solingen Burg

Die Strecke als KMZ-Datei, um sie in Google Earth genauer anzuschauen gibt es hier.

Mit dem Lineal-Pfad-Tool komm ich auf grobe 42km Strecke – wahrscheinlich eher 3-4 Kilometer mehr. Das ganze über alle Höhenmeter, die unsere Gegend so zu bieten hat. Vielleicht ein wenig viel, um damit nach viel zu langer Rad-Abstinenz wieder in Schwung zu kommen. Und André hatte noch vor Fahrtbeginn einige Kilometer aus Remscheid zu mir zurückgelegt.

Das Zischen

Heute Nachmittag war ich mit meiner Oma in Wermelskirchen einkaufen. Nach der letzten Station – Drogeriemarkt – packte ich die Tüten schnell ins Auto, da die kostenlose Stunde Parkzeit allmählich ablief. Doch direkt nach dem Start des Wagens hörte ich ein unangenehmes Zischen durch den Wagen tönen. Soweit ich sehen konnte, war weit und breit weder eine Straßenreinigung noch etwas anderes in der Nähe, das für das Geräusch verantwortlich sein konnte.

Verdammt. Du hast dir mit Sicherheit einen Platten eingefangen – und das nur, weil du die Sommerreifen zwecks Benzinsparen etwas über den Richtwert aufgepumpt hast!

Ich stieg also wieder aus dem Wagen und irritierte damit sehr den hinter mir ungeduldig wartenden Parkplatzsucher. Zu meiner Verwunderung ließ ich das Geräusch aber im Wagen zurück. Als ich verwirrt die Tür wieder hinter mir schloss, nahm ich auch einen ungewohnten Geruch im Innenraum wahr. Einen starken, verblüffend blumigen Geruch … WTF?

Nach dem folgenden Geistesblitz und einem flotten Handgriff unter mich, hatte ich dann die eingeklemmte Haarspray-Dose in der Tüte hinter dem Sitz befreit und konnte die Heimfahrt ungestört antreten.

Geruch des Tages: Penetranter Rosengarten

Karneval

Gestern war die Wermelskirchener Karnevalssitzung im Bürgerzentrum. Ich muss sagen, dass ich dieses Jahr schon meinen Spass hatte. Wahrscheinlich war mir im Laufe des Abends entfallen, dass die Karte mich immerhin 14€ gekostet hat. Vielleicht hatte das aber auch etwas mit dem Konsum von etwas C2H5OH zu tun.

Das Motto war dem Zeitgeist entsprechend fußballiger Natur, doch meine einzige Verbindung dazu, war ein sehr traurig dreinblickendes Gesicht auf einem zerfransten Fußball. Die meisten werden sich anhand des Fotos an einen sehr guten Film erinnern können. Dazu hatte ich mir noch ein altes T-Shirt plus Hose zerschnibbelt und für die Authentizität ein paar Minuten in, mit echtem Atlaniksalz versetztes, Wasser eingelegt. Die Salzränder sahen schon gut aus. Das ganze war auch ziemlich schnell fertig, falls noch jemand ein Kostüm sucht. 🙂