Archiv für den Monat: November 2006

Gilmore Girls

Der Beginn dieser Staffel war ja etwas weniger witzig, weil sich die zwei Mädels ordentlich in den Haaren lagen. Die heutige Episode war aber ein echtes Highlight. Die letzte Szene war einfach perfekt umgesetzt. Wie sonst sollten sich die Zwei auch wieder mit den (Groß-)Eltern versöhnen. Endlich durfte ich mal wieder herzhaft lachen. Familienkrach mal anders.

Luke & Paris bekommen das bis zum Ende der Staffel doch bestimmt auch noch hin. 😉

Christian

PS: Episodenguides lese ich nicht – bloß nicht in den Kommentaren spoilern. Thx

Amoklauf in Emsdetten

Jeden Tag laufen so viele Gewalttaten und Katastrophen durch die Listen der Nachrichtenseiten. Der Amoklauf des Sebastian B. wäre von mir wahrscheinlich nur am Rande zu Kenntnis genommen worden. Als dann aber nach wenigen Stunden die allwissenden Kommentatoren (Politiker, Journalisten, …) als einzige Auslöser wieder einmal die Computerspiele an die Wand stellten, hab ich mir das ganze doch mal genauer angesehen.

Der Täter soll Einzelgänger gewesen sein und so gut wie keine Freunde gehabt haben – höchstens einzelne Bekannte. Er bleibt mitten in seiner Selbstfindungsphase in der Schule 2x sitzen und seine Altersgenossen ziehen an ihm vorbei. Bei Mädchen gibt er nach ersten Misserfolgen auf. Er benutzt das Internet, um seine Gedanken nieder zuschreiben und sucht die Hilfe die er sich wünscht in Internetforen. Darüberhinaus hat er hat seit Kindesbeinen Zugang zu Waffen, da sein Vater ihn mit auf die Jagd nimmt. Die Wut auf seine Situation, die sich in ihm aufstaut bemerkt niemand. Er vertreibt sich seine Stunden, in dem er vor dem Pc sitzt und wie Millionen anderer Menschen auf diesem Planeten Computerspiele zockt.

Er zieht sich immer weiter zurück – sieht in seinem tristen Leben keinen anderen Sinn mehr, als sich an den Menschen zu rächen, die seiner Meinung nach für seine Situation verantwortlich sind. Er plant einen Amoklauf. In der Werkstatt seiner Eltern baut er Rohrbomben und Sprengfallen zusammen. Auch zahlreiche Waffen kann er ohne aufzufallen organisieren. Vielleicht aus dem Waffenschrank seines Vaters? An seinem letzten Tag geht er schwer bewaffnet in seine ehemalige Schule und beginnt seinen Amoklauf.

Unmittelbar nach der Tat sind sich die Verantwortlichen einig, wer die Verantwortung zu tragen hat. Nicht das soziale Gefüge, durch das Sebastian S. seit der Mittelstufe gefallen ist. Auch nicht der Umgang mit Waffen in seinen vier Wänden oder all die Menschen in seiner Umgebung, die sein Tuen in der Bombenwerkstatt nicht bemerkt oder gar ignoriert haben.

Killerspiele sind der Auslöser dieser Gewalttat!

Auch wenn ich alle obigen Details zur Zeit vielleicht ungenau, zum Teil evtl. sogar falsch in der Presse wiedergegeben werden, verstehe ich nicht, warum sich manche Menschen auf Grund dieser Informationen an einer solche Hetzjagd beteiligen und dabei alles Andere absolut vernachlässigen.

Meiner Meinung nach würden diese Leute die Probleme genauso „fest“ an der Wurzel packen, wenn sie die Musikbands (Deathmetal), die der Täter gehört hat, die schwarze Kleidung, die der Täter getragen hat und die Automarke, die der Täter gefahren hat, verbieten würde. Nämlich überhaupt nicht.

Just my 2 Cents, Christian

EXT2/3 unter XP

Wenn ihr mal unter Windows XP /2000 auf ein Linuxdateisystem zugreifen müsst, schaut euch mal „Ext2 Installable File System For Windows“ an. Ihr müsst noch nicht einmal neustarten und könnt anschließend ohne weitere Zusatzprogramme auf EXT2 zugreifen. Perfekt gelöst.

[1] http://www.fs-driver.org/download.html

SATA Backplane

Heute ist die SATA Backplane angekommen, die ich mir vor ein paar Tagen im Internet bestellt hatte, weil ich zum einen die Temperatur an meiner Datenfestplatte zu hoch fand und der Staub sich beim letzten Saubermachen nur so auf der Festplatte sammelte. Weil mein BigTower keine 3,5 Zoll Einbauplätze hat, musste ich die Platte in einen billigen Plastikadapter für Diskettenlaufwerke packen, und so von der Vorderseite ordentlich Luft und Staub angesaugt hat.

