Todo: Last one alive [Update]

Sollte ich eines Tages aufwachen und mich in einem Tunnel oder Bergwerk wiederfinden oder die Tür eines Bunkers öffnen und feststellen, dass ich der letzte Überlebende des Weltuntergangs durch Alienangriff, globale Klimakatastrophe, biblische Apokalypse oder Atomkrieg bin und mich nun in einer leeren Welt wiederfinde, möchte ich auf jeden Fall vorbereitet sein.
Auch wenn meine Überlegungen diesbezüglich hier in digitaler Form veröffentliche, bin ich doch intelligent genug mindestens 2 Kopien der aktuellen Version meiner Pläne an verschiedenen Orten und auf verschieden Medien (Papier) unterzubringen, da ich ernsthaft bezweifel, dass ich in diesem Fall Zugriff auf einen funktionierenden PC oder gar das Internet habe.

Als Entschuldigung für mein Verhalten möchte ich folgendes anführen:

  • Während ich den Beginn zu diesem Posting schreibe, habe ich erhöhte Temperatur, Schnupfen und Husten (bin also nicht im Inbegriff meiner vollen geistigen Fähigkeiten)
  • Moral, Anstand und ethisches Verhalten werden von mir (als letzter Mensch) unter den oben genannten Umständen ggf. noch einmal neu festgelegt. Mit Gegenstimmen oder sogar Protesten ist in vielen Fällen dann wohl nicht mehr zu rechnen.

Hier also meine Pläne:

  • Mich ruhig meiner Situation klar werden. Eventuell Fachliteratur in der psychologischen Fakultät der nächsten Universität besorgen, um mich selbst in Phasen der Einsamkeit, Leere und Hoffnungslosigkeit therapieren zu können. Ein Buch mit den Worten „Don’t Panic“ auf der Buchvorderseite könnte auch hilfreich sein.
  • In meiner Trauer sollte ich nicht vergessen, dass ich auch für mein leibliches Wohl sorgen muss. Das Problem das 99% aller Lebensmittel innerhalb des nächsten Jahres ungenießbar werden, darf nicht in den Hintergrund treten.
  • Aufgrund des letzten Punktes, werde ich an mehreren Stellen eines Aktionsgebietes mit Radius von ca. 5 km mehrere Agraflächen anlegen, um meine Versorgung mit Vitaminen durch Obst und Gemüse sicher zustellen. Sollte sich die Erde noch immer unter der Kontrolle von fremdweltigen Wesen befinden oder großflächig verstrahlt sein, wird dieser Punkt selbstverständlich ungleich schwieriger. Im ersten Fall hat die Wahl der möglichst versteckten Anbauorte höchste Priorität.
    Im zweiten Fall sollte auf die regelmäßige Einnahme von Jodtabletten geachtet werden. (Fachliteratur zu Strahlungsschäden lesen!) Eine Quelle für dicke Metallplatten (am besten verkleidetes Blei) muss ausgekundschaftet werden. Die, (hoffentlich) durch automatische Notprogramme herruntergefahrenden, Atomkraftwerke könnten über entsprechene Bauelemente verfügen. Um den Transport zu vermeiden (erhöhtes Unfallrisiko und zuvor zu erlernendes Schwertransporterfahren) sollte in Betracht gezogen werden, gleich in das AKW umzuziehen. Der Innenraum der Kühltürme ließe sich dabei hervorragend als Garten nutzen und wäre durch den dicken Beton zumindest vor Erdstrahlung sicher.
  • Umbedingt sollte der Versuchung widerstanden werden, das AKW für die persönliche Energiegewinnung zu nutzen. Das geht auf jeden Fall schief und ich will ja möglichst lange überleben
  • Auf keinen Fall auch eine Monokultur anpflanzen, sonst habe ich schnell das Problem einer Insektenplage oder sonstigem Schädlingsbefall. Bei der Auswahl der Sorten sollten ich auf die Inhaltstoffe und Erntezeitraum achten. (Sonst steh ich im Herbst vor einem Problem)
  • Die Trinkwassergewinnung sollte nur im Falle des Atomkriegs ein Problem darstellen. Das Miltär, Technisches Hilfswerk oder das AKW selbst könnte über Aufbereitungsanlagen verfügen.
  • Der Vorrat an Hygieneartikeln sollte zu Lebzeiten nicht versiegen. Das von Zahnärzten empfohlene monatige Wechseln der Zahnbürste kann nach einem beherzten Blick in den nächsten Supermarkt ohne Geldsorgen eingehalten werden.
  • Ganz wichtig ist auch eine Umfangreiche Hausapotheke mit Bibliothek. Sollte sich eine Möglichkeit finden, größere Mengen in echtem Vakuum zu konservieren, wäre das mit Blick auf spätere Jahrzehnte hilfreich.

