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Und es wurde das HTC One S

Als Apple-Benutzer hat man es bei der Auswahl seines Telefons schon bedeutend einfacher. Allerdings muss man essen, was serviert wird. Auf Android-Seite ist die Auswahl schon recht ordentlich bis überwältigend und man kann nach seinen Kriterien für ein geeignetes Smartphone die Fluten teilen und sich in aller Ruhe betrachten, was dabei am Grunde für einen übrig bleibt. In dieser Hinsicht bin ich den Preisvergleich-Webseiten sehr dankbar – einfacher geht es gar nicht mehr.

Dumm nur, wenn man mit der Meinung alleine in der Welt zu stehen scheint, dass ein Telefon schon noch in die eigene Hosentasche passen sollte. Die Spitzenmodell werden mit jedem Monat größer und größer und durchbrechen zur Jahreswende die 5 Zoll Grenze!

Nope. OptOut. Das ist nichts für.

Für einen Moment war ich versucht, dem Nexus 4 mit seinen 4,7 Zoll eine Chance zu geben, aber live und in Farbe kam ich mit dem Daumen doch nicht in alle Ecken. Die Suche bis 4,3 Zoll bringt eine Flut von Einsteigergeräten mit Technik der letzten Generation, unzählige kantige Kisten aus dem Hause Sony und wenige echte Kandidaten. Das Samsung Galaxy S2 war in der engeren Wahl, wollte mir aber nicht so recht gefallen.

Allgemein war ich sehr überrascht, wie sehr es mir – versteckt hinter dem Mantel der „Ergonomie“ – doch auf die äußeren Werte ankam. Normalerweise spiele ich mich zum obersten Richter auf, wenn mich jemand nach meiner Meinung zu einem technischen Gerät fragt und dann aufgrund der Farbe oder Form zur „schlechteren“ Alternative greift. Eine Kante an der falschen Stelle und alle Vorsätze sind dahin …

Gekauft habe ich letzten Endes das HTC One S, weil es doch ein ganzes Jahr jünger ist und mir mit seinen weichen, runden Ecken einfach besser zusagt. „Nie mehr HTC“ hatte ich nach dem Update-Desaster des HTC Desire Classic geschrien. Da verpeilen sie die Größe des internen Speichers und spielen mit den Kunden das Spiel von Lichtblick und Enttäuschung – mit Zäsur auf Letzterem. Auch hier kann ich mich für meine Konsequenz nicht beglückwünschen. :/

Die Hardware des One S wirkte gut auf dem Papier und es gab (Wichtig!) auch einen offiziellen Port von CyanogenMod. In Sachen Software kann also nur noch wenig schief gehen. Mit der Sense-Oberfläche, die mir nun zwangsläufig mit ins Boot geholt habe, werde ich nun zunächst klar kommen müssen, bis ein Vanilla-Rom die Kamera ordentlich unterstützt. Die fehlende Erweiterung des Speichers mit MicroSD ist ein anderer Punkt, bei dem ich lange mit mir gehadert habe. Mehr als 12-13 GB habe ich bisher aber noch nie gefüllt – da kann ich mir noch so große Karten einbauen.

Im Vergleich mit dem Galaxy S2 trotzdem ein absolut unvernünftige Entscheidung. 😉

Gespannt bin ich nun vor allem auf die Kamera. Außerdem ist bestimmt der Spaß nicht zu unterschätzen, die Sense-Oberfläche auf dem Telefon zu unterjochen. Wo sind meine Quick-Settings?! 😛

 

Meine Pflanzen 15: Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Heute morgen hat sich die erste Blüte meiner Orchidee Phalaenopsis geöffnet. Da hat sich die Pflege um die Reste der Baumarkt-Pflanze doch wirklich gelohnt. Das Wachstum zu beobachten ist auch wirklich interessanter, als einfach die blühenden Exemplare in der Gartenabteilung abzuholen. Fotos habe ich mit meiner kränkelnden Handy-Kamera natürlich auch gemacht – nur mit dem Einpflegen tue ich mich noch etwas schwer.

Phalaenopsis

Wo Licht ist, ist leider auch der Schatten nicht weit und dieser Tage ungewöhnlich groß.

Seit einigen Tagen kämpfe ich mit Hausmittel und Nadel gegen einen Schildläusebefall an meinen Ozean Gift Mangroven. Täglich absuchen und einsprühen. Ich hoffe nur, ich schädige mit der Schmierseife nicht das Substrat und die Mistviecher fallen nicht auf die umliegenden Pflanzen ein. Wenn nichts mehr hilft, bestelle ich endlich mir mal eine Dose Nützlinge.

Den Ober-Super-GAU hat ein, von Wurzeln zugewachsener, Wasserstandsanzeiger bei meiner schönen Salakpalme angerichtet. Die Blätter waren absolut trocken und raschelten wie Transparentpapier, als ich ihnen heute endlich wieder Wasser gegeben habe. Keine Ahnung wie lange sie schon direkt neben der undankbaren Metalldampflampe vergeblich auf einen winzigen Tropfen gehofft haben. Ich könnte wirklich heulen. 🙁

Die nächsten Tage werden zeigen, wir groß die Schäden sind …

Neu bei Tchibo: Günstige GPS-Wanze

Ab 14. August bietet Tchibo eine preiswerte GPS-Wanze von der Größe einer Handfläche an. Für den Preis von 99,95€ zzgl. einer Monatsgebühr von 9,90€ können auf einfache Weise der Standort von Fahrzeuge, Personen oder generell Dingen überwacht werden, die über einen Hohlraum verfügen, um das Gerät aufzunehmen (82.3 x 49.0 x 18.00mm (L x B x H) ohne Antenne). Darüber hinaus kann eine überwachte Person (beispielsweise der untreue Partner) über die eingebaute bidirektionale Audioverbindung, direkt nach frischer Tat kontaktiert werden. Einem spontanen Gefühlsausbruch steht also nichts im Wege!