Das hat dank meiner neuen Backplane ein Ende. Auf der Höhe von drei 5 1/4 Zoll Plätzen kann ich nun 4 SATA II Platten gut gekühlt unterbringen. Die Platten sind einfach nach Vorne zu entnehmen und dank Hotplug (das von Board, Backplane und Platte unterstützt wird 🙂 ) sogar im laufenden Betrieb zu wechseln. Immer wenn ich die Datenfestplatte nun nicht benötige, schalte ich sie einfach mit einem Knopf am Panel aus und der 8 cm Lüfter verstummt ohne kühlungsbedürftige Festplatte gleich mit. Ich hoffe das wird in Zukunft Strom und Lautstärke sparen und auch die Lebenszeit der Festplatte(n) verlängern.

Bevor ich den Block aber in mein Gehäuse schrauben konnte, musste ich leider einige Metallhalterungen am Gehäuse herausschneiden, die normalerweise alle zwei Laufwerksschächte ein wenig Gewicht tragen, nun aber im Weg standen. Praktisch, dass ich mir vor einigen Wochen das Minitool mit Verlängerung gekauft habe. Unpraktisch, dass ich wegen der Metallspäne die gesamte Technik entfernen durfte. Als mir dann die Funken um die Nase flogen – das Gesicht hatte ich mit Skibrille, die Haare mit einer Pudelmütze geschützt – habe ich gleich noch das Lochblech vor meinem Gehäuselüfter entfernt und im Austausch ein luftdurchlässigeres Gitter davorgeschraubt.

Nun rennt mein betagter PC wieder frisch und munter und kann, ohne größere Baumaßnahmen 3 weitere Festplatten schlucken.

Christian

Skiurlaubsvorbereitungen

Hurra! Ich fahre diesen Winter wieder in die Berge, um mich sportlich zu betätigen. Letztes Jahr habe ich meine eingestaubten Skikünste auf meinen – für mich neuen – gebrauchten Skiern aufgefrischt und war nach einer Woche doch ziemlich platt. Dieses Jahr werden die Skier natürlich wieder mit eingepackt (sofern alles in den Dachkoffer passt), allerdings darf ich mir auch ein Snowboard ausleihen, um mal wieder gänzlich andere Muskelgruppen aufzutrainieren. ^^ Die Form des Brettes ist für den Anfänger wahrscheinlich nicht so entscheidend – umso wichtiger aber Schuhe, die man, ohne Druckstellen zu bekommen, eine Woche lang ein paar Stunden tragen können muss.

Aus diesem Grund ging es am Sonntag nach Leverkusen auf einen Skibasar, um sich mit der richtigen Technik einzudecken. Für 15€ konnte ich ein Paar Softboots einpacken, die mir zumindest auf den ersten Blick mit Skisocken passen sollten. Das Andrea gleich in die Vollen gegriffen hat und Snowboard + Schuhe in meinem Corsa verstauen musste, freut mich besonders. Das sichert mir hoffentlich eine (vielleicht nicht ständige, aber häufige ) Begleitung, die ich mit meinen wackeligen Beinen bestimmt nötig habe. Alleine am Idiotenhügel im Schnee zu liegen macht auch nicht umbedingt Spass. 😉

Heute dann wollte ich mir im Lebensmitteldiscounter der Mit „Li“ anfängt und mir „dl“ aufhört noch ein paar Skisocken besorgen, um diesen Jahr etwas „frischer“ unterwegs zu sein. Doch leider scheint die Anzahl so knapp bemessen zu sein, dass noch nicht mal alle Filialen die Socken geliefert bekommen haben. Ich musste also unverrichteter Dinge abziehen.

Mit „abziehen“ meine ich eigentlich „die Marzipankartoffeln und meinen neuen Taschenofen an der Kasse bezahlen.“ *g*

Hoffentlich bekomme ich meine Socken in den nächsten Tagen, bei einer größeren auch-Kaffee-anbietenden Ladenkette.

Christian

Glücksbrotteig: Schoko-Chili

Bevor ich meine Neukreation in wenigen Stunden an den singenden Mitgliedern der Gemeinde St. Michael teste, schreibe ich hier das Rezept dazu nieder. 😉 Eigentlich habe ich schon jede Menge davon verputzt und für gut befunden.

