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Dampf ablassen

Der erster Eintrag seit Mitte Mai. Welches Ereignis mag damit wohl in Zusammenhang stehen? Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit war es das Erscheinen des dritten Teiles der Diablo Saga, in den ich seit dem ersten Wochenende ziemlich viel Zeit investiert habe. Und das Pfingstlager der Pfarrjugend hat auch sein übriges dazu beigetragen, dass nicht mehr ein paar Zeilen Gezwitscher auf G+ von mir zu hören waren.

Aber zurück zu Diablo 3. 😀 Mir scheint, die Communities versuchen sich derzeit damit zu übertreffen, die Unzulänglichkeiten des Spieles in farbenfrohe Worte zu fassen. Vielleicht habe ich zu viel Erfurcht vor der Leistung die Serverfarmen mit einer solchen Kapazität zu betreiben und dabei ein Spiel in der Schwierigkeit auszubalancieren, das sowohl von Gelegenheitsspielern, als auch 24/7 Pros gespielt wird, die die Spielwelt systematisch auf ausnutzbare Schwachstellen untersuchen. Meine Spielerfahrung ist klar positiv und ich beiße mir inzwischen die Zähne am ersten Akt der Inferno-Schwierigkeitsstufe aus. Meine Erwartungen in Bezug auf das Preis-Leistungsverhältnis sind bereits erfüllt, wenn ich die gewöhnlichen Kriterien anwende. Alles weitere würde ich zwar nicht als „Bonus“ einstufen, aber eine gewisse Gelassenheit in Bezug auf kleine Schnitzer und schlecht gesetzte Wartungsfenster sollte man mir nicht als Gleichgültigkeit vorwerfen. 😉

Für den gelegentlichen Aufreger am Abend kann dieser Tage doch bestimmt auch die Europameisterschaft herhalten.
Aber bitte im Kleinen ohne große Katastrophen.  😛

Gedanken zu Google Buzz

In den letzten Tagen habe ich Googles neuesten Abkömmling ein wenig getestet – und das auch nur, weil es anders als bei Twitter und den sozialen Netzwerken plötzlich einfach da war – direkt in meinem Google Mail Konto. Nagut, wenn ich ehrlich bin hatte ich mich zwei Tage vorher noch geärgert, dass ich nicht sofort nach dem offiziellen Launch für den Dienst freigeschaltet war. Die unvermeidbare Datenschutzdiskussion halten die Medien ja schon einige Tage warm.

Auf den ersten Blick konnte ich keinen großen Unterschied zu dem erkennen, was ich hier im Blog seit einigen Jahren verbreche oder in meinem Feedreader lese:
Kurze Einträge mit/ohne Foto, die andere Personen kommentieren können. Dazu die Möglichkeit Inhalt von anderen Googleseiten, Webseiten (RSS Feeds) oder auch Twitter-Accounts zu importieren, um sie zentral zusammenzufassen. Abgerundet durch ein kleines Profil, um dem Ganzen auch die soziale Komponente hinzuzufügen.

Das war für mich jetzt nicht genug, um mich wirklich zu begeistern.

Heute morgen hab ich aber (noch vom Bett aus) auf meinem Handy Google Maps auf Version 4 aktualisiert und mit der neuen Buzz-Integration gespielt. Dank mobiler Standortbestimmung kann man von dort seine Buzzs (Denglische Mehrzahl?) mit Ortsangabe absetzen und über ein neues Layer entsprechende Einträge in seiner Umgebung finden. Rund um die Kölner Innenstadt haben sich schon einige alkoholschwangere Grüppchen auf diesem Weg verewigt. Da die Einträge aber mit einem Alter versehen sind, kann man zumindest hoffen, dass diese Einträge in wenigen Tagen verschwinden und dafür die Turis auf der Domplatte übernehmen. 🙂
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atomar bloggen

Steht nicht überall: Du sollst nicht mit Wut im Bauch bloggen?

Kann man natürlich trotzdem machen und dabei einen Artikel wie „Versuchsendlager“ bei Anmut und Demut (via Spreeblick) fabrizieren. Bezogen auf die jüngsten Meldungen über das undichte Endlager Asse, wird dort äußerst provokant auf der Atomenergie an sich und ihren „Helfern“ herum gekloppt.

