Nachwuchs

Heute zum Frühstück gab es neben leckeren Brötchen auch einen sehr schönen Ausblick auf den Nachwuchs in der Nachbarschaft.

Nun muss man wissen, dass unser Garten nur aus einem einzigen Grund von allen Seiten fast bis zum Boden verbarrikadiert ist: Das örtliche Rotwild. Die Bande hat es im Laufe der Jahre gelernt, nicht nur niedrige Zäune zu überspringen, sondern sogar Zauntore mit etwas Abstand zum Boden, zu unterkriechen. Noch bis heute morgen wähnten wir den vorläufigen Sieg im Kampf der Arten alias „Die Evolution der Gemüsegartenverteidigung/-vertilgung“ auf unserer Seite.

Zu früher Stunde ließ uns der Gegner aber einen Blick auf seine neuste Geheimwaffe werfen. Noch wackelig auf den Beinen und bisher mit Muttermilch zufrieden, lachte sie uns (keine 4 Meter vom Fenster entfernt) in Form des neusten Nachwuchses aus dem Nachbargarten an. Die Sicherheit mit der sich die Mutter und das Kitz nahe der Strasse gegenseitig das Fell leckten, lässt ja fast keinen anderen Schluss zu, als das in diesen Tagen der Versuch unternommen wird, auch durch bisher zu kleine Löcher, einen Spion in den Garten einzuschleusen.

Genug Grünzeug als Anreiz ist auf jeden Fall vorhanden.

Sollte morgen früh der Garten noch wieder zuerkennen sein, werde ich mir vorsorglich alle potentiellen Schwachstellen im Abwehrwall vornehmen, bevor ich damit beginne, die diesjährigen Tomaten ins (bisher sichere) Gewächshaus zu setzen.

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