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CCNA Voraussetzungen erfüllt

So, der CCNA Kurs wäre auch erfolgreich abgeschlossen. Die praktische Aufgabe war wirklich kein Zuckerschlecken – wirklich alles war drin, was dieser Kurs zu bieten hatte: Frame Relay, PPP mit CHAP, HDLC, RIPv2, NAT und 5 Access Control Listen. Um dem Sicherheitsfokus der letzten Kapitel noch gerecht zu werden, durfte man noch alle Passwörter und Abfragen aktivieren, die ein Cisco-Router so hergibt.

Wenn ich daran denke, dass ich mir den Inhalt des letzten Jahres vor der Zertifizierung noch einmal komplett anschauen muss, wird mir schwindelig.

CCNA4

Der heutige Tag ist wieder den Datennetzen gewidmet. Die Stoffbreite entspricht etwa der Hälfte von der gestrigen Prüfung, dafür geht es doppelt so weit in die Tiefe. Grund ist das letzte CCNA Examen, bevor ich die echte Prüfung bei der Zertifizierungsstelle ablegen darf. Nach dem theoretischen Teil darf ich morgen wahrscheinlich ein Netzwerk aus drei Routern, verbunden durch serielle Verbindungen über ein WAN Protokoll, konfigurieren.

Cisco hat zum üben einen Simulator für ihre Hardware und die IOS-CLI – dessen Namen Apple ja vor kurzem lizenziert hat, weil ihnen nichts Gutes mit I vorne eingefallen ist ;). Den sog. Packettracer hab ich bisher nicht anpacken müssen, aber zur Sicherheit spiele ich es heute vorab durch, damit ich morgen schnell nach Hause komme.

Mein Album des Tages (in ungesunder Lautstärke auf den Kopfhörern):
The Prodigy – Invaders must die! BAAAM! Auf gehts.

DN2 Buzzword-Bingo

Mündliche Prüfung Datennetze 2 in drei Stunden. Fühlt sich an wie 3-4-Letter-Buzzword-Bingo wenn man den Lernzettel durchliest:

TRUNK, VTP, STP, DSL, ADSL, ADSL, VDSL, SDSL, PPPeE, PPPoA, PPTP, VPN, DMT, QAM, DSLAM, GigE, ATM, CORE, V34, HDLC, SLIP, PPP, LCP, NCP, IP, IPX, PAP, CHAP, IPCP, ECP, DHCP, XOR, RC4, DES, 3DES, AES, IDEA, MD5, SHA1, SHA2, DENY, PERMIT, SYN, ACK, LAN ACL, EACL, NAT, PAT, SOCKS, HTTP, SSH, FTP, SMTP, GSM, GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, WLAN, LTE, L2F, L2TP, DMZ, RFC, SSL, TLS, PGP, SMIME, OSIDNS, CAC, UPC, IETF, SNMP, SMI, MIB, KISS, TRAP, GET, SET, WALK, TCP, UDP, MO, OID, PDU, MIB2BULK.

Masteranmeldung

Der letzte Schritt für die Anmeldung zum Master „Technische Informatik“ ist getan. Eine formlose Bewerbung bei der ich noch einmal alles schriftlich abgeben musste, was eh schon irgendwo in meinen Akten zu finden sein sollte. Besser doppelt als gar nicht – der Anmeldeschluss ist morgen –  da wollen wir die Bürokratie nicht noch mit Fragen aus der Bahn werfen.

