Archiv für den Monat: Februar 2010

And then there was salsa

Auf der Videoseite Vimeo hat ein Hersteller von Salsa und Chips einen fantastischen Werbeclip eingestellt. Zu Beginn zeigt sich die Seite noch im bekannten Design, aber nach ein paar Sekunden fliegen einem die Tomatenstücke auch außerhalb des Videobereichs kräftig um die Ohren.

Vimeo: And then there was salsa

Sehr kreative Idee, um seine Werbung zu platzieren – sowas bleibt mehr im Kopf hängen als gewöhnliche Fernsehwerbung. Zumal ich eine Freundin mit telepathischen Fähigkeiten bzw. hervorragendem Zeitgefühl habe, die auf die Sekunde zur Konkurrenz und zurück zappen kann. 🙂

Festplatten unter Ubuntu klonen

Vor zwei Wochen hatte ich mich hier über den wachsenden Speicherhunger meiner Spielepartition beschwert, die nicht mehr auf die 160GB Systemplatte passen wollte. Aus diesem Grund (und um meinen Server auf die kommende Bachelorarbeit vorzubereiten) lag gestern u.a. eine neue Festplatte im Briefkasten bzw. beim Nachbarn.

Das Klonen der gesamten Festplatte mit dd aus Ubuntu heraus wollte aber zunächst nicht klappen. Nach 21 GB gab es einen Input/Output-Error und das Tool brach ab. Trotzdem an dieser Stelle ein kleiner Tipp, um lange Datentransfers ohne Ausgabe durch Pipes zu überwachen: Der kleine Befehl pv schreibt die Datenrate und die übertragene Datenmenge auf die Standardausgabe und ist nicht sonderlich bekannt.

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dd if=/dev/sdx of=/dev/sdy

wird zu

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dd if=/dev/sdx | pv | dd of=/dev/sdy

Aber zurück zur Festplatte: Weiterlesen

Mass Effect 2 durchgespielt

Gestern Mittag konnte ich es nicht mehr erwarten, habe die letzten 3 Nebenaufträge und ein paar unerforschte Planeten links liegen gelassen und bin durch das Omega-4-Portal (nein, hier geht es nicht um ungesättigte Fettsäuren). Damit sollte eigentlich nicht viel verraten worden sein, immerhin ist schon nach den ersten Begegnungen mit dem Unbekannten klar, dass es eine Sonderrolle einnimmt.

Zuvor hatte ich bei zwei Charakteren versagt, sie in den loyalen Status zu heben. Bei einer biotisch begabten Dame im engen Lederdress hat es mir schon etwas leid, doch ich hatte mir vorgenommen, solche Dinge nicht neu zuspielen. Die andere Person hätte ich allerdings lieber ganz aus dem Team verbannt.

Im Finale hat sich dann noch ein Crewmitglied für die Gruppe geopfert. Sieht man sich die möglichen Erfolge im Menü durch, kann man das allerdings auch noch verhindern – an welcher Entscheidung bzw. an welchem Zeitlimit sich dies auch festmachen lässt. Beim Endgegner (den ich etwas zu leicht fand) hatte ich gleich den Manga Neon Genesis Evangelion im Kopf. So richtig ins Spiel hat er meiner Meinung nach auch nicht gepasst, denn als ultimative Waffe geht er bei mir nicht durch. Aber das kann sich ja vielleicht im 3. Teil noch ergeben. =)
Und welche Auswirkungen hätte es bloß gehabt, wenn ich der Normandy nicht alle Upgrades verpasst hätte? Mich juckt es ja doch, dies mal in anderen Erfahrungsberichten nachzulesen.

Bei der Spielzeit war ich fast etwas erschrocken. Wo hab ich nur die knapp 43 Stunden hergenommen? Okay, eine durchspielte Nacht mag dabei gewesen sein, aber zumindest meinen Noten hat es nicht geschadet. 😉 Viel Spiel fürs Geld ist es allemal.

Soweit zum ersten Durchlauf mit einer Gesinnung, die ich als „Rechtschaffend-Gut“ bezeichnen würde (auch wenn mir aus Versehen bei einer Frau die Hand ausgerutscht ist, weil ich da Shepards „Instant-Reaktionen“ noch nicht richtig einschätzen konnte). Als nächstes ist der Schwierigkeitsmodus „Hardcore“ mit einem chaotisch-bösen Rebellen als Commander an der Reihe. Schon in der Tutorialmission bin ich nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Wie soll das nur nachher bei den fetten Mechs werden?

Mündliche Prüfung EKS

Heute morgen hatte ich meine erste mündlich Prüfung im Studium überhaupt – Entwicklung komplexer Softwaresysteme.

Den Mittwoch habe ich damit verbracht, den Syntax von XML-Schema und SOAP auswendig zu lernen – gefragt waren letztendlich doch nur ein Design-Pattern (Observer) und ein semi-komplexes MSC (Message Sequence Chart), bei dem ich ziemlich rum-geschmiert habe. Die ganzen Schleifen und Alternativen sind aber auch schwer auf dem Papier zu konstruieren, wenn man nicht wie am PC alles nach belieben ergänzen und vertauschen kann. Dadurch knapp an der glatten Eins vorbei.

