Greasemonkey und Chrome

Ich habe seit vielen Monaten Firefox den Rücken gekehrt und bin auf Chrome umgestiegen. Evil Google Chrome. 😉

Warum? Weil Chrome derzeit als WebKit-basierter Browser in meinen Augen in Bezug auf Benutzeroberfläche und Geschwindigkeit die Nase vorne hat.

Vor allem auf meinem Subnotebook mit geringer vertikaler Auflösung war die neuartige Tab-Ansicht in der Titelleiste für mich ausschlaggebend. Mein Gnomepanel habe ich eh schon auf den unteren Bildschirmrand reduziert. Selbst die Lesezeichenleiste, die ich bisher bei allen anderen Browsern deaktiviert hatte, nimmt mir inzwischen subjektiv nicht mehr die Sicht auf die Webseite.

Der Umstieg auf dem Desktop hatte mehr mit in der Stabilität externer Plugins zu tuen. Gerade Flash und mein Mediaplayer stürzten damals gerne ab und zogen meine über Stunden angesammelten Tabs – ja, ich bin eine echte Tabs-Sau – mit ins Verderben. Die Absturz-Recovery von Firefox konnte da nicht immer helfen.

Einige Punkte lassen mich aber immer wieder neidisch in Richtung Fuchs blicken: Beispielsweise die tollen Plugins zur Downloadverwaltung oder das Greasemonkey-Plugin, um Webseiten auf Clientseite umzustricken.

Im zweiten Fall vollkommen zu unrecht, wie ich gerade beim Infoblog gelesen habe. Chrome versteht die Scripte seit Version 4 und wandelt sie in ein Plugin um, das sich anstandslos zu den nativen Kollegen gesellt. Auch wenn man hier und da von Inkompatibilitäten liest, lief bisher alles.

userscripts.org ist die perfekte Spielwiese, wenn man mal wieder die OpenEmbedded Toolchain ab Anfang laufen lassen muss. 🙂

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