Die Praktika – sowohl als Betreuer als auch Teilnehmer – gehen in die letzte Runde. Die Abschlussprüfung vom CCNA4 wird noch einmal einige Zeit für die Vorbereitung in Anspruch nehmen. Und dann beginnt die Klausurphase, die mich in diesem Semester so rein gar nicht betrifft. Die letzten beiden mündlichen Prüfungen kann ich fast frei platzieren. Falls ich im Endspurt der Bachelorarbeit noch Zeitprobleme bekommen sollte, lasse ich alles andere links liegen, fahre für einen Monat nach Asien und mache dann noch die zwei Scheine – so zum Spaß. 🙂

Ab morgen habe ich eine sog. Schlüsselkarte. Mit dem zugehörigen Schlüssel kann ich jederzeit (innerhalb der Öffnungszeiten) in ein Labor auf der 8. Etage, um dort meinen Elektronikkram rund um das Beagleboard zu verteilen. Mit drei benötigten Steckdosen (Laptop, USB-Hub, Netzteil) kann ich mich in der Fachhochschule kaum woanders hinsetzen ohne mitleidige Blicke auf mich zu ziehen. Kabelsalat.

Das Progamm für heute Abend: Ein Abschlussgespräch (Thema: WG-Suche, drei Personen, 15 Minuten) in schriftliche Form überführen – der Leistungsnachweis für mein Rhetorikseminar, das mir die letzten Samstage gefüllt hat. Unglaublich, was in fünfzehn Minuten an Text zusammen kommen kann. Und komplette Sätze sind trotz aller guten Vorsätze rar. Anstrengend. 😛

DSL Schaubild

Wer fragt, dem wird geantwortet. Zum Beispiel heute im ersten Praktikum vom vierten CCNA Teil. Als am Whiteboard die Topologien serieller WAN-Protokolle gegenüber gestellt wurden, stellte ich die Frage, wo denn im aktuellen Netz der Telekom (der Instruktor kommt aus dem Unternehmen) diese Technik eingesetzt wird bzw. an welcher Stelle unsere DSL-Daten die Bildfläche betreten.

Eine knappe halbe Stunde später hatten wir vom privaten DSL2-Anschluss bis zum MPLS-Backbone alles an der Tafel, von dem der normale Kunde an der Support-Hotline nicht einmal im Traum etwas hören möchte. 😉

Mal sehen, wie lange es vorhält, aber zumindest über Pfingsten kann ich noch halbwegs erklären, welche Technologien in welchem Abschnitt genutzt werden, wo die öffentliche IP verteilt wird und welche Optionen man als Unternehmen hat, bei der Telekom seine Standleitung in jeder Größe zu bekommen. Wenn ich mir ne „Dark Fibre“ miete, sind die Kosten das Ganze hier in den vierten Stock zu verlegen wohl vernachlässigbar. Man müsste auch mal durchrechnen, ab welcher Personenzahl es für einen Häuserblock Sinn machen könnte, ihren Netzzugang in der Hierarchie ein paar Stufen höher einzuklinken. =)

Mir war z.B. gar nicht bewusst, dass in praktisch jedem städtischen Gebiet Deutschlands die nächste Glasfaser in Rufweite (ca. hundert Meter) liegt …

Bachelorarbeit angemeldet

Jetzt wird es ernst. Vor fünf Minuten habe ich meine Bachelorarbeit im Prüfungsamt angemeldet. Drei Monate habe ich jetzt Zeit, meine Energie voll auf die „Audioverarbeitung mit Embedded Linux auf einem OMAP Prozessor“ zu konzentrieren. Die letzten paar Tage gehen sogar noch flöten, weil Andrea und ich dann bereits im Süden Thailands am Strand liegen möchten, sofern das in drei Monaten überhaupt noch möglich ist.

Ich hab während der Vorbereitung begonnen meine Notizen auf die Schnelle in Google Docs zu tippen.

Eigentlich wollte ich die Chance ja immer nutzen, Latex zu erlernen. Macht das Sinn oder hole ich mir damit nur ein weiteres Problem mit ins Boot?  Meine Schwester hat es benutzt und von Andi weiß ich, dass er es gar nutzen muss.

Nun habe ich die Wahl. Vorschläge?

