Archiv für den Monat: Mai 2010

Evakuierung nicht

Vor fünf Minuten ein Anruf von Steffi, ob sie uns mit nach Wermelskirchen nehmen kann. Offensichtlich wohnen wir knapp außerhalb der Evakuierungszone für die Fliegerbombe, die Michael und Steffi dazu zwingen, heute Abend den schönen Leverkusener Stadtteil Opladen zu verlassen. Die letzten Worte die ich noch aufgeschnappt habe: „Ich muss jetzt Schluss machen – die Polizei will, dass wir hier raus sind“.  Die zwei wohnen ca. 1km Luftlinie von hier die Kölner Str. rauf.

Update kommt, wenn bei uns die Scheiben klirren.

Nachtrag: Laut Rheinischer Post lag die englische Fliegerbombe auf der anderen Seite der Schienen Рin Sichtweite zum Bahnhof. In H̦rweite zu uns wohl nicht mehr, denn sie muss wohl irgendwann diese Nacht gesprengt worden sein.

Darauf ein Bier

Andrea braucht für morgen 2-3 leere Bierflaschen mit „Plöpp“-Verschluss. Die werden noch heute Abend in unserem Autoklav (aka „Backofen“) grob sterilisiert und morgen in Hilden neu befüllt. Was auch immer die Biologisch Technischen AssistentInnen dort in den letzten Tagen (hoffentlich ohne genetisch veränderte Hefen) zusammen gemixt haben muss noch einige Wochen in der Flasche reifen, bis die Mutigsten zur Verkostung fortschreiten dürfen. 😉

Da Andrea generell kein großer Freund von flüssig Brot ist, habe ich heute Abend den expliziten Befehl zwei Flaschen Turmbläser zu trinken. Und da in diesen Sekunden in meinem Rücken auf Germanys Next Topmodel gezappt wird, habe ich dem wenig entgegenzusetzen.

Auf uns Männer, denen an diesem Abend die Kontrolle über die Fernbedienung genommen wurde. *Prost*

Nachtrag: Chips und eine Folge TopGear vor mit oder Frauen im Schlammbad hinter mir – ich bin hin und her gerissen

Lost finito

Das war also die letzte Episode von Lost. Da die meisten Lostianer hierzulande noch auf das synchronisierte Finale warten verliere ich an dieser Stelle nicht viele Worte.

Ich persönlich kann mit dem Ende gut leben, auch wenn einem diverse Webseiten dies mit der Aufzählung der unzähligen verbleibenden Rätsel madig machen wollen. Wenn man ehrlich ist, haben die Autoren das Maximum erreicht – der Rest ist Kollateralschaden, den ich ganz gut ausblenden kann Die unvermeidliche Gruppenszene hat immer das Potential für den Klos im Hals, aber nach Seifenoper hat es sich für mich nicht angefühlt.

Schade, dass es vorbei ist.

5 Jahre caracasa.de

Und wieder hab ich es trotz aller Vorsätze aus den Augen verloren: Vor über fünf Jahren (21.05.2005) habe ich hier den ersten Eintrag verfasst und seit diesem Tag keinen Monat ausgelassen, wenn ich mich im Archiv nicht verzählt habe. 800+ Artikel und 850+ Kommentare. Das Design habe ich während dieser Zeit 3-4 Mal überarbeitet und mich trotz allem mit Erfolg dagegen gewehrt diese Webseite erfolgreich werden zu lassen. Wer will schon als Mainstream durchgehen. 😉

Vielen Dank an alle Leser und Kommentatoren!

Pfingstlager AfterMath

Das Pfingstlager der Pfarrjugend ist überstanden. Bis auf ein bisschen Sonnenbrand bei manchen Leitern und einer Überdosis Völkerball haben wir alle wieder gesund und munter nach Hause gebracht. Auch die Küche hat alle Münder stopfen können. Zwar hat sich am Wochende auch jemand in unsere Flure geschlichen und mehrere Kleinbeträge entwendet sowie bei seiner Suche eine Tasche beschädigt, aber das konnte uns die Laune nicht verderben.

Beim Aufräumen ist allerdings die PJSM-Fahne nicht mehr aufgetaucht. Zunächst ging jeder davon aus, irgendwer anders hätte sie gut weggepackt, bis wir eben einen Kommentar erhalten haben, der nahe legt, dass jemand die Fahne aus dem Saal geklaut hat.
Wegwerf-Adresse von GMX, Kommentar erstellt an einem Arcor Zugang. Der Inhalt: „freundliche Erpressung“.

