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Endlich Level 8

Level 8

Bamm! Level 8

Endlich? Man könnte auch sagen: „Mit Level 8 hört der Spaß namens Ingress doch wieder auf!“. Oder? Nene.

Die Hatz auf das nächste Level, um die nächsthöhere Stufe an Resonatoren und Burstern verwenden zu können, ist zwar vorbei, doch andere Spielziele treten nun in den Vordergrund.

Wie bestücke ich Portale auf den täglichen Laufwegen, um Mitspielern das leveln zu erleichtern? Sind stabile hochstufige Farmrouten wichtiger oder leere Plätze für Frischlinge, die ihre L1-Resos einsetzen möchten?

Ausreichend Zeit vorausgesetzt, wird auch das Gruppenspiel nun unabdingbar. Immerhin benötigt es acht L8-Spieler, um ein Portal der entsprechenden Stufe zu errichten (etwaige Tricks durch neue Gegenstände außen vor gelassen).

Noch in dieser Woche (so meine Vermutung) wird ein Update durch neue Portal-Modifikationen einmal mehr das Spielgeschehen durchmischen. Man wird nie wissen können, ob das nächste Portal ein leichtes Ziel, potentieller Endpunkt für überregionale Links oder XM-Killer ist.

Dabei über die strategische Situation im Umland unterrichtet zu sein, ist einigermaßen unübersichtlich.  Man muss nicht Sunzis Die Kunst des Krieges gelesen haben, um die Sinnlosigkeit darin zu erkennen, Gegner zu bekämpfen, die sich in der Nachbarstadt jeden Tag einer voll-ausgebauten Item-Farm bedienen können.

Wie groß sollen die Umwege in Zukunft werden, um die Nachschubswege offen zu halten?

Jedes Spiel hat Spieler, die mehr Zeit investieren als andere und in ihrem Eifer sowohl motivieren als auch abschrecken können. Etwas nötiger Wahnsinn scheint aber dabei zu helfen in einer Stadt die Oberhand zu behalten.

Nicht, dass bald der Ingress-Grundwehrdienst gefordert wird und sich die Anwerber in den Fussgängerzonen abwechseln. Gibt es bestimmt irgendwo alles schon.

BTW: In wenigen Tagen sammle ich Portal-Schlüssel in asiatischen Großstädten.

PS: Ich fände es echt klasse, wenn auch die IOSler mal mit ins Boot geholt werden würden!

 

Ingress und Mister X

In Googles Augmented-Reality-Spiel Ingress bin ich inzwischen auf einem guten Weg das siebte von acht Leveln zu erreichen. Auf meinen Wegen durch Köln oder mit dem Rad auf dem Rückweg nach Leverkusen kommen schon einige Kilometer zusammen, die ich ohne Portale, die erobert, gehackt und verteidigt werden müssen, nicht zurückgelegt hätte. Allerdings gibt es in Ingress bisher kein echtes Ziel mit Langzeitmotivation. Einzig eine globale Wertung, die die eigenen Anstrengungen kaum widerspiegelt, schwankt massiv, wenn einzelne Felder über 100te Kilometer aufgespannt werden. Und dies erfordert ein exzellentes Timing, eine Menge Zeit und zu guter Letzt: einen vollen Tank bzw. Vertretertätigkeit. Das Spiel in der Gruppe ist zumindest in Köln ein tägliches Hin und Her – für das man Zeit haben muss. Bestimmt wird hier aber noch nachgelegt. *daumendrück*

Wenn man keine Lust hat mit seinen Freunden Ingress zu spielen, aber trotzdem mit dem Smartphone in der Hand, auf der Suche nach guter GPS-Sichtbarkeit, durch die Stadt laufen möchte, gibt es inzwischen eine coole Alternative. Kennt ihr das Brettspiel „Scotland Yard“, bei dem Mister X mit öffentlichen Verkehrmitteln vor seinen Verfolgern durch London flieht? Alle paar Runden wird seine Position aufgedeckt, bis er wieder in den Schatten verschwindet.

Mister X ScreenshotUnter „Mister X“ ist das Spielprinzip auch (schon länger) auf Android und IOS verfügbar. Spieler – vorzugsweise seine Freunde – findet man über eine Umkreissuche. Dann wollen noch Spieldauer und Radius des Spielfeldes eingestellt werden und Mister X bekommt 120 Sekunden Vorsprung. Alle zwei Minuten wird seine Position aufgedeckt während alle anderen Spiel versuchen, ihn in den Straßen festzunageln. Einige virtuelle Gegenstände können von beiden Parteien aktiviert werden: Kurzzeitige Unsichtbarkeit, Nebelkerzen und Magnete verzerren die Spielkarte und Soundeffekte lenken vom Spielgeschehen ab.