CCNA3 ESwitching Final

Heute war das dritte CCNA Examen mit Fokus auf VTP und STP. Um den theoretischen Teil hab ich mir mal wieder zu viel Sorgen gemacht – so zäh sich die Kapitel zu den beiden Protokollen gelesen haben, im Endeffekt sind die Konfiguration und die Grundlagen gut zu behalten. Im Praktikum gab es immer mal wieder Verwirrungen, weil die IOS-CLI einiger der älteren Switche (meist einer pro Gruppen-Einheit) etwas anders zu bedienen ist, als aus den Unterlagen zu entnehmen ist. Mein Arbeitsplatz heute wird ungern benutzt, weil gleiche alle Switche den normalen Komfort vermissen lassen (Interface ranges, manuelles Herunterfahren des Manegement-VLANs, Trunking-Protokoll, usw.). Aber immerhin hatte ich so auch eine homogene Umgebung – wenngleich ein paar Jahre älter.

Drei Switche (STP) über Trunks verbunden, drei PCs in unterschiedlichen VLANs und dazu ein Router (on a stick).

Schon nächste Woche geht es weiter mit PPP, ACL, DHCP und NAT

Für alle die mehr wissen wollen, ist dieser Eintrag gespickt mit Wikipedia Links. 🙂

Angstrom läuft fast

Gestern habe ich noch mein Leid geklagt, doch so langsam kommt Bewegung in meine Angstrom Installation.

Auf meiner SD-Karte ist inzwischen ein aktuelles Image aus dem unstable Zweig inkl. DSPLink Kernel Modul, GCC und den ALSA Utilities. Viel Zeit hatte ich noch nicht, um alles bis ins Detail auszuprobieren, aber meine Open-Embedded Umgebung sollte Pakete produzieren können, die sie dort nun installieren lassen.

Das Problem lag in den letzten Tagen insbesondere an zwei Problemen:

Der falschen Kombination aus X-Loader/U-Boot:  Neuere U-Boot Versionen setzen einen aktualisieren X-Loader vorraus und der Updatevorgang ist wenig dokumentiert. Eine neue MLO-Datei auf der ersten Partiton wird derzeit noch ignoriert.

Texas Instruments X-loader 1.4.2 (Feb 19 2009 - 12:01:24)
Reading boot sector
Loading u-boot.bin from mmc

U-Boot 2010.03-rc1 (Apr 14 2010 - 12:28:02)

OMAP3530-GP ES3.1, CPU-OPP2, L3-165MHz, Max clock-720MHz
OMAP3 Beagle Board + LPDDR/NAND
I2C:    ready
<aufgehangen>

Dies habe ich durch einen Downgrade der U-Boot Version in den Griff bekommen.

Evtl. davon ausgehend, verträgt sich der EHCI-Port nicht mit meinem aktiven USB-Hub (Kernel-Panic). Bei freiem Port oder nur einem einzigen angeschlossenen USB 2.0 Gerät klappt es aber. So habe ich z.B. einen funktionierenden Zugang zum Netzwerk (auch Internet) oder alternativ Speicherplatz auf einem USB-Stick. Meine Maus und Tastatur sind USB 1.0 und führen zu Fehlermeldungen, da sie ja eh nur über den aktiven HUB funktionieren sollten. Das ist entweder mit dem nächsten Kernel-Update behoben oder hängt mit dem veralteten U-Boot zusammen. Meine Interaktion mit dem X-Server ist bis dahin aber auf das Betrachten des X11-Logins beschränkt. 😉

Ein paar Logauszüge und Versionsnummern trage ich heute oder morgen noch nach, damit es nachvollziehbarer wird.

Meine (mit o.g. Einschränkungen lauffähige) Kombination:

Texas Instruments X-loader 1.4.2 (Feb 19 2009 – 12:01:24)
U-Boot 2009.11-rc1 (Jan 08 2010 – 21:19:52)
Angstrom/2.6.32/beagleboard

Angstrom 2010.4-test-20100423