Archiv für den Monat: August 2014

Drucken zum Abgewöhnen

Ich besitze zum ersten Mal einen Farbdrucker, dessen Patronen über einen Chip den Füllstand überwachen. Es ist so frustrierend, wenn sich das Gerät ohne Grund weigert den Druck fortzusetzen – am Ende einer Seite mit perfektem Druckbild. Der Zähler scheint also auf einer festen Seitenzahl zu basieren. Es besteht keine Möglichkeit dies zu überschreiben, ohne zusätzliche Hardware von Drittanbietern zu kaufen. Grandios. Da es der erste Satz Patronen ist, ist zusätzlich der Füllstand zusätzlich reduziert und ich gar möchte nicht wissen, ob dies nur per Software durchgesetzt wird.

Ab in die Stadt Original-Patronen kaufen … nicht.

200 Pounds Beauty

Unser Hardware-Medienplayer hat vor einigen Tagen ein größeres Update bekommen, so dass wir heute Abend beim Stöbern über einen Koreanischen Filmdienst gestolpert sind. Das wir Koreanisch mit englischen Untertiteln sehen war nach einigen Minuten vergessen. Dieser Film hatte wirklich alles: Slapstick im Fat-Suite, Drama, Liebe und Gesang. Dazu die fragwürdigste Message überhaupt.

Die Moral von der Geschicht‘? Bist du dick und hässlich, kannst aber singen, dann leg dich unters Messer und lass dich von Kopf bis Fuß in eine Plastik-Schönheit verwandeln. Solange du dir und deiner Familie treu bleibst, ändert sich doch letzten Endes alles zum Guten für dich. Die letzte Szene im Abspann: Die beste Freundin sitzt beim Arzt und möchte auch ein komplettes Makeover.

Kein kritischer Kommentar zur Prozedur, nur die Verheimlichung derselben bringt das Drama ins Rollen. Puuh. 🙂 Aus einem Hollywood-Studio wäre das so nicht entfleucht. Eine Art Anti-Bridget Jones-Geschichte. 

Was mag sich da noch für obskures Zeug hinter den Icons der Online-Nischen-Sender verstecken?

Ein Tag im Garten

Mit dem Supermond im Rücken

Der klare Himmel zu Mitternacht hat mich positiv überrascht, nachdem sich der Tag von seiner „weinerlichen“ Seite gezeigt hatte. Ab zwei Uhr stand ich im Opladener Feld mit Blick nach Nord-Osten, um Perseiden zu jagen. Drei Augen zum nächtlichen Himmel, mit dem Supermond im Rücken (Perigäum + Vollmond).

Supermond

Etwas länger als eine Stunde habe ich mit der automatischen Auslösungen ~70 Bilder weit-winklig mit 8er Blende über 30 Sekunden geschossen und dabei leider keinen sichtbaren Meteor erwischt.  Vielleicht hätte ich den Bildausschnitt etwas höher ansetzen müssen, um auch das scheinbare Zentrum im Sternbild Perseus erkennbar zu machen. So ist es  ein schönes Startrail-Foto für meine Sammlung geworden.

Sternenspuren ohne Perseiden

Beim Stapeln in Photoshop hat sich ein interessantes Interferenz-/Moiré-Muster aus einem Schachbrett in der Mitte und konzentrischen Kreisen am Rand ausgeprägt, das ich gerne beim nächsten Versuch verhindern möchte. Noch ist mir aber nicht 100% klar wodurch dieses entsteht – wahrscheinlich die Struktur des Sensors bzw. dessen Bayer Matrix gepaart mit gleichmäßig verteilten minimale zufällige Verschiebungen. Dies könnte evtl. durch Tiefpass-Filterung der Ausgangsbilder behoben werden.

In den Spuren habe ich gleichmäßige Lücken, da meine Kamera bei zu kurzen Pausen offensichtlich jedes zweite Bild aussetzt – muss man wissen und macht in den meisten Fällen natürlich auch Sinn. Gibt es auch in der nächsten Nacht freie Sicht nach oben?