Ein Showdown auf der Deutzer Brücke sieht bei fünf 2er-Teams z.B. so aus:MisterX Showdown

Macht echt Spaß, wenn bei allen Spielern die Technik mitspielt. So ganz sauber wird die Position nicht immer übermittelt und das letztendliche „Fangen“ ist manuell durch Aufgabe des Mister X gelöst. Während Köln an einem Samstag Spätnachmittag aus allen Nähten platzt eine echte Herausforderung.

Probiert es mal aus – aktuell hat Ravensburger/Gamesload noch keinen Mechanismus eingebaut um die Lizenz zu versilbern.

Appstore: https://itunes.apple.com/de/app/mister-x-mobile/id373751016?mt=8
Playstore: https://play.google.com/store/apps/details?id=edu.bonn.cs.amoga.mrx.android&hl=de

 

Und sie nannten es Sehnsucht

HTC DesireVorgestern morgen habe ich in Düsseldorf mein neues Handy abgeholt. Zuvor hatte ich mir eigentlich schon das HTC Wildfire online bestellt, aber das angegebene Lieferdatum wurde zuletzt bis in den November verschoben. In anderen Shops genau das Selbe und sogar im Vodafone Laden hätte ich noch einen Monat auf das Telefon waren müssen. Bei der Stornierung stellte sich dann Paypal mit irgendwelchen Sicherheitsabfragen quer, die ich zuvor noch nie zu Gesicht bekommen habe. Ich mag keine Hotlines.

Mir etwas Günstiges für die Wartezeit zu besorgen sah ich nicht so recht ein und mangels gleichwertiger Alternativen, habe ich mir den großen Bruder gekauft – das HTC Desire. Das war schon immer mein heimlicher Favorit, lag mir aber eigentlich schon zu nahe an der Produktkategorie „Tablet“, auf dessen perfektes Exemplar ich ja noch warte.

Gerade bin ich noch in der Phase in der ich den Akku an einem Tag leer habe, weil ich pausenlos den Market nach Spielen durchsuche, die ich in der Bahn spielen kann. Andrea und ich hatten gestern beispielsweise viel Spaß bei einem Geschicklichkeitsspiel, das man dank Multitouch im Splitscreen-Verfahren spielen konnte. Für einen richtig guten Space-Shooter (vertical scroller) im Stil von Raptor – Call of the shadows würde ich gerne ein paar Euro springen lassen. Ohne Empfehlungen von dritter Seite finde ich die Vertriebsplattform aber noch ziemlich unübersichtlich. Die Perlen findet man wohl abseits davon. Apps die sich bei der Installation unsinniger Weise das Recht herausnehmen wollen meine Daten zu lesen, ignoriere ich einfach.

Ich bin also wieder zu erreichen. Auf der alten Nummer. Und sofern der Akku mitspielt gehe ich auch dran. 🙂

Vorlesung: Verteilte und mobile Anwendungen

Heute war die erste Vorlesung „Verteilte und mobile Anwendungen„. Themen sind die Programmierung für mobile Geräte wie z.B. Smartphones inbesondere JavaME und Android API, aber auch eine grobe Ãœbersicht der anderen großen BS wie IPhone OS und Symbia OS.

Für 20 Personen gab es Praktikums-Plätze und bestimmt die doppelte Zahl wollte teilnehmen. Den Fall habe ich bisher in Köln noch nicht erlebt und deshalb hatte ich ein wenig Sorge, mich auf die Chance in einem Losverfahren verlassen zu müssen. Zu meinem Glück ging es letztendlich aber nach Fortschritt des Studiums bzw. bestandenen Softwarepraktika. Nach welchem Muster die resltichen fünf Plätze nach der Vorlesung verteilt wurden kann ich nicht sagen, aber da werden einige verärgert nach Hause gegangen sein.
Eine neue Vorlesung, die Buzzwords  „Android“ und „Smartphone“ auf dem Modulbogen – das musste wohl so kommen.

Die Entwicklungsumgebung unter Eclipse steht bereits für beide Praktikumsplattformen, auch wenn der Android-Emulator die Hardware von meinem Notebook ordentlich in die Knie zwinkt. Eine Minute bis die Anwendung zur Verfügung steht muss ich schon einplanen – dabei sehe ich mir kleine Änderungen doch gerne mal auf die Schnelle im laufenden Programm an. In Zukunft muss ich also „sammeln“. 🙂

Auf absehbare Zeit gibt es bestimmt auch eine Android-Schnittstelle für die Ubuntu Desktop Edition bzw.  normale Distributionen im Allgemeinen, um sich das zu ersparen. Die Lösung fände ich auch für ein offenes Tablett am besten, um alle Möglichkeiten offen zu halten. Android im Fenster gibt es bereits hier zu sehen – lange kann es also nicht mehr dauern.