Ich habe die große Anti-Atomkraftwelle nicht bewusst miterlebt, aber wäre mir nicht einmal sicher, ob ich mich im Zweifelsfall wirklich uneingeschränkt unter die Demonstranten gemischt hätte. Heute wird – meiner Meinung nach -  zu 45% aus Gewohnheit und zu 55% aus (berechtigter) Kritik an den Betreibern demonstriert.

Warum kann denn die Atomenergie nicht möglicherweise die bessere Alternative sein, um die Energie-Lücke zu schließen, bis sich die nachhaltige Erzeugung durchgesetzt hat?
(Sei es nun Wind- oder Wasserkraft, Solarenergie in jeglicher Form oder die Fusion)

Auf begrenzte Ressourcen setzen beide auf, die unerwünschten Nebenwirkungen sehe ich aber nicht so eklatant auseinander driften wie viele behaupten.

Kernspaltung, der resultierende atomare Müll und die damit verbundenen Risiken sind ein lokal sehr begrenztes Problem, das aus diesem Grund selbstverständlich auch ein großes Potential zum unsachgemäßen Umgang bzw. Missbrauch birgt. 30 Jahren nach dem ersten kommerziellen Reaktor kam es zur Katastrophe von Tschernobyl – das Ergebnis von menschlichen Fehlern und der Unausgereiftheit dieser Technologie – das 09/11 der Energiebranche (Man vergleiche damit z.B. den Gang von der explosionsgefährdeten Dampfmaschine zum heutigen Otto-Motor)

Erdöl, Erdgas und Kohle auf der anderen Seite verteilen das Risiko und die Verschmutzung auf einer großen Fläche. Die Kraftwerke sind in größerer Zahl auf dem Gebiet der Bundesrepublik verteilt und nutzen die Atmosphäre als ihr „Endlager“, die sich der unserer weiteren Kontrolle nuneinmal entzieht. Dieses langsame aber stetige Sammeln des „Abfalls“ in diesem gigantischen System fliegt uns doch bereits jetzt alle paar Monate in Form von Ãœberschwemmungen und extremen Wetterphänomenen um die Ohren. Die Schäden an Mensch und Natur möchte ich lieber nicht gegen die der Atomkraft verrechnen.

Das Potential zum GAU haben diese Ressourcen ebenso: Man warte nur auf den nächsten Supertanker, der auf hoher See in seine Einzelteile zerbricht, brennende Gasquellen, einstürzende Bergwerke.

Das eigentliche Problem ist aber folgendes: Wenn eine Risikoabschätzung vor allem unter ideologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten abläuft, läuft das ganze zwangsläufig über kurz oder lang ganz fürchterlich schief!

So schwarz und weiß kann ich die Diskussion also beim besten Willen nicht betrachten. Sehr hinterhältig auch, bei einem solchen Thema die Kommentare einfach zu deaktivieren.

Werbung im Blog

Seit Ende letzter Woche wird in diesem Blog an zwei Stellen Werbung angezeigt.

  • In der Sidebar gaaaanz am unteren Rand
  • Unter Beiträgen die entweder älteren als 30 Tage sind oder über einer Suchmaschine angesteuert werden

Stammleser bekommen den Kram hoffentlich erst gar nicht zu Gesicht – sofern das Plugin whoseesads wie angedacht funktioniert. In dieser Form empfinde ich Werbung noch als recht unaufdringlich, surfe aber trotzdem grundsätzlich mit aktiviertem Spamfilter.

Wenn euer Browser einen Adblocker zur Verfügung stellt, könnt ihr einfach „*/pagead/show_ads.js“ blockieren, um den Kram auf dieser Seite (oder je nach Einstellung überall im Netz) zuverlässig auszublenden.

Versprechen tue ich mir davon ein paar Cent, die im Monat von meiner Webspacemiete abgehen. Hoffentlich verschrecke ich dadurch nur niemanden …

An alle SEOler: An irgendwelchen eurer Dienstleistungen bin noch immer nicht interessiert!

Dem Shopblogger sein Leergutautomat

Wenn ihr Langweile habt, schaut doch mal bei Björn dem Shopblogger vorbei. Der strotzt zur Zeit vor Vorfreude auf seinen neuen Leergutautomaten und versorgt seine Leser im Stundentakt mit dem aktuellen Stand der Montierung. Inzwischen habe ich bei ihm so viele ekelige Leergut-Tüten-Geschichten gelesen, dass ich geradezu mitfieber. 🙂

Ich drücke ihm die Daumen, dass die Konstruktion zu guter Letzt auch reibungslos funktioniert. Toi toi toi!

