Archiv der Kategorie: 4Wände

Early Winter?

Ist diese dunkelgraue Decke, die ich vom Fenster aus sehe, die angedrohte Schneefront?

Ich hoffe nicht, denn bisher hat sie nur den selben dünnen Niesel abgeladen, den wir auch schon in den letzten Tagen zu Genüge hatten. Auf ein paar weiße Flocken kann man doch auch im Kölner Raum hoffen oder?

Was ist wohl das Gebiet mit dem höchsten „Höhenmeter / Entfernung von Leverkusen“-Wert im VRS-Gebiet? Meinen Schulatlas (aussortiert! nicht geklaut) hab ich leider noch in Burg und die deutschen Hügel und Berge konnte ich mir schon damals nicht merken.

Wird Gwen Stefani eigentlich wieder mit dem gleichnamigen Song so exzessiv im Radio gespielt? Im August hatte ich das Gefühl die Sender hätten ihn endlich satt, aber bestimmt wird er in diesen Tagen wieder aus der Kiste gekramt. Wohlmöglich sogar mit die diesem 0815-Schlittenglöckchen-Sample unterlegt, das seit Beginn der elektronischen Musikgeschichte einfach zum Verrecken nicht tot zu bekommen ist. Aaah!

Nachtrag: Jetzt wo ich heute Abend doch noch in Burg gelandet bin, hab ich Schnee satt.

Samstag auf Sonntag

So sah es vor ein paar Stunden noch in meinem Wohnzimmer aus:

Wohnzimmer

Inzwischen ist es deutlich voller. Wer errät was hier heute stattfindet? 🙂

Okay hier die Auflösung:

Wohnzimmer

Ein brennendes Netzteil hatten wir schon – ansonsten läuft das Netzwerk verblüffend stabil. 😉

Inzwischen haben wir unsere entgültige Gruppengröße erreicht: 10. Die ganzen bewährten Strategiespiele haben dummerweise ein 8er Limit. Aber CS geht ja immer. 😛

Einweihungsparty

Ich sitze hier gerade in den Ãœberresten unserer Einweihungsparty von Samstag Abend. Knapp 25 Freunde hatten wir eingeladen und auf unsere 52m² gequetscht. Unser aufgeräumtes Schlafzimmer wurde als Versammlungsort eher stiefmütterlich behandelt – es war zwischen Küche und Sofa also äußerst gemütlich. Heute war dann den ganzen Tag Pfarrfest in unser Wermelskirchener Gemeinde, so dass wir mit dem großen Aufräumen erst vor einigen Stunden hätten beginnen können, wäre ich nicht gleich auf dem Sofa eingepennt. Die letzten Gläser werde ich also morgen vormittag weg spülen müssen, wenn Andrea ihre erste Klausur auf der neuen Schule schreibt und ich auf einen Käufer für meinen Corsa warte, der sich für 15:00 angekündigt hat.

Es war schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich einen Anlass (z.B. Geburtstag) in größerem Rahmen gefeiert hab – dafür hat aber gestern alles wunderbar geklappt. Ausreichend Essen und Getränke waren da und unsere Kreationen scheinen auch allen geschmeckt zu haben. Amerikanischer Apfelkuchen, Tiramisu, Zuchiniröllchen, Amaranth-Frikadellen und ihre unvegetarischen Verwandten – alles zum ersten Mal zubereitet, weil wir ja noch nicht so lange selber kochen müssen. Da ich bei selbst-gekochtem Essen generell sehr unkritisch zu mir selbst bin, weiß ich aber nicht, ob auch alle Komplimente echt waren. 😉

Unsere Gäste haben uns gleich mit mehreren richtig großen Fresskörben eingedeckt, dass wir bis Weihnachten nicht mehr einkaufen müssen. Das „Basic Cooking“ Buch werde ich mir auch schon bald in Ruhe durchlesen.