Ich hoffe nach obrigen Punkten eine Grundversorgung für mein weiteres Leben in Betrieb zu haben, doch braucht der Mensch halt mehr um zu überleben. Doch gerade in diesem Szenario sind die Möglichkeiten für Unterhaltung fast grenzenlos. Nur möchte ich aus Motiven, die mir in diesem Moment selbst völlig schleierhaft sind, nicht nicht nur eintönig vor dem Fernseher sitzen (zumal das Programm der meisten Sender auch mit Strom, neuen Serien und Personal äußerst mau war).

Was könnte ich also machen ? Eigentlich alles, was ich schon immer einmal vorhatte!

  • Eine Sammelleidenschaft für Autos entwickeln. Dabei sammel ich nicht nur sämtliche Marken und Produktvarianten sondern auch nach Farbe. Die geräumte Zone rund um das evtl. bezogene AKW bietet dabei massig Platz für Parkplätze.
  • Der Traum einfach so für einige Monate mit guten Büchern auf einem bequemen Sofa vor einem prasselnden Kamin zu verschwinden, kann Realität werden. Aus Zeitgründen auch die Buchrezensionen der letzten Jahre besorgen: Es gibt so viele schlechte Bücher.
  • Der Kamin wird von mir nur mit Banknoten und wichtigen Dokumenten befeuert. Die Wälder haben Menschen doch lang genug abgeholzt.
  • Solarzellen auf dem Dach können dann die perfekte Heimkinoanlage betreiben. Die DVD Sammlung nimmt dabei ungeahnte Größen an. Aber blos nicht zuviel Zeit verplempern.
  • Die ersten Jahre wird es mir ein Vergnügen sein, in den Angelegenheiten fremder Leute zuwühlen. Welche Leichen hat zB. der Nachbar im Keller ?
    Stundenlang kann man da in Schränken, Kisten und auf Dachböden wühlen und alles an sich nehmen, das einem gefällt
  • In modischen Fragen habe ich freie Hand. Alles ist in Ordnung, in dem ich mich wohl fühle. Sollte das Wetter mitspielen, verzichte vollkommen auf Bekleidung. Den einheimischen Tieren sind nackte Lebewesen (und seien sie von der Rasse Mensch) wohl geläufig. Gibt es Schamesröte bei anderen Lebewesen ? Ich denke nicht.
  • Das Tempolimit auf deutschen Autobahnen muss dringend überholt werden. Irgendwo findet sich bestimmt auch ein möglichst sicheres Fahrzeug. Peinlich nach einem überlebten Weltuntergang in der Leitplanke zu landen.
  • Lassen sich Bananen und andere tropischen Früchte in unseren Breitengraden im großen Stil anbauen? Den Platz habe ich ja und den Traktor vom nächsten Bauernhof bekomm ich auch schon in Gang.
  • Schaff ich es, einen Buchsbaum in die Form eine 1L VW Polo zu schneiden. Ich werde es zumindest versuchen.

Update 07.08.2005

  • Im Falle der außerirdischen Invasion sollten auf jeden Fall entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um zumindest den Fortbestand der einheimischen Fauna und Flora sicherzustellen. Sollte sich Head & Shoulders für diesen Zweck nicht eigenen, sind wohl einige Tests an primitiven Lebensformen notwendig.
  • Als großes Ziel dürfte auch die neue Vermehrung der menschlichen Rasse sein. Da mit mir nur noch ein einziges Exemplar auf der Erde lebt, ist Fortpflanzung wohl nur durch einen Klonungsprozess möglich. Um meine Kenntnisse für den Fall der Fälle zu maximieren wäre es ratsam, sich auf der Stelle in Human- /Fortpflanzungsmedizin & Biotechnik an der nächsten Universität einzuschreiben.

