1378km

Ich schau mir gerade mit etwa 100 anderen den Stream der Präsentation des Grenzspieles 1378km an. Soweit nichts Außergewöhnliches – alles wie man es sich bereits im Vorfeld denken konnte. Ein Computerspiel bei dem nicht einmal im Ansatz Spielspaß aufkommen kann, da es keinen wirklichen Weg gibt ein Spielziel zu erreichen. Zumindest nicht ein Spielziel das genug positives Feedback geben könnte, um den Spieler zum Weitermachen zu motivieren.

Bleibt nur die Frage, ob die Intention dabei – nämlich Menschen zum Nachdenken zu bewegen – so erreicht werden kann. Wahrscheinlich hat die negative Presse aus den letzten Tagen dies viel besser erreicht, als es das Spiel hätte erreichen können.

Immer wieder schön, wie die Presse beim Thema Egoshooter Amok läuft.

Wenn ich mir so vorstelle, dass mein Projekt im Studium so eine Aufmerksamkeit zuteil wird und ich mich mit einer Reihe Professoren im Rücken vor der Öffentlichkeit verteidigen muss …

In der technischen Informatik wohl eher ausgeschlossen. 😉

PS: Welche Präsentationssoftware wird da benutzt?

3 Gedanken zu „1378km

  1. Christian Beitragsautor

    Die Meldungen aus dem Publikum werden noch einmal interessant.

    Der Sprecher der Opferverbände spricht die Sicht der Opfer an, denen die erneute Konfrontation mit dem Thema aufgezwungen wird, weil es eben um den Täterkonflikt geht und die Opfer nur Statisten sind.

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