Träumerei zur Photokina

Ich möchte wirklich gerne auf die Photokina, aber werde diese Woche einfach nicht genügend Zeit dafür haben. Der Deutzer Bahnhof ist ja, gleich neben der Messe, Dreh- und Angelpunkt für einen Großteil der Besucher. Aus irgendeinem Grund nehmen viele ihr bestes Fotoequipment mit. Entweder macht es sehr viel Spaß Objektive und Kamera-Bodys mit Ihresgleichen abzulichten, was aber die gesichteten Teleobjektive nicht erklärt, oder man muss noch am Eingang seine Fähigkeiten mit einem Blick in die Kameratasche unter Beweis stellen.

Oder es ist doch nur der kleine Längenvergleich unter Hobbyfotografen bzw. seine Abwandlung: „Einmal im Leben 15000€ vor dem eigenen Bajonett“. 😉

Als Kind wünscht man sich ja nichts sehnlicher, als irgendwo am Straßenrand eine große Kiste mit Spielzeug (vorzugsweise Lego) zu finden, die jemand fortgeworfen hat. Dieser kindliche Wunsch geistert noch heute in abgewandelter Form in meinem Kopf herum. Bei so einer großen Messe muss doch quasi mindestens ein Extremist unter den Fotografen wutendbrand die heiligen Hallen verlassen, weil der bisher favorisierter Hersteller nicht das Objektiv seiner Träume herstellen möchte. An diesem Punkt komme ich ins Spiel und bin zufällig in der Nähe, wenn er mit Schaum vorm Mund seine Ausrüstung dem nächsten Menschen in die Hände drückt und um die nächste Ecke verschwindet.

Alternativ darf es auch vorkommen, dass die Nikon-Mitarbeiter am letzten Messetag nicht mehr alle Ausstellungsstücke in den Lastwagen bekommen und den Rest einfach an den Bordstein stellen.

Logisch oder? Manchmal geht die Fantasie mit mir durch.

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