Archiv für den Monat: Januar 2006

Milchreis mit Ebly

Was Ebly ist, war mir bis vor kurzem auch noch nicht bekannt. Die Werbung für das Produkt, die im Fernsehen zu sehen sein soll, habe ich wohl durch meine unterdurchschnittlichen Fernsehkonsum verpasst. In der Uni stand es dann als Beilage auf meinem Tablett und war … nun lecker

Dann wurde ich von Andrea aufgeklärt und auch mit dem richtigen Markennamen versorgt.

Seit heute weiß ich nun, dass die Verwendbarkeit als Reisersatz leider irgendwo seine Grenzen hat. 🙂 Das Experiment „Milch-Ebly“ kann man ohne Frage als gescheitert ansehen, denn die Milch dickt leider nicht ein. Das scheint wohl dem Reis vorbehalten zu sein.

Allerdings ist das, in gesüßter Milch gekochte, Ebly zusammen mit ein paar Kirschen nicht vollkommen ungenießbar. Trotzdem nicht empfehlenswert.

PS: Sollte ich jemandem vor dem Selbstversuch bewahrt haben, schreibt ruhig einen Kommentar 😉

Frühlingserwachen

Der erste Tag in diesem Jahr, an dem man den Frühling geradezu riechen kann. Die Sonne scheint durchs Fenster auf meinen Monitor und ich kann fast nichts sehen, weil ich so geblendet werde. Irgendwie haben meine Pflanzen den Trend früher bemerkt und fangen nach der dunklen Winterpause kräftig an nach oben zu treiben.

Dieses Jahr werden ein paar Pflanzen die restliche Natur vor meinem Fenster erleben. Vor allem meine kleinen Dattelpalmen möchten endlich getrennt werden. Nur bei den Zitrusfrüchten unbekannter Sorte bin ich mir bei den hiesigen Temperaturen nicht sicher. Aber wozu habe ich davon gleich vier Stück – Probieren geht über Studieren.

Ein Wintertagstraum

Heute war ein sonniger Wintertag, der geradezu zum Spazieren einlud. Eine Stunde haben wir uns durch die Wermelskirchener Wälder geschlagen und sind den anderen Wanderlustigen ausgewichen. Kurz vor dem Ziel blieben wir an einer überdachten Wanderkarte stehen und betrachteten die Tafel über einheimische Vögel auf der Rückseite. Andrea fiel dabei eine Plastiktüte auf, die fern aller Menschen, oben auf der Karte lag. Ein Buch.

Mario Adorf – Der Grenzgänger und Der weiße Anzug

Eingepackt in einen wiederverschließbaren Gefrierbeutel und mit einem eingeklebten Ausdruck gleich auf der ersten Seite.

Achtung! Buch auf Wanderschaft! Dieses Buch wurde bewusst hier liegen gelassen. […]

Davon hatte ich doch schon einmal etwas gehört! Auf dem Etikett war noch eine Buchnummer, der Name des „Buchstarters“ und der Link zur Aktionsseite www.bookcrossing.com. Ja, im Fernsehen war es – aber schon vor etlichen Jahren!

So ein Fund versüßt einem natürlich schon den Tag. 🙂 Ob das Buch jetzt so toll oder auch nicht, ist dabei eigentlich egal. Wir haben uns schon auf der Seite registriert. Nun noch die knapp 120 Seiten lesen, den Fund melden und dann einen neuen Ort dafür finden, den als Finderin natürlich Andrea auswählt…
Mal sehen, ob mein Bücherregal auch noch etwas Lesenswertes hergibt …

Nachtrag:

Naja, sehr mittelmäßiges Buch. Sehr einseitige Betrachtung zweier Filmdrehs

Gipsmasken

Teil meines Weihnachtsgeschenks von Andrea war auch ein Doppelpack Gibsbinden. Mit denen haben wir gestern Abend Gipsmasken gemacht und uns auch ordentlich eingesaut. Wobei ich hinterher 1kg Gips in den Haaren hatte und Andrea irgendwie nur wenige Krümel. 😉 Auch mussten Teile meiner Augenbrauen dran glauben und schmücken nun die Innenseite der Maske. Dafür ist meine Maske (also die Andrea gemacht hat) viel besser geworden.

Ganz so schlimm wie ich das hier jetzt darstelle, war es aber auch nicht. Für das nächste Mal verlegen wir das ganze am besten gleich ins Badezimmer.

Handys sind …

Handys sind wirklich großer Spaß. 🙂

Seit mindestens einer Stunde werde ich alle 10 Sekunden angerufen, weil wohl jemand vergessen hat seine Tastensperre zu aktivieren. Beim ersten Mal bin ich natürlich drangegangen, habe aber nur Rauschen und Stimmengewirr gehört. Das zweite Mal auch – hätte ja ein Versehen sein können.

Endlich darf ich so auch mal meinen Klingelton bis zum Ende hören.

Ich würde dem Ganzen ja gerne ein Ende setzen, aber das scheint mir zur Zeit unmöglich zu sein. Beim SMS-Schreiben werde ich ständig unterbrochen und wenn ich dann die Anrufe wegdrücke, muss der Betreffende AFAIK, meinem Provider sei dank, blechen, weil er die Benachrichtigungsmitteilungen für mich finanziert. Sehr ärgerlich. Ausschalten kommt auch nicht in Frage, weil dann bin ich ja nicht mehr erreichbar.
Ein Teufelskreis …. 😀

Aber ich werde mal keine Namen nennen, wer genau sich da so überaus geschickt anstellt (nicht wahr Andibu)

Christian 😀

Film: Goldene Zeiten

Mittwoch ist Sneakpreviewtag.

