7 days later

Wenn man so einen Monat auf Reisen ist, dreht sich die Welt auch zuHause weiter. Eigentlich hätte ich nach dem Rückflug totmüde ins Bett fallen müssen, doch in der Post war zum einen ein dickes Bündel Unterlagen für meine Vertragsunterzeichnung am folgenden Tag (Mitarbeiterstelle am Institut), die ich noch auszufüllen hatte.

Mehr Kopfschmerzen hat mir der zweite wichtige Brief bereitet, in dem mir herzlich gratuliert wurde, dass meine Bewerbung für den Master an der FH angenommen wurde. Leider datierte der Einschreibetermin auf die zurückliegende Woche und das Kleingedruckte sah in Bezug auf die Konsequenzen der Versäumung richtig übel aus. Keine guten Voraussetzungen, um den Jetlag abzubauen.

Am nächsten Tag war ich zwar hundemüde, aber wie so oft regeln sich die Dinge meist deutlich unproblematischer als zu befürchten wäre. Bis auf eine funktionsuntüchtige MultiCa (die Kombi-Karte der FH) ist alles wieder eingerenkt. Das ich jetzt nicht mehr Kopieren, Bücher ausleihen, in der Mensa bequem bezahlen kann und auch mein Fahrschein abgelaufen ist – was so eine Zwangsexmatrikulation (beim Wort graust es mich schon) halt anrichten kann – hab ich wieder den Status „Student“.

Ansonsten habe ich mit meiner neuen halben Mitarbeiter-Stelle keinen echten Leerlauf bis das Semester Anfang Oktober wieder anläuft, dabei muss ich dringend Starcarft 2 spielen, wie ich beim letzten Match gegen Niko erfahren musste. Die halbe Terraner Kampagne qualifiziert einen ganz und gar nicht für eine Online-Spiel auf Zerg-Seite. So überfordert in Bezug auf die Auswahl der Einheiten war ich lange nicht mehr. Und der erste Teil ist schon so lange her, dass nur noch der leere Begriff „Zergling-Rush“ übrig geblieben ist.

Mein Handy fand ich sich leider nicht versteckt in einem dreckigen Socken, so dass ich mir nach reiflicher-spontaner Überlegung das HTC Wildfire bestellt habe, dessen voraussichtlicher Liefertermin nun an jedem Werktag um einen Tag verschoben wird – die Nachfrage scheint groß zu sein.

Ich bin also nach wie vor nicht mobil zu erreichen.

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