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Eve – data export / toolkit

CCP bietet auf der Webseite einen ziemlich umfassenden Dump ihrer Datenbank an, der etliche Megabyte Informationen über Agenten, Gegenstände und die Sonnensysteme enthält. Ich hab mir in den Kopf gesetzt, diese Information brauchbar und hübsch für das Web aufzubreiten, wie es schon unzählige andere Fanseiten seit Jahren machen. CCP selbst liefert eine Liste, unter welchen Adressen ihre Datensammlung bereits verfügbar ist.

Meine ersten Versuche werde ich – mit den Einschränkungen meines Webspaces – in PHP auf einer MYSQL-Datenbank machen. Die Daten liegen auf der offiziellen Webseite aber in Form eines Backups für MSSQL-Server + zugehöriger Tabellen-Definition vor. Die erste Hürde ist also groß, wenn man sich damit beschäftigen möchte.

MYSQL bietet als einzige mir bekannte funktionierende freie Möglichkeit ein „Migration Toolkit“ an, das eine MSSQL Datenbank (online/ nicht als backup) in eine MYSQL-Datenbank übersetzen kann. Vor der Konvertierung steht also zunächst die Installation eines Microsoft SQL Servers 2008 (in der kostenlosen Express-Variante) an, um das Backup dort zunächst einzuspielen und ihn als Quelle für die Migration zu verwenden.

Auf meinem (in diesem Bereich) unbelasteten Windows Vista musste ich vor der Installation das .Net-Framework, einen aktuellen Windows-Installer und die PowerShell manuell nach installieren. Hat man dieses Abhängigkeitsfeuerwerk gemeistert, ist die Installation zwar langwierig aber genauso problemlos, wie das anschließende Einspielen der Sicherungsdatei.

Um den frisch aufgesetzten Server im Folgenden zur Mitarbeit bewegen zu können, muss man zunächst im Konfigurationsmanager den TCP/IP Zugriff erlauben. (SQL Server Netzwerkkonfiguration-> Protokolle -> TCP/IP aktivieren und in den Einstellungen den Port 1433 bei IPALL eintragen).

Da mir die Benutzerverwaltung von Windows nicht sonderlich liegt, habe ich im Managment Studio noch einen neuen Benutzer mit MSSQL-Authenifizierung erstellt, ihm die Rolle „public“/“sysadmin“ verpasst und die entsprechende Datenbank zugewiesen. Danach funktionierte auch die Anmeldung aus der Migrations Toolkit.

Die Migration direkt auf den Server schlug aber fehl, da der Namen der Zieldatenbank fest aus Datenbanknamen und Schemanamen generiert wird und mir zum Erstellen einer neuen Datenbank die Rechte fehlen. Eine Option dieses Verhalten zu ändern, habe ich auch nach langer Suche im Netz nicht finden können. Das bestes Suchergebnis war dieses, mit dem ich aber auch nicht weiter kam.

Als letzten Ausweg habe ich eine lokale XAMPP Installation eingerichtet, in der Hoffnung die Daten nach der Migration auf den richtigen Server kopieren zu können. Um beide Systeme zur Zusammenarbeit zu überreden, musste ich in der my.cnf im Abschnitt „[mysqld]“ noch die Zeile „character-set-server = utf8“ ergänzen.

Die Anwendung lief anschließend ohne Fehlermeldung durch, so dass ich endlich die 242,7 MiB Daten im mySQL Format vorliegen hatte!

Zu diesem Zeitpunkt hatte mich schon dafür entschieden, mein Glück nicht auf die Probe zu stellen und die Datenbank zunächst lokal zu verwenden, da ich doch inzwischen eh alles Nötige auf der Festplatte installiert hatte.

Der Vollständigkeit halber aber doch noch der Versuch, die Daten auf den Webserver zu kopieren:

Die Datenbank umbennen, damit der Namen der Vorgabe meines Providers entspricht. Phpmyadmin brach nach der Hälfte ab und hinterließ großes Chaos, so dass ich ein – in weiser Voraussicht – erstelltes Backup mit MYSQL-Administrator einspielen musste. Generell scheint mySQL nämlich das Umbenennen einer Datenbank nicht zu unterstützen und PHP verschluckt sich an der Menge der Daten.