Goldene Zeiten“ – ein deutscher Film, der am 26. Januar offiziell in die Kinos kommt, durft von uns Probegesehen werden. Die Handlung ist zu kompliziert und verstrickt, um sie hier auch nur ansatzweise wiederzugeben.

Die Grundhandlung: Auf einem Golfplatz soll ein Wohltätigkeitsspiel organisiert werden. Doch für den Golfplatz wurde keine Pacht bezahlt, der Gaststar aus Hollywood ist erschwindelt, Wohltätigkeit ein leeres Wort, Autos werden verschrottet, es wird auf Malle fremdgegangen, die Russenmafia mischt mit und leichte Mädchen sterben.

Alles klar? Wahrscheinlich nicht. War auch zu erwarten.

Wer sich allerdings auf ein sehr gute deutsche Komödie (??? – ja doch, aber rabenschwarz) einlassen will und wem vielleicht der Stil von „Bang Boom Bang“ gefallen hat, der wird seine Freude haben. Schein und Sein hängen locker aneinander. Wird es aber bis zum Ende halten?

Fazit: Eine sehr amüsante Variante des klassischen Chaosfilms, wo sich alle paar Minuten die Karten neu mischen und am Ende die Person mit den größten Problemen am besten dasteht. Schwarzer Humor garantiert …

4.9 / 6 Sternen

Ich bin schockiert …

Da gibt es im Internet eine Seite, die sich darauf spezialisiert hat, Gesichter zu erkennen und zu vergleichen. Die Adresse lautet: www.myheritage.com

In der Demo läd man ein beliebiges Fotos hoch und erhält nach kurzer Zeit den Vergleich mit diversen Gesichtern prominenter Personen inkl. einer Prozentangabe der Übereinstimmung. Also habe ich nicht lange gesucht und das rechte Bild aus meinem Profil genommen. Das Ergebnis hat mich nun aber etwas verunsichert:

59% Franz Kafka Schriftsteller
59% Mira Sorvino (w) Schauspielerin

Im Jahr 1996 wurde sie [Mira Sorvino] vom US-Magazin People zu einem der 50 schönsten Menschen der Welt gewählt. 😀

52% Emma Watson (w) Schauspielerin (Hermine in Harry Potter)
49% George Harrison Musiker
48% Mark Hamill Schauspieler (Luke Skywalker)
48% Whitney Houston (w) Sängerin

Okay, mit Franz Kafka schmeichelt mir das Programm. Der Mann ist mir von der Denkweise in seinem Buch „Die Verwandlung“ eigentlich ganz sympatisch. Nur warum gleich darauf 2 Frauen? Da hilft auch die nachgewiesene Schönheit nicht mehr (siehe Zitat).
Wenn ich aber auch mit immernoch 59% wie ein Beatle und 58% wie Luke Skywalker aussehe, dann kann ich mich ja freuen oder? Wäre da nicht Whitney… *prust*

Es muss also am schlechten Foto gelegen haben, dass das Programm mir eine weibliche Seite unterstellt. Also rasch das Fahndungsfoto hochgeladen, dass ich vor einigen Tagen gemacht habe. Das ist schön groß und wird mich wieder ins rechte Licht rücken. Die Software erkennt tadellos mein Gesicht, rechnet einige Sekunden und kommt zum Ergebnis:

70% Meg Ryan (w) Schauspielerin
62% Charlize Theron (w) Schauspielerin
62% Franz Lehar Komponist
61% Penelope Cruz (w) Schauspielerin

Na super, da kann ich mich ja gleich erschießen. 😉

Da sehe ich lieber wie ein schöner schreibender Harry-Potter-Beatle aus, der von Darth Vader abstammt! Viel Spass beim rumprobieren …

Christian

Eierbaum Tag 1 (Solanum melongena)

Niko hat mir vor einigen Tagen einen Umschlag in die Hand gedrückt. Der Inhalt war eine kurze Anleitung und eine Plastiktüte mit 12 stecknadelkopf-großen Samen. Diese sollen zu dieser Pflanze gehören:

Eierbaum (lat.: solanum melongena)
Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Gattung: Nachtschatten (Solanum)
Heimat: Südamerika
Blütezeit: August bis November
Standort: hell und sonnig bei Zimmertemperaturen
Keimdauer: ca. 14 Tage

Die Pflanze ist einjährig, blüht violett und bildet weiße Früchte aus, die stark an gepellte Hühnereier erinnern. Die Planze selber ist giftig, die Früchte aber nicht. Sie können, nachdem sie goldgelb ausgereift sind, gegessen werden. Die Pflanze ist eng mit der Aubergine (aber auch mit Kartoffel und Tomate) verwandt und wird ähnlich zubereitet.

Gestern habe ich jeweils 4 Samen 1cm tief in normaler Blumenerde in 3 Töpfe gelegt und kräftig gegossen. Nun stehen sie neben meiner Heizung am Fenster und bereiten sich hoffentlich darauf vor, bald zu keimen. Ich bin gespannt, was sich da so im laufe der nächsten Wochen und Monate entwickelt. Wenn es etwas zu berichten gibt, werde ich Fotos machen und hier zeigen.

Eierbaum: Tag 1

Bis bald, Christian

PS: Niko, du bist natürlich der Erste, der die Früchte probieren muss. ^^

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