Wir beginnen als mit dem Rezept ganz nach Anleitung:

  • 1. Tag: Rühren
  • 2. Tag: 200 g Zucker hinzugeben und rühren
  • 3. Tag: 200 ml Milch hinzugeben und rühren
  • 4. Tag: 200g Mehl hinzugeben und rühren
  • 5. Tag: 1/2 TL Salz hinzugeben und rühren
  • 6. Tag: 200 g Zucker, 200 g Mehl, 200 ml Milch hinzugeben und rühren bis der Teig glatt ist.

Für den nun zu verteilenden Teig konnte ich leider keine Abnehmer finden. (Reaktion: „Ist das ein Hermann? Nein danke!“) 😉 Also habe ich die Hälfte als neuen Ansatz für mich abgezweigt (Laut Anleitung streng verboten, aber so abergläubisch bin ich nicht) und den Rest weiterverarbeitet.

Hinzu kamen (wieder nach Anleitung):

  • 200g Mehl
  • 3 Eier
  • 1,5 Päckchen Backpulver
  • 150ml neutrales Speise-Öl

Dann alles per Hand glatt rühren und die letzten Zutaten vorbereiten:

  • 200g Schokoladen Kuvertüre (Sorte je nach Geschmack)
  • 2-3 TL echtes Kakaopulver (kein Nesquik, …)
  • 1-2 Chilischoten (Z.B. Red Mushroom, Habanero)

Die Blockkuvertüre sehr fein hacken (einige gröbere Krümmel sind erlaubt). Die Chili(s) vom Grünzeug befreien und möglichst fein zerhacken, damit sich die Verkoster nicht an einem großen Stück den Mund verbrennen, sondern eine tolle Grundschärfe entsteht. Die Kerne als großer Schärfelieferant habe ich nicht herausgeschnitten. Schokolade, gehackte Chilis zusammen mit dem Kakaopulver gleichmäßig in den Teig einarbeiten.

Die Konstistenz sollte nun ziemlich steif sein (ähnlich Brownieteig) und kann je nach Belieben in Muffinförmchen oder gefettete Kastenformen gefüllt werden. Die Menge reicht für ca. 36 Muffins oder – wie bei mir – für 12 Muffins und 2 größere Formen.

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Muffins brauchen ca. 20 Minuten, eine Kastenform 30-40 Minuten. Am besten gelegentlich mit Holzstäbchen überprüfen, ob der Teig durch ist.

Lasst es euch schmecken, 😉
Christian

Sony erlaubt alternative Betriebssysteme auf PS3

Sony hat sich anscheinend etwas Neues einfallen lassen, um sich gegen die starke Konsolen-Konkurrenz durchzusetzen. Die Playstation 3 ist ab Werk darauf vorbereitet über einen Bootloader andere Betriebssysteme zu laden. Demnach ist an Sonys Aussage „Die PS3 ist ein vollständiger Computer und nicht nur Spielkonsole.“ mehr dran, als nur der bloße Versuch Zoll zu sparen. Die erste Linux Distribution ist mit „Yellow Dog Linux 5“ bereits angekündigt.

Ich fände es klasse, wenn sich auf diesem Weg vielleicht die erste Linux-basierte Spiele-Plattform etablieren könnte. Die große Verbreitung der Konsole könnte die letzten Zweifel der kommerziellen Spielehersteller beseitigen, auch für Linux zu entwickeln. Der Aufwand parallel eine x86 Version für die Linux-User am PC zu vertreiben, ist dann auch nicht mehr allzu groß. Nebenher kann man sich so bestimmt auch die Lizenzgebühren an Sony sparen.

Ich gehe stark davon aus, dass sich die Konsoleros im ersten Schritt über die zahlreichen kostenlosen Minispielchen im Internet hermachen werden. Es folgen Portierungen von umfangreicheren Spielen wie z.B. Nexuiz und im letzten Schritt erscheinen dann Vollpreisspiele „kompatibel mit YDL 5 (…) auf der PS3 Plattform.“

Microsoft verfolgt weiter die „Alles nur von uns“-Strategie auf der XBOX 360 und auch mit dem inzwischen veröffentlichen Windows Vista, das mit der tiefgreifenden Integration von DirectX 10 versucht, OpenGL und anderen alternativen Standards (EAX, …) das Leben schwer zu machen. Wenn sich der Konzern da nicht mal wieder ordentlich verzettelt hat …

Christian

Quelle: http://golem.de/0611/49020.html

Nachtrag:

Eine Hardware-Beschleunigung ist weder in 2D, 3D noch für OpenGL möglich, was grafisch ansprechende Spiele auf der Linux-Oberfläche verhindert.

Da hab ich mich wohl zu früh gefreut. 🙁

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/81254

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