Besser:

Das MySQL-Backup gleich in ein Schema mit dem richtigen Namen einspielen und das Alte löschen.

Die Prozedur lief sowohl lokal (~2m), als auch auf meinem Webserver (~35m bei DSL 16000) ohne Fehler durch. Ich hoffe nur, dass ich mit meinen zahlreichen Fehlversuchen die Mitbenutzer meines Shared-Servers nicht zu sehr gestört habe. 🙂

Los gehts!

Eve – Menschliches Versagen

Vor ein paar Tagen durfte ich die erste Level 3 Mission absolvieren und flog selbstverständlich meinen Battlecruiser aus dem Hangar, den ich zuvor mit einigen Tech2 Cap-Rechargern ausgerüstet hatte. Direkt am ersten Sprungtor erwarteten mich zwei Gruppen aus Elite-Kreuzern, die ich mit viel Mühe zerstören konnte. Ihre Hinterlassenschaften machten mir ziemlich den Mund wässrig: Fast nur benannte Ausrüstungsteile, die ich wirklich gebrauchen konnte. Im nächsten Gebiet konnte ich in der Ferne mein Hauptziel, einen Drogen-Schmuggler und etwas ungeheuer Großes ausmachen. Die angreifenden Kreuzer und Elite-Fregatten ließen mir aber nicht viel Zeit mich weiter darum zu kümmern. Schon hier musste ich 2-3 Mal an die nächste Station warpen, um meine Panzerung zu flicken, konnte aber schließlich alle bis auf die letzten drei Schiffe in Einzelteile zerlegen.

Im Anflug auf den Schmuggler verdeckte mir plötzlich ein waschechtes Schlachtschiff die Sicht und eröffnete das Feuer. Meine Reparatur-Module kamen nicht ansatzweise hinterher – meine effektive Aktionszeit war also begrenzt. Ich konzentrierte mein Feuer auf den Schmuggler und loggte auch meine Kampfdrohnen auf das Schiff ein. Mir zerbröselte die Panzerung noch bevor seine Schilde einen bleibenden Kratzer abbekommen hatten. In zwei weiteren Anläufen versuchte ich mich noch an einem direkten Angriff auf das Schlachtschiff, das nur müde lächelte, und einer Elite-Fregatte, die meinen mittleren Drohnen und meiner Geschütznachführung einfach davonflog. Ohne Kenntnisse in der elektronischen Kriegsführung (Verlangsamung der Fregatte oder Unterbrechung der Schlachtschiff-Aufschaltung) kam ich nicht weiter – ich musste die Mission abbrechen.

Im Hilfchannel nahm sich mir ein erfahrener Pilot an, der mich freundlicherweise ein letztes Mal in das Gebiet begleiten wollte. Als er nach einigen Minuten mit seinem eigenen Schlachtschiff am Beschleunigungstor stand kam die Ernüchterung: Dieses Mal passte sein Schiff nicht hindurch und der nächste Kampfkreuzer war zu weit entfernt. Ich bedankte mich artig und beichtete dem Agenten mein klägliche Versagen. 🙁

Einen Tag später – wieder in der vermeintlichen Sicherheit einer Level 2 Mission – musste ich an einem bewachten Lagerhaus 10m³ Spezialglas erbeuten. Als ich mit meinem normalen Kreuzer auf 25 km heran war, spawnte eine übermächtige Flotte (der Amarr ?), die mich mit Salven ihrer Raketenwerfer eindeckte. Noch bevor ich in Loot-Reichweite war, musste ich das Weite suchen.

Es war schon spät, ich war müde und hatte in einer Welt jenseits von Kreuzern und Geschützen noch einiges für ein Elektronik-Praktikum vorzubereiten. Also setzte ich mich in meinen Battlecruiser, warpte mich in die Gruppe der Angreifer und setzte Kurs auf das Lagerhaus.