To be continued …

Bier: Rothaus Tannenzäpfle

TannenzäpfleDas Bier soll aus dem Hochschwarzwald kommen und hat einen Alkoholgehalt von 5,1 %. Das Etikett sieht durch die kantige Zeichnung ziemlich urtümlich aus. Oben ist die Flasche mit goldenem Aluminiumpapier verkleidet, das sich einfach ablösen lässt. Darunter der normale Standard-Kronkorken.
Es riecht, zumindest stilecht aus der Flasche getrunken, nicht grade schlecht. Das kann allerdings auch daran liegen, dass die starken Medikamente gegen meine Erkältung meine Wahrnehmung beeinträchtigen.
Der erste Schluck ist reichlich bitter. Der schwere Geschmack erzeugt bei mir das Gefühl eine gallertartige Flüssigkeit hinunterwürgen zu müssen.
Beim zweiten Schluck bin ich darauf vorbereitet und kämpfe tapfer um jeden Tropfen. Dann überkommt mich ein Hustenanfall. Vielleicht sollte ich etwas innehalten – den ersten Alkohol wirken zu lassen, um den Geschmack doch noch genießen zu können.

Nein, das klappt auch nicht. Insgeheim ärgere ich mich, dass ganze 0,33 l in der Flasche vor sich hingären. Der 3. Schluck erzeugt einen Impuls, der sich von der Magengegend durch die Wirbelsäule in jede Ecke meines Körpers bewegt. Schüttelfrost überkommt mich.
Ab der Hälfte der Flasche beginnt der Inhalt nach jedem Schluck stark zu schäumen, also wolle der friedliche weiße Schnee sein widerlich braunes Geheimnis möglichst lange überdecken. Vier fingerbreit vor dem Ende überkommt mich eine Idee meinem Leiden zu entkommen und ich fülle bis zu Hälfte mit CocaCola auf.
Das Ergebnis reicht nach 3 Jahre altem Spülwasser einer Vormittagsabsackkneipe aus dem Ruhrpott. Keine Ahnung, wie es dem kalte Zigarettenrauch gelang in meinen Nichtraucherhaushalt und in diese Flasche zu kommen. Der Schaum erinnert mich an einen Wattspaziergang an der Nordseeküste. Die enorme Menge Zucker, die dem Gemisch nun innewohnt, vermengt sich mit dem bitteren Geschmack zu einer undefinierbaren Gradwanderung, bei der die Geschmacksnerven immer wieder in das eine und das andere Extrem abzurutschen drohen.
Mir wird übel.
Die linke Hand hält die, sich sträubende, Nase zu, während die Rechte dem Elend, durch einen erlösenden Sturzbach, ein Ende setzt. Meine Augen werden glasig und ein befreiendes lautloses Schluchzen rühmt die vollbrachte Tat.
Einige Minuten später habe ich meine inneren Frieden wiedererlangt und mein Blick schweift noch nervös durch den Raum.

Dabei fällt mein Blick auf die vorschnell aus der Garage mitgebrauchte zweite Flasche Tannenzäpfle und ich erblasse. Tränen laufen mir die Wangen hinunter …

Fazit: Wie widerlich.

Das Brummen

Ich glaub ich hab mir echt noch was eingefangen. Das Rumgezappel im Saitensprung hat dabei wohl nicht umbedingt zu Besserung beigetragen. Ich röchel mir hier grad einen zurecht und mein Kopf brummt. Zusammen mit der späten Stunde doch der beste Zeitpunkt der vierten Beitrag für heute zu schreiben. Schlafen kann ich nämlich noch nicht. Schuld ist die vorletzte Nacht, die ich mir mit Silberhochzeitskranzaufhängen und Frühstücksvorbereitungen für meine Eltern um die Ohren gehauen habe. Aber das war es schon wert … Silberhochzeit hat man ja nicht oft im Leben (Ich denke nicht, dass das jemand wohl mehr als maximal 3x schaffen wird 🙂 )

Egal. Ich merke grad, dass ich wohl doch ein wenig wegdämmere. Für Azeroth ist es doch etwas spät – also träume ich mich in die Schweiz, wo eine von mir sehr geschätzte Person hoffentlich gerade in einem trocken und warmen Zelt friedlich schlummert. 😀

Nur noch wenige Tage. Juhu!

World of Warcraft

World of WarcraftMein erstes MMORG (Massive Multiplayer Online Roleplay Game) und inzwischen, durch die umfangreiche Presse, wohl fast jedem bekannt. Von anderen Spielen unterscheidet sich WoW wohl hauptsächlich darin, dass das Spiel nur mit Internetverbindung auf Blizzards Servern (Realms genannt) gespielt wird. Neben dem Kauf des Spiels ist nach den anfänglichen Gratismonaten auch eine monatliche Gebühr zu entrichten, welche mit um die 11€ pro Monat (je nach Abozeitraum mehr oder weniger) auch nicht gerade knapp ausfällt.
Trotz aller Hürden sind es aber zur Zeit über 3 Millionen Spieler weltweit, die sich in der Welt von World of Warcraft entweder der Allianz oder der Horde angeschlossen haben, um auf der Suche nach Ehre, Ruhm und mächtigen Artefakten die größten Abenteuer zu bestehen.
Und das erleben mit tausenden anderen Spielern pro Realm macht dieses Spiel so einzigartig. Man zieht nicht alleine durch die fantastischen Länder und Kontinente, sondern kann sich als Gruppe organisieren. Als Mitglied einer Questgruppe, Schlachtenzug oder Gilde, kennt man bald seine Mitspieler und ihre Spielweise. Und nur so lassen sich die zähesten Gegner überhaupt bezwingen.