Die für viele Fälle bereits ausreichende Akkulaufzeit von 65 – 100 Stunden, muss ggf. durch eine externe Spannungsquelle (KFZ-Bordnetz oder Zusatzakku) für längere bzw. dauerhafte Einsätze erweitert werden.

Weitere Informationen finden sie unter der unverständlicherweise sehr kindlich gehaltenen Webadresse: www.i-kids.net

Gefunden bei golem.de

Abendliches Gewitter

Auf dem Weg nach Hause habe ich versucht mit meiner mickrigen Handykamera ein paar Eindrücke vom Gewitter aufzunehmen, dass über Remscheid und Solingen die Wolken beleuchtete. Der Glückstreffer war aber leider nicht darunter, obwohl ich fast 40 Aufnahmen nacheinander geschossen habe. Da war die Erfolgsquote beim letzten Feuerwerk höher.

Ich war auch nicht als einziger auf die Idee gekommen, das Schauspiel aus dem Auto vom meiner Lieblingsstelle aus zu beobachten. Es parkte bereits ein weiteres Auto unauffällig am Rand der Wiese. Meine Sammlung an farbenfrohen Sonnenuntergängen wird nämlich regelmäßig an Ort und Stelle erweitert. 🙂

Eine richtige Kamera mit vernünftiger Optik, Stativ und regelbarer Belichtungszeit wäre schon was Tolles. *träum*

Soziale Tarifberatung

Mein Mobilfunkprovider rief mich gerade an. Sinngemäß lautete die Frage so:

Sagen sie Herr Tausch, ist bei ihnen zu Hause alles in Ordnung? Ich sehe nämlich in meinen Unterlagen, dass sie in letzter Zeit immer weniger über uns telefonieren. Oder liegt es an uns? Wenn ihnen etwas nicht passt, dann reden sie doch bitte bitte mit uns. Diese Beziehung ist uns sehr wichtig. Wir lieben sie noch immer!

*grumpf*

Vor zwei Tagen hatte schon einmal eine freundliche Dame angerufen und wollte sich ebenfalls über meinen Tarif unterhalten. Dieses Gespräch verlief aber noch einseitiger in Form eines auswendig gelernten Gedichtes und ohne die soziale Komponente. Die Worte „Ich werde am Telefon weder jetzt noch zu einem anderen Zeitpunkt Verträge abschließen“ werden bestimmt immer mit folgenden Arbeitsvorgängen quittiert:

1. Telefonnummer auf eigener Liste streichen.
2. Telefonnummer an das nächste Callcenter zwecks psychologischer Nachforschungen weiterreichen.

So langsam nervt das.

Handy wieder da

Eben ist mein Handy per Post wieder bei mir angekommen – repariert ohne weitere Kosten für mich und das sogar schon nach 11 Tagen. Das Rückspielen meiner Kontakte und Termine aus MyPhoneExplorer hat auch problemlos geklappt.

Der Joystick hat wieder in jede Richtung eine Funktion und bis auf das ramponierte Gehäuse ist das Teil wie neu. Mir scheint es sogar von innen komplett gereinigt worden zu wurde. Kein Staubteilchen mehr hinter dem Displayschutz.

Am meisten freu ich mich aber darüber, dass mein Kameramodul nun keinen blinden Fleck mehr hat. Ob dieser Umstand nun aber nur den Verkaufswert steigert oder sogar seinen Lebensabschnitt in meiner Hosentasche verlängert …

Guter Service bei O2 bzw. Sony Ericsson.

Handyreparatur

Wie sehr man doch auf sein Mobiltelefon angewiesen ist, merkt man erst, wenn man gezwungen ist, es für einige Zeit wegzugeben. Darum habe ich auch bis heute damit gewartet, meine K750i im O2 Shop abzugeben. Da nur noch 2 Monate Garantie darauf sind und nach Aussage des Verkäufers 4 – 6 Wochen für die Reparatur nicht selten sind, war es mir einfach zu unsicher das Ganze noch länger hinauszuzögern und wohlmöglich Probleme zu bekommen: „Das ist normaler Verschleiß – das alte Teil ist ja auch am Ende der Garantie. Vertragsverlängerung?“

So kann ich mir hoffentlich in einigen Wochen überlegen, ob mir der Preis für ein neues Handy zu teuer ist oder nicht -evtl. finanziert natürlich durch weitere 2 Jahre Vertragslaufzeit. Im Prinzip brauche ich ja eine Digitalkamera mit Terminplaner und Telefonfunktion – da wirken die neuen Modell mit 3,2 MP Kamera sehr verlockend. Wahrscheinlich werde ich noch einige Monate mit dem Alten auskommen und erst wenn das Neue für symbolische 1€ zu haben ist umsteigen.

Blau & Blinkend

Am Osterwochenende habe ich zum ersten Mal eine Unterbodenbeleuchtung in freier Wildbahn gesehen. Ulkig das der Wagen gerade in der Osternacht auf dem Kirchparkplatz stand und fröhlich blau vor sich hin leuchtete (und leider auch blinkte). Wirkte nach der Messe schon etwas deplaziert. 😉

Natürlich versagte auch genau in diesem Moment der Auslöseknopf meiner Handy-Knipse – konnte also keine „Beweisfotos“ machen.

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