Ich tippe auf Pfadfinder, denen beim Blick durch das Fenster unseres Gruppenraums eine Sicherung durchgebrannt ist. Unter manchen Gruppen gibt es da wohl – nach dem was man im Netz so findet – eine Art Ehrencodex, bei dem die Fahne mit einem Kasten Bier ausgelöst wird. Ob das hier der Fall ist oder jemand (der oben erwähnte Dieb?) schlicht Geld sehen will werde ich dann erfahren, wenn die Antwort auf meine Email eintrifft.

In der erkläre ich freundlich aber bestimmt, das wir die Fahne in einer Woche im Briefkasten haben möchten. Damit kann sich der Täter ohne Konsequenzen aus der Verantwortung ziehen – abgesehen vom Porto.

Jens hat sich vor fünf Jahren (zum Weltjugendtag in Köln) mit viel Geschick an die Nähmaschine gesetzt, damit wir uns ansprechend präsentieren können – wäre wirklich schade, wenn sich die Angelegenheit nur auf häßliche Art und Weise klären lassen würde.

Nachtrag: Unsere eigenen Wermelskirchener Ganoven waren es (bereits am Sonntag) – ein bisschen Herzklopfen bei der Auflösung gab es gratis dazu. 😉

Theme-Odyssee in WP3

Ich setzte gerade ein WordPress als CMS für eine andere Präsenz auf und habe mich entschlossen, gleich auf der aktuelle Beta 2 von WordPress 3.0 aufzusetzen. Bisher habe ich für ein neues Theme immer das Standard-Theme soweit angepasst, bis es meinen Vorstellungen entsprochen hat und bis auf ein paar Formatierungen für Content-Elemente kaum noch etwas vom ursprünglichen Gerüst vorhanden war.

Das neue „Twentyten“ Theme macht einem die Sache ziemlich schwer. Da scheint es für jede Eventualität eine Abfrage zu geben, die das Layout in verschiedenen Situationen minimal verändert. Das setzt sich auch darin fort, dass das Theme auf eine große Anzahl der Dateien aufteilt ist und Teile in Funktionen auslagert. Ich weiß inzwischen nicht mehr, ob das alles neue Features der Beta oder aber Template-Tags der 2.x Version sind, die ich nur nie benutzt habe. Das neue Standard-Theme hat offensichtlich den Anspruch wirklich alles zu implementieren, was inzwischen mit der „Wunderwaffe WordPress“ möglich ist.

Die letzten drei Stunden habe ich damit verbracht alles zu entfernen, was mir zumindest „suspekt“ vorkommt. Harte Zeiten für Themeautoren, die „mal eben schnell“ etwas ändern wollen, ohne vorher den WordPress-Codex auswendig zu lernen. Der Klassiker „Kubrick“ soll aber trotzdem noch funktionieren, wenngleich damit die neuen Features auf der Strecke bleiben.

Vielleicht bleibt ja was hängen, das ich verwenden kann, wenn es hier im Blog an die Umstellung geht. Der Release soll laut Roadmap in den nächsten Tagen erfolgen.

Litauen 4TW

Ich bin kein großer Freund von CallIn-TV und auch nicht von internationaler Volksmusik. Nächste Woche ist ja der EuroVision Song Contest (als Kind beider Phänomene) und das deutsche Lied habe ich eben das erste Mal in voller Länge gehört. Kurz: Wir haben bestimmt schon Schlimmeres ins Rennen geschickt. Allerdings habe ich auch die Videos der anderen Teilnehmer überflogen.

Wenn das hier jemand lesen sollte der vor hat, an besagtem Abend zum Telefonhörer zu greifen: Vergesst mal euren Patriotismus (es muss ja noch was für Südafrika übrig bleiben) und schaut euch den litauischen Beitrag etwas genauer an. InCulto machen … verrückte Musik (ist das Funk? Ska? Polka auf jeden Fall nicht. Mein Wissen über Musik ist leider sehr begrenzt) und haben coole karierte Hosen an. Und als Bonus gibt es sie schon ein paar Jahre und wurden nicht zusammengecastet.

Ich würd‘ die gerne im Radio hören und wissen, wo es solche Hosen zu kaufen gibt.