Zu ganz später Stunde wurde auch mein SNES neben dem Fernseher entdeckt und Mario gefühlte 3000x in diversen Abgründen und Schildkröten versenkt – der arme Kerl. ^^  Unsere Nachbarn hatten wir die Tage vorher schon mit einem Aushang am Eingang über unsere kleine Feier informiert. Da muss ich die Tage mal mit meiner Vermieterin (als direkt Betroffene) sprechen, wie sehr wir denn durch Decken und Wände zu hören waren, denn für Anfang Oktober zeichnet sich bereits eine kleine Wochenend-LAN ab, die ja – je nach Team-Ausgeglichenheit in Counterstrike – auch den einen oder anderen Schrei der Frustration mit sich bringt. 🙂

Ein halber Kasten Cola, ein viertel Kasten Früh – morgen installiere ich wieder WoW und mach mir ne schöne Woche. 😛

Bosch Edition

Heute morgen habe ich den letzten fehlenden Dichtungsring für unsere neue gebrauchte Waschmaschine eingebaut und ein hoffentlich passendes Waschmittel gekauft. Für den ersten Testlauf habe wir uns für die gesammelten Socken und Unterwäsche der letzten Tage entschieden -  die sind nach Katastrophen evtl. noch zu gebrauchen.

Ohne Anleitung machte mir besonders die Wahl des richtigen Waschprogramms Kopfschmerzen – ich konnte einfach keinen Regler für die Temperatur finden und vermutete diese Information schon codiert in den Waschprogrammen, die von A-H durchnummeriert sind. Schön, dass sich die Skala nach einer viertel Drehung am Startknopf doch noch fand.

Die Geräusche, die sich nach dem Einschalten entwickelten, bestätigten meine Ahnung, dass bei diesem Modell noch alles vollmechanisch abläuft. Aber trotz hohem Alter wurde Wasser durch die richtige Kammer gespült und die Wäsche durcheinander gewirbelt.

Eigentlich wollte ich mir die ganze Prozedur danach in voller Länge anschauen, um den Schleudergang zu inspizieren und auch die Waschzeit zu stoppen, aber leider scheine ich nicht der Typ zu sein, der es sich vor der Waschmaschine mit einer Tüte Popcorn gemütlich machen kann.

Hoffentlich steht da unten noch alles, wenn ich mir später das Ergebnis anschaue. 😉

Nachtrag:

(16:24:03) Andrea: na funktioniert die waschmaschine?????
(16:24:11) Christian: Denke schon
(16:24:17) Andrea: das ist ja schön
(16:24:39) Christian: Wenn sie allerdings beim schleudern alle anderen Maschinen umwirft haben wir ein problem
(16:24:50) Andrea: *g*
(16:24:56) Andrea: das waren wir nicht

(16:31:44) Christian: Genau, dann werfen wir unsere auch um
(16:31:59) Andrea: jaaaaaaaa waschmaschinen werfen

Gestört 2

Der Telekom-Techniker kam Montag äußerst pünktlich zu Beginn des angemeldeten Zeitraumes. Im Keller wurden zwei Verbindungen umgeklemmt und er verabschiedete sich. Zu diesem Zeitpunkt synchronisierte sich bereits das DSL-Modem und wartete – laut Anleitung – auf eine Freischaltung per PIN am angeschlossenem Telefon. Leider schlug diese aber wiederholt fehl …

Bei Anruf #1 bei der kostenpflichtigen Alice-Hotline (0180 5..) kurz vor Ablauf des Anschlusszeitraumes, wurde ich noch vertröstet, da die Rückmeldung vom Techniker noch nicht erfolgt war.

Ein paar Stunden später hatte sich an dieser Situation leider nichts geändert und Anruf #2 an oben genannter Hotline war fällig. Der Auftragsstatus war inzwischen (laut Telefon-Computer) „erledigt“. Der CallCenterAgent an den ich weitergeleitet wurde machte mich durch zahlreiche nicht nachvollziehbare Pausen zwischen seinen Fragen und Antworten zunächst nervös und später sehr ärgerlich. Kurz bevor ich diesem Spiel von meiner Seite ein Ende gesetzt hätte (super Timing!), wurde mir die Nummer der kostenlosen Störhotline genannt, unter der ich an einen Techniker geriet, der endlich zügig mit mir reden konnte und nach zwei fehlgeschlagenen Leitungsmessungen einen Entstörtermin in Aussicht stellte.

Kurz darauf schreckte mich eine „Kontostand niedrig“ SMS auf. Diese zwei Anrufe hatten mich zusammen ca. 8€ gekostet. 🙁 Das restliche Guthaben war für zwei mobile Onlineverbindungen drauf gegangen, weil Alice die Angewohnheit hat, bei Onlinebestellung die Einwahldaten an die angegebene Emailadresse zu schicken – in Form von zwei PDFs mit je 250kB. Ohne Datentarif macht das nur wenig Spaß.