Es ging verbüffend schnell: Nach den ersten zwei zerstörten Schiffen, erschien eine zweite Gruppe Schiffe in unmittelbarer Nähe und nahm mich auf Korn. Ich hatte ein mulmiges Gefühl und stellte alle Regler auf Flucht zur nächsten Station. Das hielten die neu hinzugekommenen (Elite-)Fregatten für gar keine gute Idee und störten meinen Antrieb. Unglaublich träge versuchte sich mein Schiff noch auf das Warp-Ziel auszurichten, während sich Schild, Panzerung und schließlich Struktur blutrot färbten.

Die Geschütze der anderen Schiffe verstummten und nach einigen Sekunden vollkommener Stille zerplatzte der Kopf meiner Flotte in einer gewaltigen Exposion. Mist verdammter!

Im Pod flüchtete ich nach Aunia, brach die Mission ab und sammelte in einem Kreuzer noch die inzwischen verlassenen Ãœberreste ein. Teile der Ausrüstung konnte ich noch aus den Trümmern bergen, aber die Mail meines Vesicherungsvertreters erinnerte mich doch schmerzhaft daran, dass ich zumindest diese 9 Millionen Anlage nicht mehr wiedersehen würde. Ein klarer Fall von menschlichem Versagen, bei totaler Unterschätzung der Lage – als Kapitän hab ich noch einiges zu lernen.

Die Wiederbeschaffung des Schiffes gestaltet sich teurer als erwartet, da die Preise um über 2 Millionen ISK nach oben korrigiert wurden. Ob dieser Anstieg mit dem aufgedeckten POS-Exploit zusammen hängt, bei dem selbst CCP verlauten lässt, dass der Markt über 4 Jahre manipuliert wurde, kann ich nicht sicher sagen – der Knick in der Preisentwicklung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist aber erkennbar.

Nun werde ich warten, bis auch Niko sich einen Battlecruiser zulegt, damit wir eine solche Mission zusammen angehen können.

Inzwischen habe ich zwei Dinge erfahren:
1.Schlachtschiffe in L3 Missionen sind die große Ausnahme
2. Die erwähnte L2 Mission ist darauf ausgelegt, mit einem schnellen Schiff das Glas zu schnappen und ohne Kampf das Weite zu suchen, solange die Gegner noch überlegen sind.

Eve – Markt und Geschichte

Meine Berufswahl „Wirtschafter“ erweist sich gerade als Türöffner zu großem Reichtum. Vorgestern hab ich mich zwei Stunden mit dem Markt beschäftigt und regionale Kauf-Order für diverse Waren angelegt, die ich mit mindestens 10% Gewinn wieder verkaufen können wollte. Erst waren es 5 Millionen ISK, die ich so im Umlauf hatte – inzwischen sind es fast 15 Millionen, ohne die vielen m³ einzurechnen, die sich inzwischen auf allen Stationen in Umkreis von 15 Sprüngen angesammelt haben.

Ich habe noch gar keinen Plan, wie ich diese Mengen (mit vertretbarem Aufwand) an ihre jeweils lukrativsten Zustellorte bringen soll. Bisher beschränke ich mich darauf, mit meiner Iteron II die teuersten Gegenstände (zusammen mit den „Kollateral-Gütern“) zu liquidieren. Und es rechnet sich bereits so. 😉

Nun fehlt mir so etwas wie eine Buchführung. Ich kaufe zwar zum jeweiligen Zeitpunkt optimal an, sehe den Gewinn aber nur grob an meinem Kontostand, wenn ich zwischen zwei Ordern die Erlöse aus den Kampfmissionen Pi mal Daumen abziehe. Ein zeitlich begrenzter Einbruch/Anstieg eines konkreten Preises bleibt mir darum verborgen und im schlimmsten Fall falle ich auf versteckte Preismanipulationen (Markt leerkaufen -> Preis neu bestimmen) rein. Meine Versuche in diese Richtung waren bisher noch zögerlich und durch meine geringen Barreserven begrenzt. 😛

Gestern Abend habe ich ein Produkt gefunden, dass ich in Stückzahlen von 80-90 pro Tag mit einem Gewinn von 50.000 ISK pro Stück über eine Distanz von etwa 10 Systemen (über eine Regionsgrenze) absetzen kann. Hoffentlich bleibt diese Tür lang genug auf, dass ich mir ein Polster für meine (noch aufzubauende) Battleship-Flotte aufbauen kann.

