Archiv für den Monat: September 2007

Telegramm

So wenig Zeit – so viel zu schreiben.

Ich bin gesund wieder in .de angekommen.
Was mache ich nur mit WordPress 2.3?
Schon letzte Woche musste ich eine Not-OP an einer ganzen Hand voll Orchideen machen.
Morgen früh habe ich meinen „ersten“ Tag an der FH. 🙂
Spät ist es geworden, weil ich einfach nicht in der Mitte von „Criminal Intent“ gehen konnte!

Hoffentlich finde ich morgen ein paar Minuten Stunden, um das alles aufzubereiten. 😉

Korrektur: Criminal Intent *pffft* Criminal Minds war es natürlich – macht allerdings auch keinen großen Unterschied :o)

Spontan-Camping in Zeeland

Die Fachhochschule fängt erst Anfang nächster Woche an.
Herbstferien haben auch gerade begonnen.
Das Wetter versucht sein Bestes uns eine schöne Woche zu bescheren.

Was liegt da näher als für ein paar Tage an die niederländische Nordseeküste zu fahren. Mit Luftmatratze, Schlafsack und Zelt werden wir hoffentlich nicht allzu früh mit regnerischem Herbstwetter konfrontiert. 🙂 Nachdem wir uns in den letzten zwei Jahren von Ameland nach Texel gen Westen bewegt haben, machen wir dieses Mal noch einen Schritt weiter auf die Halbinsel Walcheren der Provinz Zeeland.

Nahe der Stadt des Dörfchens Oostkapelle (östlich von Domburg) schlagen wir im Campingpark „Ons Buiten“ unser Lager auf. Der einzige Campingplatz in der Umgebung, der laut Preisliste unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu warmen Duschen bietet – ein Kriterium, das Andrea wirklich sehr am Herzen liegt. 😉 Für 17€ pro Nacht und 2 Personen „All Inclusive“ (nach Camping Maßstäben) sind wir da wohl gut aufgehoben. Ein anständiger Bericht wird mit Sicherheit auch folgen.

Beim Autoputzen und Packen habe ich heute herausgefunden, dass man bei meinem Corsa problemlos die Rückbank-Lehne ausbauen kann. Das bringt mich meinem Plan, zwei ausgewachsene Fahrräder im Kofferraum zu verstauen, bedeutend näher. Tja, der Corsa D mit seinem herausziehbaren Fahrradträger am Heck würde mir heute Abend wirklich eine Menge Schrauben und Stopfen ersparen. *träum*

Schöne Grüße an alle Daheimbleibenden – Wir lassen uns ein paar Tage die Gischt um die Nasen wehen. 🙂

Das erste Mal … Abschleppen

Heute Abend durfte ich mich das erste Mal in das vordere Ende eines Abschleppgespanns setzen und mit einem Seil einen Kleinwagen ~2 km bis zur nächsten Werkstatt bewegen. Dank „roter Welle“ durfte ich an jeder einzelnen Ampel das Anfahren neu ausprobieren. Gar nicht so einfach, das hintere Fahrzeug gleichmäßig anzuziehen, ohne das Gefühl zu haben, das eigene Heck abzureißen.

Auch wenn ich mich nicht ganz dumm angestellt habe – nächstes Mal mach ich es noch besser. 🙂

Hoffentlich dann nicht am hinteren Ende. 😉

Mein Auto 2: Scheinwerfer und TÜV

Heute war der zweite Werkstatt-Termin nach meinem letzten unerfreulichen Besuch. Zwei Stunden meines Lebens musste ich gegen 2 Jahre TÜV eintauschen. Irgendwie habe ich es sogar geschafft, mir mein Gesicht vollkommen mit Öl einzusauen. Dabei könnte ich schwören nichts außer dem defekten Scheinwerfer überhaupt berührt zu haben.

Dann ist da noch dieses Brennen im Hals durch die ganzen Ausdünstungen und Abgase der aufgebockten Blechkisten. *röchel*

KFZ-Mechaniker wäre wirklich kein Beruf für mich. 😉

Meine Pflanzen 15: Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Heute morgen hat sich die erste Blüte meiner Orchidee Phalaenopsis geöffnet. Da hat sich die Pflege um die Reste der Baumarkt-Pflanze doch wirklich gelohnt. Das Wachstum zu beobachten ist auch wirklich interessanter, als einfach die blühenden Exemplare in der Gartenabteilung abzuholen. Fotos habe ich mit meiner kränkelnden Handy-Kamera natürlich auch gemacht – nur mit dem Einpflegen tue ich mich noch etwas schwer.

Phalaenopsis

Wo Licht ist, ist leider auch der Schatten nicht weit und dieser Tage ungewöhnlich groß.