Nachtrag: Hat heute wohl doch nicht mehr geklappt.

Ich bin Spamer

Mein Postfach ist voll – voll von Email-Annahmeverweigerungen in allen Sprachen und von den unterschiedlichsten Systemen. Es scheint nämlich so zu sein, dass irgendein Spamer meine schöne Domain als Absender in seine unerwünschten eMails schreibt. Natürlich bekomme ich dank „Catchall“-Postfach die ganzen Statusmeldungen ab, die hilfsbereite Server mit übermitteln.

Nun weiß ich z.B., dass Stefan E. aus .se erst am 1. August wieder im Büro ist. Lis P. aus .dk hat sogar eine Telefonnummer in ihrem Auto-Response und Herr S. aus Leverkusen hat freundlicherweise zwei Kollegen, die ihn als Ansprechpartner vertreten.

Bisher gab es zwei größere Schübe mit jeweils 300 Benachrichtigungen. Wollen wir hoffen, dass sich das ganze schnell verläuft und ich nicht schon auf einer Spamliste stehe. Ich habe nämlich gerade Schwierigkeiten meine @web.de Adresse anzuschreiben. 🙁

Eine Email an meinen Provider geht auch gleich raus – nicht, dass doch eine Sicherheitslücke im Blog oder Forum Schuld an der Misere ist.

Nachtrag:

Meine Test-Mails sind mit fetter Verspätung angekommen. Web.de schickt mich also für ne Stunde in die Warteschlange.

Der Support hat mir auch gerade bestätigt, dass die Mails nicht vom Server versendet werden. Das ändert zwar am eigentlichen Problem nichts, ist aber schon einmal positiv.

[01.08.2007]

Es ist noch nicht vorbei. Heute gab es wieder ~300 Mails. Das Kind hat sogar einen eigenen Namen: Joe-Job. Darüber hinaus hat sich die Zahl der Besucher heute mysteriöser weise verdoppelt. Nicht, dass Spamopfer voller Zorn meine Domain aus der vermeintlichen Absender-Adresse pflücken und hier landen – auf die Werbung verzichte ich gerne.

10 neue Mails während der letzen 4 Sätze. 🙁

[02.08.2007]

Aus der „Sonderverwaltungszone Macao der Volksrepublik China“ kommt der Mist – sagt zumindest die Whois-Abfrage.

[08.08.2007]

Es hat noch nicht aufgehört. 2862 Mails bisher. Immerhin lassen sie sich relativ problemlos filtern (immer die gleiche Absenderadresse).

[12.08.2007]

4598 Mails.

[16.08.2007]

5311 Mails. Die Spam-Adressen sind inzwischen nach dem Zufallsprinzip aufgebaut.

[26.08.2007]

7196 Mails. Seit heute ist auch eine zweite Domain betroffen: +619 Mails.

[20.11.2007]

>25.000 Mails. Archivierung gestoppt. 🙁

Bestatter-Weblog

Ãœber den Shopblogger bin ich auf das Bestatter-Weblog aufmerksam geworden. Dort gibt es Geschichten rund um ein Bestattungsinstitut – mal amüsant, oft lehrreich und immer lesenswert. Das eine oder andere Vorurteil und jede Menge Halbwissen wird auch aus der Welt geschafft. Der Eintrag „Lack und Leder“ ist z.B. eine kurze sehr schöne Geschichte.

Schaut mal rein.

Ich geb Vegas

Die Post war da und so unglaublich wie es auch klingt: Ich halte ein keines viereckiges Stück Web 2.0 in meinen Händen.

Rob Vegas, Moderator der Mindtime Show lässt sich nicht lumpen und verschickt diese Tage unzählige Aufkleber mit dem Slogan „Ich geb Vegas“. Meine Heckklappe ist mir zwar absolut heilig – seinen Platz hinter der Frontscheibe hat sich das gute Stück aber gesichert.

BriefAufkleber Windschutzscheibe

Darüber hinaus besitze ich nun ein original Autogramm, das ohne Frage immens im Wert steigen wird, wenn die Geeks in 50 Jahren Sammelkarten ihrer Web-Ikonen tauschen. 😉