Wer weiß, vielleicht macht mir ja genau dieses Spielprinzip auf Dauer Spaß? Wird aus Random Industries eine Handelsgesellschaft die sich gelegentlich/ständig in kriegerische Auseinandersetzungen einmischt?

Aber Themawechsel:

Gestern lag ein Buch in der Paketstation, das mir die Geschichte von Eve näherbringen soll:

Tony Gonzales - Eve: The Empyrean Age

Tony Gonzales – Eve: The Empyrean Age“ (2008) SciFi, Englisch, Mängelexemplar, 520 Seiten

Ein günstiger Blindkauf über Amazon, der noch ein paar Tage/Wochen warten muss, bis ich „Der Splitter im Auge Gottes“ beendet habe. Keine Ahnung, was mich darin erwartet – es macht sich aber schonmal ganz gut auf dem Schreibtisch. 😉 Bei downtown-dmz.de habe ich ein kurzes Review gefunden, das mich zuversichtlich stimmt.

Eve – Egghelende

Vor etwa drei Stunden bin ich Niko ein letztes Mal in das Piratennest Egghelende gefolgt. Meinen verbliebenen Cruiser (Celestis) fand ich in meiner Basis geplündert vor – scheinbar habe ich mich dort beim Ausrüsten meiner Thorax zu sehr bedient. Also musste ich Waffen und Ausrüstung für Wucherpreise auf der Station kaufen, weil ich ja Schritt halten wollte. Ich kam unbeschadet neben Niko aus dem Warp, konnte aber durch die Verzögerung nur noch die letzten paar Schiffe im All verglühen sehen.

Dann ging Niko für 5 Minuten AFK und ich blätterte gedankenverloren im lokalen Markt, um die Verkaufspreise für zwei überzählige Schiffe auszukundschaften.

Ich erwachte erst aus der Träumerei, als der Warpantrieb ausfiel und mir die Drohnen schon um das Schiff schwirrten. Ein einfacher Cruiser – wie ich erst später sah eine Omen – hatte uns gescant und schoß mir nun in Windeseile die 800mm Panzerung weg, obwohl ich sofort mit Drohnen und schweren Raketen erwiderte. Als ich in der Kapsel saß, hatte mein Gegner gerade mal 3/4 des Schildes weg. Ob aus Gnade oder durch die ungünstige Position meines Warcks – ich konnte meine Implantate auf die nächste Station retten und mit der Velator das System über Ation verlassen.

Niko hat mir anschließend erzählt, dass er noch in aller Ruhe seine Drohnen einsammeln konnte, bevor er floh. 😉 Jetzt habe ich schon die dritte Celestis an dieses vermaledeite System verloren und wie mir ein Blick in die Verlustliste zeigt, zwei an die gleiche Corporation!

Irgendwann gründe ich eine Zivil-Polizei, die in dem System ordentlich aufräumt und der Mugen Industry das Handwerk legt. Alleine durch die Kopfgelder werde ich dann reich. Wenn ich einmal groß bin …

Eve – Umzug abgeschlossen

Meiner zweiter großer Umzug ist weitgehend abgeschlossen. Nur mein großer Cruiser und zwei Frigatten stehen noch in Jel, damit ich per Shuttle noch schnell zum alten Agenten auf einige Missionen kommen kann. Die neue Agentin hat mir kurz vor der Downtime einen Auftrag im eigenen System in Aussicht gestellt, der zumindest anhand der Belohnung (knapp 400.000 ISK inkl. Bonus) interessant zu werden scheint. Also habe ich eben meinem Battlecruiser für seinen ersten Einsatz ausgerüstet:

2x 150mm Railgun I (S)
2x 200mm Railgun (M)
1x 250mm Railgun (M)
1x Salvager I

Die Med-Slots voller Cap-Recharger plus einem 10MN Afterburner. Dazu einen Amor-Repper und 1600mm Panzerung in je einen Low-Slot – dazu noch zwei Module für den Energiehaushalt, die mir grad nicht einfallen wollen. Damit bin ich schon am Limit der Energieversorgung, aber auch auf fast 10.000 HP in der Panzerung.