Seit einigen Tagen kämpfe ich mit Hausmittel und Nadel gegen einen Schildläusebefall an meinen Ozean Gift Mangroven. Täglich absuchen und einsprühen. Ich hoffe nur, ich schädige mit der Schmierseife nicht das Substrat und die Mistviecher fallen nicht auf die umliegenden Pflanzen ein. Wenn nichts mehr hilft, bestelle ich endlich mir mal eine Dose Nützlinge.

Den Ober-Super-GAU hat ein, von Wurzeln zugewachsener, Wasserstandsanzeiger bei meiner schönen Salakpalme angerichtet. Die Blätter waren absolut trocken und raschelten wie Transparentpapier, als ich ihnen heute endlich wieder Wasser gegeben habe. Keine Ahnung wie lange sie schon direkt neben der undankbaren Metalldampflampe vergeblich auf einen winzigen Tropfen gehofft haben. Ich könnte wirklich heulen. 🙁

Die nächsten Tage werden zeigen, wir groß die Schäden sind …

Ein neuer Bahnfahrer

Seit zwei Tagen bin ich unter den morgendlichen Pendlern, die durch die Bahnhöfe Deutschlands hetzen, um ihren Anschlusszug nicht zu verpassen.

Naja, ganz so ist es eigentlich nicht. Das mag allerdings auch daran liegen, dass ich mich an jedem Bahnhof – mangels Kenntnisse der Abfahrtgleise – zuerst zu den Aushängen begeben muss. Ich kann mich einfach noch nicht entscheiden, welcher wilden Meute ich mich nach Öffnen der Türen anschließen muss. 😉

Die Zugfahrt selber genieße ich allerdings trotz früher Aufstehzeiten. Man muss dem Verkehr auf den Gleisen keinen Blick schenken – wenn die Bahn stoppt, reicht ein kurzer Blick aus dem Fenster, um sich zu orientieren. Die anderen Reisenden dösen friedlich vor sich hin – viele mit Stecker im Ohr. Meinen MP3-Player habe ich mit AIR und Co gefüllt.

Die nötige Ruhe, um im gleichmäßigen Takt der Bahntrasse in meinen inzwischen unzähligen angelesenen Büchern zu schmökern habe ich längst. 🙂

Der Fall der Pylone

In OberBurg wird die Hauptstrasse neu geteert. Vom schönen Schloss, an meiner Haustür vorbei, bis zum Ortsausgangsschild kommt soeben die letzte Schicht auf den Asphalt. Aus diesem Grund wird der Verkehr – wie halt üblich – immer schön abwechselnd auf eine Spur umgelenkt. Die Mitte der Fahrbahn wird zudem auch noch durch weiß-orangene Pylone abgegrenzt.

Den ganzen Schloss-Berg hinauf, wurde ich schon zwischen einem extrem drängelndem BMW 3er und einem stöhnenden und ächzenden Wohnmobil aus der Zeit des letzten Wirtschaftswunders eingequetscht. Die Verschnaufpause vor der Baustelle kam mir also eigentlich gelegen. Immerhin schien sich mein Hintermann ordentlich über die weitere Verzögerung zu ärgern. 😉

Der Autostrom versiegte und der Fahnenschwinger der Baustelle gab dem Wohnwagen an erster Stelle ein Zeichen. Der fuhr an und versuchte sich in der verbliebenen schmalen Spur zurechtzufinden. Leider ohne viel Erfolg … 😉

Mit seinem rechten hinteren Blinker – wohl aus flexiblem Gummi – der aus der Seite des Wohnwagens ragte, begann der Fahrer einen Pylon nach dem anderen umzuwerfen. Beim ersten Stupser kam mir sogar noch der Gedanke das Ding hilfsbereit wieder aufzurichten, aber nachdem die ersten 50m Absperrung ohne Ausnahme lustig umher kullerten, genoss ich lieber den Domino-Day.

Bis zu meiner Einfahrt hatte es nur eine verschwindend geringe Zahl torkelnd in seiner angedachten Position überstanden und der Weg bis zum Ende der Strecke war noch nicht in Sicht.

Welcher Azubi wohl im Eiltempo die Serpentine hinauf oder hinunter hetzen musste, um das Chaos zu beseitigen?

Die Fahrer des Wohnwagens dürfte jedenfalls seine gemütliche Fahrt ohne Störung fortgesetzt haben. 🙂

Mein Auto 1 (+X)

Mehr als pünktlich war ich an der Werkstatt. Der Austausch-Scheinwerfer war auch da. Also fing mein Mechaniker an, mein Auto zu demolieren demontieren und ich setzte mich mit meinen Matheaufgaben etwas abseits auf die schöne Wiese und fing an zu rechnen. So weit so gut …

Hätte die Werkstatt nur den passenden Scheinwerfer bestellt. 🙁

Nächste Woche zur selben Zeit …

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