Durch die Uni verlege ich meine Ausflüge auf dem Realm „Antonidas“ meist auf später (Nacht-)Stunden. Dennoch singt die Zahl der aktiven Spieler auf den Servern nie unter 400, so dass Langeweile ein Fremdwort darstellt. Eine eigene Sprache hat sich für das Spiel längst gebildet. Im Spiel wird gelootet, gecreept und gebufft – mops werden gesheept. Da ich am ersten Tag mit vielen anderen Freaks das Geschäft gestürmt habe, komme ich damit inzwischen zurecht, aber aller Anfang ist schwer … 🙂

Das Suchtpotential ist auf der Jagd nach neuen besseren Gegenständen enorm und das Spiel ein wahrer Zeitkiller. Missen möchte ich es dennoch nicht, hab ich doch nach nun etlichen Monaten noch nicht einmal die Hälfte der Spielwelt überhaupt gesehen. O.o

Also grüßt mal die hübsche Magierin Tojasmin auf Antonidas, falls ihr mich trefft. Und bitte fragt nicht, warum ich einen weiblichen Char hab 😉

Wir sehen uns in Azeroth!

Ein Routerproblem

Vor einigen Wochen ist mir mein SMC DSL Router entgültig abgeraucht. Genau war es ein SMC7004VBR – also ein schon etwas älteres Modell. Der Gute war mir von Anfang an schon ziemlich suspekt, war er nach einigen Minuten am Stromnetz auch gut als Bügeleisen zu gebrauchen. So kam es dann auch oft vor, dass ich unter meinem Schreibtisch robbte, um mit Stift zwischen den Zähnen das Resetloch zu suchen oder gleich den Netzstecker zu ziehen. Viel Freude hatte ich wirklich nicht damit. Die Erlösung erschien in Form einer wilden Lichorgel der Status-LEDs und dem folgenden Exitus der Plastikkiste.
Also sollte der nächste Router also doch etwas robuster sein und dem Blick in die Geldbörse und auf etliche Routertests im Internet folgte die Bestellung eines „3Com Office Connect ADSL Wireless 11g Firewall Router“. Als das Schmuckstück endlich ankam, war ich auch begeistert vom Funktionsumfang (Die Einstellungsschwierigkeiten hatte ich durch zuvor gelesenen Tests schnell gemeistert)

  • Flatrate eingestellt.
  • WLAN aus (hab bisher noch keine passenden Gegenstellen)
  • DHCP klappt wunderbar
  • so … nur noch mit der Gegenstelle syncronisieren .. warten … warten .. *blink* … irgendwas stimmt hier nicht. *argh*

Also noch etlich Zeit herumprobiert und letztendlich den Support angeschrieben, der mir nach der Übermittlung der Seriennummer in der 2. Mail mitteilte, dass sie mir für dies Produkt keine Hilfestellung geben könnten. Warum dies nicht möglich sei, wurde mir bis heute nicht mitgeteilt. 🙁
Also habe ich das ganze gleich wieder fein säuberlich verpackt und zurück zu Amazon geschickt und Kaufpreis + Versandkosten zurückerstattet bekommen. Respekt!
Aber routerlos bin ich nun leider immernoch. Ich probiere die Herrsteller einfach mal alle durch. 😉

Fazit: Bei Amazon.de kaufen. Bügeleisen der Marke SMC in die Tonne kloppen. 3COM boykottieren.