Vielleicht bin ich auch an dem Punkt, an dem ein Loot-Destroyer Sinn macht, der nach der Mission schnell durch das Schlachtfeld düst und die Reste aufsammelt.

Nun kann ich nur noch hoffen, dass mich das Beschleunigungstor in ca. 30 Minuten ins Zielgebiet lässt und mir dort niemand auf der Nase herumtanzt. Sollte ich – aus welchem Grund auch immer – Schäden an der Hülle davontragen, bevor ich in Sicherheit gewarpt bin, darf ich bis zum St. Nimmerleins-Tag vor der Station stehen, bis die Hull-Repper diese beseitigt haben.

Probieren geht über Studieren. 🙂

PS: Ich darf nicht. Bin zu dick. 🙁

Eve – Random Industries

In den letzten Tagen habe ich mein Ansehen bei der Federal Navy soweit gesteigert, dass ein neuer Level 2 Agent in Aunia meine Dienste in Anspruch nehmen möchte. Dem Ruf bin ich nur zu gerne gefolgt, um meine alte Basis an der Grenze zum LowSec („Egghelende“) endlich hinter mich lassen zu können. Bei den Sprüngen in das System musste ich immer damit rechnen, auf der anderen Seite von einer Flotte Caldari Battleships zerschmolzen zu werden. Die generelle PvP-Herausforderung lehne ich nicht ab, aber mit meinen bescheidenen Fähigkeiten bin ich einfach nur Kanonenfutter.

Meine neue Heimat ist nun ein 0.9er System in direkter Nachbarschaft zum Wirtschafts- und Handelszentrum Dodoxie. Den kompletten Umzug werde ich Anfang nächster Woche in 8 Flügen (ein Material-Transport, 7 Schiffsüberführungen) durchführen. Meine Missionen sind inzwischen zu anspruchsvoll, um einfach mit den Hybrid-Railguns meiner Thorax die Reihen der Piraten zu lichten und anschließend die Überreste aufzusammeln. Die eine oder andere Pause an einem sicheren Ort bleibt mir nicht erspart und ich kämpfe weiterhin (bzw. um so mehr) mit Panzerung, Energiehaushalt und Auswahl der geeigneten Waffen.

Gestern Abend kam ich mit Niko auf das Thema Corporations zu sprechen und habe mir nach kurzer Recherche („Eine Corporation zu registrieren ist teuer!!!11!„) das entsprechende Menü angeschaut. Natürlich in der Gewissheit, früher oder später auf die Sicherheitsabfrage einer Millionen-schweren Zahlung zu stoßen.

Aber weit gefehlt: Nach 2 Minuten war ich CEO und Gründer von „Random Industries“ mit Hauptquartier im Jel System. Argh! Dieses Missgeschick hält jetzt zwar den Rekrutierungsspam in Grenzen, ist aber auch in alle Ewigkeit in die Biographie von Mark Meska eingraviert.

Ambitionen habe ich in diesem Bereich nicht. Um den dunklen Fleck im Lebenslauf aber möglichst klein zu halten, bleibe ich meiner Ich AG solange treu, bis ich mich (evtl. Anfang nächsten Jahres) einem echten Unternehmen anschließe.

Eve – Battlecruiser

Seit ein paar Tagen kann mein Avatar einen Battlecruiser fliegen. Im Hilfe-Channel wurde mir vom Kauf abgeraten, weil ich natürlich nicht die nötigen Fertigkeiten mitbringe, das Schiff ordentlich auszurüsten. Darüberhinaus macht die Schiffsklasse wohl erst in Level 3 Missionen Sinn und im Moment arbeite ich mich noch mit Level 1 Missionen bei der Gallente Federal Navy hoch. Das kommt davon, wenn man seinen Char aus der Trialzeit weiterspielt, den man leichtfertig im Studiengang Wirtschaft auf der University of Caille eingeschrieben hat. So eine Umschulung zum Kampfpiloten dauert seine Zeit.

