Wermelskirchen-Finnland: Die Route

Der Kühlschrank ist abgetaut, das letzte Geschirr gespült, meine Taschen sind (vorläufig) gepackt und liegen auf dem Sofa. Heute Abend leihe ich mir das elterliche Auto und bringe meine Pflanzen nach Burg – so viele sind es seit dem Umzug ja nicht mehr. Die Tomaten, von denen ich nur eine einzige Kleine probieren konnte, sind am Fenster leider so blöd gewachsen, dass sie nicht transportable sind.

Wenn ich die Etappen der nächsten Wochen zusammenrechne, komme ich auf rund 1563km ohne Unterkunft-Suche. Das entspricht zuzüglich der Schiffwege recht genau den 1800km, die ich überschlagen habe. Bei der Route durch Schweden habe ich mich für den Weg entlang der Küste entschieden, nachdem ich von Helsingborg immer nach Osten den unteren Zipfel abgekürze. So habe ich immer wieder freie Sicht auf die Ostsee und nach den Satellitenbildern zu urteilen, wechseln sich dort kleine Städtchen mit längeren Waldgebieten ab. Aus der Luft kann ich mir die Schlafplätze fast an jeder Ecke aussuchen – vor Ort sieht das bestimmt ganz anders aus.

Am Abend des 19. Tages könnte ich bereits erschöpft in Helsinki stehen, sofern ich dann denn noch stehen kann.

  • 8 Tage Deutschland
    (Wermelskirchen – Lünen – Osnabrück – Lembruch – Bremen – Hamburg (2 Tage) – Kiel – Puttgarden)
  • Puttgarden -> Rodby
  • 2 Tage Dänemark
    (Rodby – Koge – Helsingor)
  • Helsingor -> Helsingborg
  • 9 Tage Schweden
    (Helsingborg – Hyllstofta – Karlshamn – Bergkvara – Mönsteras – Västervik – Söderköping – Nyköping – Stockholm)
  • Stockholm -> Turku
  • 2 Tage Finnland
    (Turku – Suomusjärvi – Helsinki)

Vor Stockholm gönne ich mir einen Campingplatz, damit die 11 Stunden Überfahrt (über Nacht) nach Turku möglichst erholsam werden. Im Zweifelsfall muss ich dort noch einige Stunden an der Küste schlafen.  Eine Kabine oder ähnlichen Luxus gibt es natürlich nicht. 🙂

Wenn es mir irgendwo besonders gefällt oder ich eine Pause brauche, bleib ich einfach zwei Nächte – immerhin hab ich nach dieser Planung noch 14 Tage, die ich bei Andrea verbringen kann. Wahrscheinlich mach ich sogar noch einen Ausflug zur russischen Grenze (die ich mangels Reisepass nicht überqueren darf) oder hoch in den Norden. Nicht das ich Andrea noch zu sehr von der Arbeit abhalte. 😉

Je nach technischer Möglichkeit vor Ort, werdet ihr alle paar Tage über den Verlauf meiner Reise informiert. Fotos kommen bestimmt, mit dem ProPlayer für MP4-Videos kämpfe ich noch.

In 1 1/2 Tagen geht es los!

PS: Wer sich die Strecke mal im Groben anschauen möchte, darf sich hier (*.kmz) bedienen oder hier klicken (Google Maps).

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