Archiv für den Monat: Oktober 2007

Paludarium: Neue Rückwand

Im Baumarkt habe ich vor einigen Wochen eine heruntergesetzte Rückwand für mein Paludarium erstanden. Die ist aus verklebten Kokosfasern, mit Aushöhlungen für Pflanzen. Das habe ich zum Anlass genommen mein DIY-Paludarium zu erneuern:

Die spärliche Bepflanzung wurde ausgelagert und die Algenmatte von Scheiben und Heizstab gewaschen.

Dann (als Experiment) der Heizstab unter einer Schicht Aquariumskies verbuddelt. Der Wasserspiegel soll später immer oberhalb dieser Schicht liegen – das untere Ende der Matte wird sogar eintauchen, damit sie Feuchtigkeit für ihre grünen Bewohner zieht.

Nun mit reichlich lebensmittel-echtem Silikon die Matte auf die hintere Glaswand geklebt und ein erstes mal mit einem Zerstäuber gewässert.

Als „Landteil“ meine gesammelten schwarzen Nordseesteine in den Ecken und an den Scheiben aufgehäuft.

Nach einigen Stunden habe ich die Pflanzen mit viel gammeligem Moos in den Öffnungen befestigt. Ich hoffe auch, dass sich dort das vereinzelt nachwachsende Moos weiter verbreitet. Aus meinem Aquarium kam noch eine gute Hand voll Javamoos an die Rückwand und ins Wasser, da es nach meiner Erfahrung schnell schöne Teppiche bildet.

Ich bin wirklich gespannt, ob sich die Bromelien und Orchidee dort nun gut entwickeln werden. Die Luftfeuchtigkeit ist durchgehen hoch, die Beleuchtungsstärke aber äußerst verbesserungsbedürftig. Zumindest optisch macht es nun jede Menge her.

Farbspritzer am Auto

Schon einige Wochen ist es her, dass mir etwas ziemlich Ärgerliches aufgefallen. Meine Auto ist hinter den vorderen Radkästen bis hoch an die Seite mit alt-rosa Wandfarbe besprenkelt. Irgendwo zwischen Zuhause und Solinger Hauptbahnhof muss ich durch eine richtig große Pfütze davon gefahren sein. 🙁

Regen, Wind und Wetter scheint dem widerspenstigen Zeug bisher nichts anhaben zu können. Mit der Wurzelbürste möchte ich mir auch noch nicht den Lack zerkratzen und der Besuch in der Autowaschstraße steht noch aus.

Ich habe mir schon überlegt, ob ich nicht eine Anzeige gegen Unbekannt aufgeben sollte, wenn ich die Farbe nun gar nicht mehr ab bekomme. Allerdings würde ich mir da eh nicht viel von versprechen …

TTFTitles WordPress Plugin

Und wieder ein neues Spielzeug für das Blog. Das Plugin TTFTitles fügt an beliebiger Stelle einen grafischen Schriftzug ein. Als Überschriften der Einträge und Seiten wirkt das schon recht ansprechend. Nur muss ich mich noch nach auf die Suche nach der idealen Schriftart begeben, die auch deutsche Umlaut enthält. Die üblichen englisch-sprachigen Seiten für freie Schriftarten machen auf diesem Gebiet nur sehr wenig Freude.

Die Dateigröße der Bilder hält sich IMO auch in Grenzen.

WordPress 2.3

Ich hab mich endlich getraut das Blog auf WordPress 2.3 umzustellen. Besorgt war ich vor allem, weil  meine mühsam eingegebenen Tags in das neue interne Tag-System importiert werden mussten.

Da ich heute aber die die nötige Ruhe und den Nachfolger von „Simple Tagging“ gefunden habe, hab ich mich endlich ans Werk gemacht.

Bisher scheint alles (bis auf die kleinen notwendigen Änderungen an meinem Theme) wie gewohnt zu funktionieren.

Folgende Plugins werkeln jetzt unter der Haupe:

„Subscribe to Comments“ soll ja bei anderen Nutzern Probleme machen – das muss ich noch dringend testen.

Wenn der Deckel klemmt

Ich fahre noch immer jeden Morgen mit dem Bus zur FH. Warum? Weil die Haltestelle schön in der Nähe liegt und ich in den letzten tagen um jede Stunde Schlaf ringen musste. Auf den letzten Kilometern wird mir noch immer regelmäßig speiübel. Bemerkenswerter Weise tritt das Unwohlsein mit einer spannenden Lektüre in den Händen später ein – womit ich mich wohl von vielen anderen unterscheide.

An der Haltestelle – auf den Bus nach Hause wartend – durfte ich mir anschauen, wie Mitarbeiter der Bahn (möglicherweise auch der Stadtwerke) mit einem klemmenden Deckel zu einem Kabelschacht umgehen – so ein schweres Teil aus Beton mit Metallrahmen, ähnlich den kleinen gewöhnlichen Kanaldeckeln.

Es standen mindestens 7 Personen ratlos und diskutierend vor der verschlossenen Öffnung, die sich keinen Millimeter aus ihrer Verankerung heben lassen wollte. Zwei Männer mit den Spezial-Hebewerkzeugen hoben sich zunächst einen Wolf. Ein Lieferwagen voller Werkzeug wurde an der nahen Straße geparkt und ausgeladen: Mehrere Bretter, Eisenstangen und Rohre wurden ausgeladen und neben dem Schacht platziert. Ein Arbeiter begann mit einem riesigen Brecheisen rhythmisch auf den Spalt zwischen Deckel und Verankerung einzudreschen. Nach einigen Minuten sah er ein, dass seine Methode nicht zum gewünschten Erfolg führte und holte den Plan B aus dem Lieferwagen.