Aber zurück zum Battlecruiser: Gestern Abend konnte ich mich nicht mehr beherrschen – die Preise für die Brutix waren auf einem (für meine Begriffe) recht günstigen Niveau und so kaufte ich mir dieses Prachtstück gleich ab Werk in Vittenyn für 20.5M ISK. Die Platinversicherung für 8M ISK tat dann noch ihr übriges, meine Barreserven zu halbieren.

Brutix

Jetzt kommt ich bestimmt gelegentlich in Versuchung die umfangreicheren Missionen (mit größeren Cruisergruppen) probeweise mit meiner Metroflight zu absolvieren. Wenn ich nicht gleich zu Beginn feststelle, dass die schnellen Fregatten unter meinen Medium Hybrit Turrets hinwegtauchen, erhoffe ich mir trotz der Schwerfälligkeit des Schiffes einen zeitlichen Vorteil durch den Einsatz vor 2 Salvagern (und evtl. einem Traktorstrahl). Die Raketenwerfer von Tristan und Celestis werden mir bestimmt eine Weile fehlen, aber die dicke Panzerung ist bestimmt hilfreich verschiedene (Hybrid-)Waffenkonfigurationen ohne Schiffsverlust auszutesten.

Eines hab ich mir beim Kauf selber versprochen: Bleib mit dem Neuerwerb ein paar Wochen im HiSec! 🙂

Das Eve Fanfest 2008 und mein erster Cruiser

Was sehe ich da zu später Stunde (kurz vor dem einloggen in Eve) im Feedreader – golem.de bringt eine kleines Extra zum Eve Online Fanfest, auf dem CCP Informationen zu den nächsten Addons unter das Volk bringt. Und was ich dort lese, sehe und höre ist … unglaublich cool. 🙂

Im nächsten März kommt das Spiel wieder in den Handel und möchte dann einem ganzen Schwung neuer Spieler einen ordentlichen Einstieg bieten. Es wird epische Questreihen geben, die einem bestimmt das Universum ein wenig lebendiger erscheinen lassen werden. Das „Walking on Stations“ Feature, modulare Tech 3 Schiffe (die ich bestimmt erst in 3 Jahren fliegen kann)… einfach nur WOW!

Der golem-Videoplayer will bei mir heute nicht – die Suche bei YouTube spuckt aber genügend Material aus.

Viele alteingesessene Spieler schrecken die Änderungen bestimmt auch etwas ab, aber für mich scheint Eve weiter zu dem Spiel zu wachsen, dass ich immer spielen wollte. Sciencefiction war schon immer mein Lieblingsgenre (sogar noch vor der klassischen Mensch-Elf-Ork-Fantasy).

Mark Meska (mein Alter Ego im Eve-Universum) hat sich inzwischen seinen ersten Cruiser geleistet und ist auf seinem Weg zum ersten verfügbaren Level 2 Agenten tief in die rot markierten Systeme gewarpt. Der hohe Wiederbeschaffungspreis des Schiffes im Falle eines Totalverlustes durch Piraten (NPC oder PvP) macht ihm noch sehr zu schaffen, auch wenn die ersten Kuriermissionen ohne Zwischenfälle abgelaufen sind. Die richtige Ausrüstung ist natürlich auch noch lange nicht zusammen – trotzdem will er sich noch auf eigene Faust in den Abgründen des Marktes zurecht finden. Heute steht seine erste Kampfmission im neuen Schiff an und evtl. glühen dabei sogar das erste Mal die Rohre der neuen Medium Hybrid Turrets auf, sofern es die Marktlage zulässt.

Das kurze Einloggen in der FH, um einen neuen Skill zu lernen, ist schon fast zu Gewohnheit geworden. Auch läuft das Spiel bei mir inzwischen wine-emuliert auf Ubuntu, damit das lästige Umbooten wegfällt. Dabei darf man nicht vergessen die MS Corefonts über das winetricks script zu installieren, sonst läuft das Spiel leider nicht. Die offizielle „native“ Cedega-Version bekomm ich auch weiterhin nicht zu laufen.