Wer einen guten Tipp bzgl. eines (WLAN-)Routers hat darf sich gerne bei mir melden. 🙂

Saitensprung

Saitensprung wäre auch ein toller Name für ein Etablissement des ältesten Gewerbes der Welt. Aber das ist es nicht, sondern eine kleine Disco in Remscheid, unweit des Hauptbahnhofs und der Innenstadt. Mit 5€ Mindestverzehr ist man meistens dabei und bekommt dafür die Möglichkeit, die eigenen (schlechten) Tanzfähigkeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Musik für die doch recht kleine Tanzfläche ist gut gemischt, allerdings mit eine Prise zuviel „Ballermann 6“ 😉

Das R&B zur Zeit so oft gespielt wird, kann wohl leider nirgendwo ändern. Ich lebe wohl einfach in der falschen Zeit. *g* Aber über Geschmack darf man ja bekanntlich nicht streiten …

Im Ganzen ist der Saitensprung, gerade wenn man in der Nähe wohnt, eine klasse Location z.B. wenn man grad keine Zeit / Geld für Sprit hat, um zu den großen Discos (Delta Musikpark etc.) zu fahren.

Vielleicht treffen wir uns da ja mal (Ich bin der Kerl, der nur blöd rumzappelt) 😀

  1. www.saitensprung.info

Bildblog

Jeder kennt sie, doch niemand liest sie.

„Die habe ich nicht gekauft, sondern in der Bahn gefunden“ 😉

Die Bildzeitung.
Und das die Bildzeitung weniger aus gut geschriebene Reportagen, sondern vielmehr aus ganzseitigen provokativen Überschriften besteht, ist auch allgemein bekannt. Auf welch üble Art und Weise dabei das Wort & die Wahrheit verdreht wird, meinen zumindest die Autoren des [1]BildBlogs herausgefunden zu haben. Zwar ist auch diese Berichterstattung stark (negativ) einseitig, aber vieles davon ist einfach nicht von der Hand zu weisen. Schaut es euch mal an. Treu dem Motto: „Bild dir deine Meinung.“

Christian

  1. www.bildblog.de Grimme Online Award 2005

Eine warme Nacht

Ich kann mich nicht entscheiden was ich machen soll. Die Vorbereitungen für die bewertete Aufgabe in PSpice oder doch weiter am Microcontroller arbeiten, damit am Freitag das Projekt fertig ist. Ein Programm, dass am Ende jedem nervigen Klingelton Konkurrenz machen wird. Schon demotivierend …

Ich will mich ja nicht beschweren, aber bei den Temperaturen, die in meinem Zimmer herrschen, kann man einfach nicht schlafen. Ich habe sogar schon das Fenster auf und die Mücken schwirren langsam um meinen Kopf und warten nur darauf mich auszusaugen, sobald mir die Augen zufallen. Aber so wird das nichts. Wenn ich so nachdenke, ist es vielleicht auch wenig förderlich hier alles aufzuschreiben. Beim Tippen lässt sich nur äußerst schwer abschalten. 😀

Ich habe eben etwas neues entdeckt: Auf der amerikanischen Internetseite vom Film Madagascar werden im Hintergrund Urwaldgeräusche abgespielt. Vogelgezwitscher und hinundwieder der Schrei eines Baumäffchen. Zusammen mit der Botanik auf meinem Schreibtisch ergibt sich eine wunderbare Kulisse um einzuschlafen. Allerdings bin ich zu faul jetzt noch die Hängematte aufzuhängen.

Wahrscheinlich habe ich es hier sogar noch ganz gut. Wäre ich z.B. in Griechenland in einem schmalen Zelt nahe der Küste hätte ich mit ganz anderen Dingen zu kämpfen. Bekanntlich sind die Insekten in grundsätzlichen jedem Urlaubsland derart aggressiv, dass dir mindest einmal der Gedanken kommt, nie wieder in genau dieses Land zu fahren. Doch dann kriechst du nachts mit drückender Blase aus dem Zelt und streichst langsam über den friedlichen Campingplatz, bis der Blick sich enttrübt und auf den Sternenhimmel über dir fällt. Du erledigst dein Geschäft, schlurfst zurück zum Zelt und hältst an der Hecke vor deiner Parzelle inne. Die Blätter der Bäume, die tagsüber nur wenig Schatten gespendet haben, wiegen langsam in einer stetigen salzigen Brise und rascheln leise. Die Grillen in den Bäumen zirpen nur vereinzelt, um für den bevorstehenden Tag Kräfte zu sammeln. Am Strand laufen die Wellen den Sand hinauf und wieder hinab, während die weiße Gischt das Licht der Sterne spiegeln. Du hast die Hitze des letzten Tages und auch die Insekten an der Zeltwand vergessen und kriechst glücklich zurück in deinen Schlafsack. Wenn du morgens erholt erwachst und die ersten Sonnenstrahlen vorsichtig durch den Reißverschluss fallen, möchtest du nie wieder fort.

Schlaflosigkeit adé – Fernweh willkommen – Ich geh träumen (ins Land der Griechen) …

zzZZzzZZzz Christian

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