Für die Merkliste: Zum Spaß eine kleine SOAP-Anwendung schreiben, solange das Wissen noch frisch ist – vielleicht mach ich es sonst nie mehr.

Ich werde mich jetzt mit einer Runde Mass Effect 2 und der Hälfte meiner Karnevalstüte belohnen. Das erscheint mir angemessen. 😉

Der McDonalds Veggieburger von Innen

Auf dem Nachhauseweg habe ich mir am Deutzer Bahnhof zwei Veggieburger besorgt. Meine wurden frisch gemacht – generell scheinen sie aber auf Halde zu liegen – ein gutes Zeichen. Es folgt (wie angekündigt) eine kleine „Unboxing“-Bildergeschichte. Einen habe ich halbiert, den anderen auseinandergenommen und danach beide gegessen. 😉

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Sims Massaker

Abzulegen unter: „Sachen die besser unkommentiert bleiben“. Andrea versucht gerade ihre Sims 2-Stadt zu entvölkern, indem sie die Bevölkerung durch ihre drei verbliebenen Hausbewohner anlockt. Doch anstatt die Beziehungen auszubauen, enden das Leben der Partner schon kurz nach ihrem Einzug im Pool hinter dem Haus, wo die Sims ohne Leiter nicht mehr fliehen können und ertrinken. Aber zuvor muss ein Bewohner noch ein Portrait des Todgeweihten anfertigen, das in einem extra erbauten Gartenhaus ausgestellt werden. Bald sind alle dort Wände bedeckt – gruselig.

Sobald die Ausgangsfrage geklärt ist, schick ich Andrea besser bei EA vorbei. Da gibt es zum C&C4 Launch die ersten drei Teile umsonst.

Vielleicht ist es besser, wenn Mord und Totschlag gleich zum Spielprinzip gehören. 😉

Veggieburger

Ovo-Lactos (antikapitalistische Aktivisten ausgenommen), erinnert ihr euch noch an die Zeit vor dem Jahr 2003, als es bei der Fastfoodkette mit dem großen gelben M und dem gruseligen Clown noch einen vegetarischen Burger gab? Ich eigentlich kaum noch, denn meine Ernährung habe ich quasi zur selben Zeit umgestellt. Jaja, so lange ist das jetzt schon her.

Als Alternative auf dem SchnellEss-Sektor hatte danach nur noch Burger King seinen Country Burger und Subway zwei vegetarische Subs. Die waren eigentlich ganz gut essbar, wenn es mich gelegentlich dorthin verschlagen hat.

Und was sehe ich da heute im Werbevorspann bei Ehrensenf?

1. Ups, Werbung hat wohl doch einen Effekt auf mich
2. McDonalds plaziert einen neuen Vegetarischen Burger mit Namen „Veggieburger“ in seinem Niedrigpreissegment

Das Burgerchen soll 1,10€ kosten. Bei Spiegel Online steht, dass damit eine neue Zielgruppe angesprochen werden soll: Frauen. Ich bin aber trotzdem zuversichtlich, dass man auch mir einen verkaufen wird. 😉 Ãœber die Google Blogsuche konnte ich noch keine Meinungen über den Geschmack finden, nur Reaktionen auf die Ankündigung – wann war/ist denn der offizielle Produkt-Launch? Auf der offiziellen Seite ist er zumindest gelistet.

Evtl. muss ich heute für einen kurzen Abstecher nach Langenfeld vor die Tür, da könnte ich einen Umweg riskieren, um mir ein Exemplar zu besorgen. Mit schwebt da sowas wie ein Unboxing-Video vor oder eine Bilderserie. 😉

Falls ihr ihn zuerst in die Finger bekommt/bekommen habt, Kommentar schreiben!

Nachtrag: Wikipedia weiß alles: Launchdatum war der 15. Februar – also gestern!

Grundschule

Vom HickHack um den Erhalt der Grundschule Solingen Burg hab ich im letzten Jahr nur ein paar Brocken mitbekommen:

Die Stadt muss sparen und es gibt immer weniger Anmeldungen für die erste Klasse. Gerüchte um eine Schließung machen die Runde und verunsichern Eltern, die eigentlich ihre Kinder dort anmelden wollten. Mit der Folge, dass es im nächsten Jahr noch weniger Anmeldungen gibt und die Schließung nun beschlossene Sache ist – so habe ich es als Zusammenfassung gehört. Das ist von Opladen aus natürlich alles etwas außerhalb meines normalen Sichtfeldes – von Schloss Burg konnte man die Schule immerhin unten im Tal an der Wupper stehen sehen.

Trotzdem ein merkwürdiges Gefühl, wenn die eigene Grundschule so aufgegeben wird – mit einem Klassentreffen im alten Klassenzimmer ist damit wohl Essig. Und ich merke, dass in der Ferne offensichtlich der Lokalpatriot in mir erwacht. Als Stammtisch-Lokalpatriot bin ich übrigens Argumenten jeglicher Couleur (und seien sie noch so einleuchtend) komplett verschlossen. Ihr Schweine habt Kenny getötet macht meine Grundschule dicht. 🙁

By the way:
Ich bin natürlich auch Neu-Opladener und nicht Neu-Leverkusener – soviel Zeit muss sein. *zwinker*