Am Dienstag bekam ich den Anruf, dass der Techniker zur Entstörung am Mittwoch morgen kommt.

Er (der Selbe wie zwei Tage zuvor – ein freundlicher junger Typ, mit dem man sich auch mal über technische Details unterhalten konnte und der auch meine Serversammlung hier zu schätzen wusste 😉 ) kam, prüfte von meiner Dose über den Hausverteiler und den „Blockverteiler“ bis in den Opladener Knotenpunkt alle Stationen und stellte fest, dass das Problem außerhalb seiner Macht / Zuständigkeitsbereich sein musste.

Mit seinem „MultiTool“ konnte ich auch kurz ausschließen, dass mein schnurloses Telefon bei der Freischaltung die Fehlerquelle war. Unverrichteter Dinge verabschiedete er sich wieder.

Der Rückruf von Alice erfolgte recht zügig und ein Alice-Techniker wurde ins Feld geschickt – allerdings nur, um den schwarzen Peter in einem weiteren Telefongespräch am Abend gleich wieder an den Netzbetreiber zurückzureichen.

Vor zwei Stunden klingelte es an der Tür und ich wollte meinem „Haustechniker“ schon entnervt die Hand schütteln. Aber dieses Mal stand ich einem neuen Typus „Lassen sie mich mal herein – ich hab wirklich schon alles gesehen“ gegenüber. Die Dose in der Wohnung wurde ausgetauscht und am Hausverteiler mit einem „Wer zum Teufel … dazu sag‘ ich jetzt nichts … sonst werd‘ ich noch verklagt“ das richtige Kabel angeklemmt.

Zurück in der Wohnung synchronisierte das Modem problemlos und auch die Freischaltung des VoIP-Anschlusses war eine Frage von Sekunden.

Werte nach Speedtest:

Download: 10.082 kbit/s (1.260 kByte/s)
Upload: 916 kbit/s (115 kByte/s)

Damit kann ich gut leben.

Bleiben noch zwei Dinge zu tuen:

  • Die umgelabelte FritzBox von Alice auf eine Firmware zu flashen, die über einen DHCP-Server und Webinterface verfügt (Laut Alice-Techniker irgendwie möglich, ohne die Mietbedingungen zu verletzen)
  • Mir die Kosten für die Telefonate gutschreiben zu lassen. (Laut Störhotline ebenfalls kein Problem)

Was bin ich froh, dass letzten Endes doch nicht die unterstellte Inkompetenz des Providers Schuld an der Misere war – mit einem verplanten T-Com Techniker komme ich klar.

PS: Alice Störungs-Hotline: 0800 5251378

Umzug 5 – Die letzten Kartons, Urlaub in Sicht

Das USB Kabel für die Ãœbertragung der Fotos vom Handy ist leider noch immer nicht aufgetaucht und auch die Bluetooth-Verbindung mit meinem Laptop will nicht so recht. Im schlimmsten Fall muss die Fotodokumentation also noch bis zum 4.8. warten – da wird nämlich unser Internetanschluss von einem Techniker angeklemmt und die Kabel sind wieder sortiert.

Heute haben wir bei einem großen Vollsortimenter eine neue Matratze erworben, die aber noch in einem großen Ballen im Wagen vor der Tür steht. Morgen werden dann die letzten Umzugs-Kartons (evtl. noch exklusive Haupt-PC) dieses Zimmer hier verlassen.

Derweilen quellen meine eMail-Postfächer nur so (vor Spam) über, dass ich fast eine Mail aus Australien übersehen hätte, wo Niko und Jens gerade die letzten Tage des Weltjugendtages verbringen. Die Postkarte ist ebenfalls die Tage angekommen und kurze Zeit später in einem der Kartons verschwunden. 🙂

Wenn ihr Zwei wieder im Land seid, sitzen Andrea und ich wahrscheinlich an der nahen Küste im Norden und kurieren unsere gestressten Bandscheiben. Die Wetterprognose macht Hoffnung, dass uns die Zeltplane (ja, es gibt wieder Hardcore-Camping) in diesem Jahr nicht davon fliegt.

Und bei Dauerregen lass ich mir den Vla halt unter einer dicken Wolldecke 2 mm über der blanken Erde schmecken – wir machen nämlich in erster Linie Urlaub vom 4. OG!