Ein Presslufthammer von der Größe eines Bodenverdichters wurde lautstark in Betrieb genommen und zertrümmerte – auf der klemmenden Kante aufgesetzt – gleich die umliegenden Pflastersteine mit. 😉 Immerhin konnte der Deckel auf diese Weise bis zu einem kleinen Spalt aufgestemmt werden, bis er wieder verkantete.

Dies war wieder das Stichwort für die Meister der Brechstangen, die ihre Chance sahen, sich über wahrscheinlich sämtliche Arbeitsvorschriften hinwegzusetzen. Da wurde zu zweit auf der Eisenstange herum gesprungen, bis die Personen ihren vorhersehbaren Abflug machten und nur so über den Gehweg purzelten. 🙂 Ein böser Junge hätte sich für ein Video der Situation bestimmt ein paar hundert Euro bei den bekannten Pannenshows verdienen können.

Knappe 20 Minuten später war die Operation aber doch geglückt und es wurde zunächst ein wassergefülltes verstopftes Schmutzsieb herausgezogen und ein paar Meter weiter zur Hälfte in den nächsten Kanal entleert, bis jemand anmerkte, dass diese Aktion das Problem möglicherweise nur um wenige Meter verlagern könnte. ^^

Dann kam leider auch schon mein Bus – sonst könnte ich euch möglicherweise auch noch mitteilen, wie viele Arbeiter nach der Anstrengung – eine Zigarette rauchend – in das gähnende Schwarz gestürzt sind.

Lustige Truppe. Hab vergessen den nächsten Punkt ihrer Tournee zu erfragen.

Can you do it Horatio?

So langsam wird es zwar langweilig, aber hat Horatio – Chefermittler des CSI Miami – heute wirklich höchstpersönlich mit einem Scharfschützengewehr einen Lastwagen gesprengt, der mit 5t Plastiksprengstoff und Selbstmordattentäter-Terrorist auf eine Straßensperre vor einem Atomkraftwerk zurollte????

Die übrigen Beamten sind nicht einmal zusammengezuckt bzw. in Deckung gegangen. ^^

Kann diese Serie wirklich noch unglaubwürdiger werden?

Lasst doch gleich ein vollbesetztes Kreuzfahrtschiff mit zwei Wasserstoffbomben an Bord unaufhaltbar eine amerikanische Küsten-Großstadt ansteuern. Ich bin sicher Horatio schnappt sich den neuen CSI Senkrechtstarter und bombt dem Schiff chirurgisch den Antrieb weg – ohne jeden Kollateralschaden. Pfft.

Crysis Demo

Nach der eintäuschenden Hellgate: London Demo, ist vor wenigen Tagen ein zweites vermeintliches Highlight als Testversion veröffentlicht worden. Knappe 1,8 GB musste ich mir dafür in einigen Stunden auf den Rechner ziehen.

Die Systemvoraussetzungen sind derart abartig hoch, dass ich mit Intel Core 2 Duo E6300, 2GB DDR2-RAM und Radeon X1650 schon fast am untersten Ende der Leistungsskala angekommen bin. Auf einer Auflösung von 1024×800 mit mittleren Details und ohne Kantenglättung konnte ich die Demo gerade eben so spielen, obwohl das Ruckeln schon deutlich zu merken war. Bei Niko konnte ich das Spiel immerhin mit DX10 Effekten anschauen – wobei die Betonung deutlich auf „anschauen“ liegt – wer nicht gerade das flotteste SLI-System sein Eigen nennt, muss zwangsläufig an der Performance-Schraube drehen.

Die Grafik von Crysis ist aber selbst auf niedrigen Stufen aller erster Sahne. Vegetation, Himmel und Modelle bzw. Texturen der NPCs sind wirklich erstklassig. Dabei wurde die Messlatte mit jeder neuen veröffentlichten Technologie-Demo im Videoformat höher gelegt.

Der Spielablauf aber, zeigt zumindest im Demolevel deutlich weniger Unterschiede zum inoffiziellen Vorgänger Farcry auf, dessen Nachfolger ja ebenfalls in Entwicklung ist. An der Küste schleicht man durch den Dschungel und versucht die Kontrahenten möglichst unvorbereitet mit den üblichen Schießeisen niederzustrecken. Einige Passagen kann man auch sehr gut mit bereitstehenden Automobilen überwinden und auf dem Wasser ziehen die gewohnt doppelt besetzten Patrouillenboote ihre Kreise. Eine unbekannte feindselige dritte Partei lauert offensichtlich hinter dem dichten Blätterdach, wie gelegentliche gescriptete Ereignisse in der Spielengine vermuten lassen.

Neu und direkt ab der ersten Sekunde verfügbar ist der Nanosuite – ein Exoskelett mit besonderen Fähigkeiten, der seinem Besitzer kurzzeitige extreme Kraft, Schnelligkeit, Panzerung oder Unsichtbarkeit verleiht. Ausgewählt werden diese Fähigkeiten wie auch Optionen der Waffen (Schalldämpfer, Anbauten, usw …) durch ein pfiffiges Rad-Menü, dass sich bei gedrückter mittlerer Maustaste auch im hektischen Kampf gut bedienten lässt.

Trotz bekanntem Spielprinzip macht das Spiel wirklich Laune und würde darum auch in meinen Besitz wandern, wären da nicht die krassen Voraussetzungen an die ausführende Hardware, die ich mir zumindest unmittelbar nicht leisten möchte. In 1 1/2 Grafikkarten-Generationen stürze ich noch einmal die Kasse und schaue, ob sich die Kosten für die Aufrüstung dann in Grenzen halten.

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