Abu Dhabi

18. Juni 2013 21:53 in Indonesien 2013

Die Haltemusik von Etihad Airlines ist sehr viel angenehmer als das Gedudele von Oman Air. Aber eigentlich ist so ein Flug ja eh nur ein ausgedehnter Kinobesuch.

Gerade gucken wir synchron “Rescue from earth”. Danach hatte ich noch den aktuellen Die Hard auf der Liste mit Luft für einen weiten Film. Geworden ist es aber les miserables – eine sehr verwirrende Musical-Verfilmung.

Und der Rückflug ist im neuen Monat mit neuem Programm.

In Abu Dhabi habe ich gleich mal nach ingress Portalen gesucht. Leider komme ich nicht in die Nähe der Haupthalle. Hier gibt es also keinen exotischen Schlüssel abzustauben. 😛

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Wenn man erstmal im Transit Bereich ist, wird man nur im Kreis an den Geschäften entlang geführt. Trotzdem sind wir für eine knappe Stunde durch die Pass-Kontrolle vor den Flughafen. Die Fahrt in die Stadt oder den nächsten Park war uns mit dem Taxi etwas zu teuer und das Gelände ist von Autobahnen eingegrenzt – ein sehr kurzer Spaziergang zwischen Bussen und Autos. Die Stunde haben wir auch nur bei nächtlichen 30 Grad abgesessen, um am Sicherheits-Check nicht schon nach wenigen Minuten wieder aufzutauchen.

In zwei Stunden geht es in den nächsten Flieger.

Abflug

18. Juni 2013 10:08 in Indonesien 2013

In den nächsten Wochen wird dieser Blog zum Reise-Tagebuch.
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Über Abu-Dhabi fliegen wir nach Kuala Lumpur. Einige Tage später geht es weiter auf Sulawesi, Indonesien.

Wie wir von dort auf die südliche Insel Flores kommen, wissen wir noch nicht genau. Es soll von der Spitze gelegentlich ein Schiff abfahren.

Mitte Juli treten wir wieder die Rückreise an.

Ich habe beim Sicherheits Check zu meiner Verwunderung an die Gürtelschnalle gedacht, aber im Rucksack tauchte plötzlich eine Flasche Wasser auf. Wir schaffen das auch noch einmal ohne Zwischenfall. 😉

Wir wünschen auch euch ein paar sonnige Wochen in Deutschland. :-)

Endlich Level 8

10. Juni 2013 17:21 in Internet,Lokal
Level 8

Bamm! Level 8

Endlich? Man könnte auch sagen: “Mit Level 8 hört der Spaß namens Ingress doch wieder auf!”. Oder? Nene.

Die Hatz auf das nächste Level, um die nächsthöhere Stufe an Resonatoren und Burstern verwenden zu können, ist zwar vorbei, doch andere Spielziele treten nun in den Vordergrund.

Wie bestücke ich Portale auf den täglichen Laufwegen, um Mitspielern das leveln zu erleichtern? Sind stabile hochstufige Farmrouten wichtiger oder leere Plätze für Frischlinge, die ihre L1-Resos einsetzen möchten?

Ausreichend Zeit vorausgesetzt, wird auch das Gruppenspiel nun unabdingbar. Immerhin benötigt es acht L8-Spieler, um ein Portal der entsprechenden Stufe zu errichten (etwaige Tricks durch neue Gegenstände außen vor gelassen).

Noch in dieser Woche (so meine Vermutung) wird ein Update durch neue Portal-Modifikationen einmal mehr das Spielgeschehen durchmischen. Man wird nie wissen können, ob das nächste Portal ein leichtes Ziel, potentieller Endpunkt für überregionale Links oder XM-Killer ist.

Dabei über die strategische Situation im Umland unterrichtet zu sein, ist einigermaßen unübersichtlich.  Man muss nicht Sunzis Die Kunst des Krieges gelesen haben, um die Sinnlosigkeit darin zu erkennen, Gegner zu bekämpfen, die sich in der Nachbarstadt jeden Tag einer voll-ausgebauten Item-Farm bedienen können.

Wie groß sollen die Umwege in Zukunft werden, um die Nachschubswege offen zu halten?

Jedes Spiel hat Spieler, die mehr Zeit investieren als andere und in ihrem Eifer sowohl motivieren als auch abschrecken können. Etwas nötiger Wahnsinn scheint aber dabei zu helfen in einer Stadt die Oberhand zu behalten.

Nicht, dass bald der Ingress-Grundwehrdienst gefordert wird und sich die Anwerber in den Fussgängerzonen abwechseln. Gibt es bestimmt irgendwo alles schon.

BTW: In wenigen Tagen sammle ich Portal-Schlüssel in asiatischen Großstädten.

PS: Ich fände es echt klasse, wenn auch die IOSler mal mit ins Boot geholt werden würden!

 

Rheinpark bei 850nm

26. Mai 2013 15:17 in Fotos

Gestern war so ein schöner Nachmittag, dass ich mit den letzten Sonnenstrahlen einen kleinen Ausflug in den Rheinpark gemacht habe. Meine Infrarotfilter hatte ich bisher immer nur an der D40 und wollte mal das Zusammenspiel zwischen D5100 und Sigma 10-20mm testen. Die Belichtungszeiten sind wirklich lang und man muss das ISO ziemlich hochdrehen, um noch ohne BULK-Modus arbeiten zu können.

Die Sonne kennt keine Gnade

Bei 720nm kommt kaum noch Farbinformationen im Bild an – keine Chance da mit manuellem Weiß-Abgleich nachzuhelfen. Erst mit 850nm komme ich zu einem Ergebnis, dass ich so von der D40 kenne. Mit kontrast-reichem Himmel und strahlend weißer Vegetation.

Das Sigma 10-20 mm F4,0-5,6 EX DC hat die Angewohnheit, den oberen Bildteil in eine grüne Halo zu verwandeln. Dies ist unabhängig von der Ausrichtung, obwohl ich anfänglich das Sichtfenster der Fokusskala im Verdacht hatte. Wenn man auf Lensflares steht oder wie ich keine Gegenlichtblende besitzt, kann man sich gewiss sein, dass die Bilder vor geometrischen Formen nur so strotzen. 😉

Die Nikon kann übrigens bei 850nm nicht mehr fokussieren – bei 720nm hat zumindest der Wolkenhimmel einen guten Kontrast und ausreichende Helligkeit. Hier ist Augenmaß bei der blinden Fokussierung gefragt.

Lense Flare Rheinpark Rheinpark Köln

Ich sehe Netflix in Deutschland

24. Mai 2013 16:08 in Internet,Software

Vorgestern war es noch ein Gedankenspiel und heute Realität – die Neugierde war einfach zu groß. Ich kann nun Hulu und Netflix in Deutschland (mit Einschränkungen) nutzen, indem ich den Datenverkehr über eine OpenVPN-Verbindung zu einer Amazon EC2 Micro-Instanz in einem Amazon Rechenzentrum an der US-Westküste umleite.

Dafür müssen folgende Schritte abgearbeitet werden:

  1. Einrichtung einer Linux-Instanz bei Amazons EC2
  2. Login über das initiale SSH-Schlüsselpaar
  3. [DynDNS-Client einrichten]
  4. Installation des OpenVPN-Servers
  5. Generation von Server- und Client-Zertifikaten/Schlüsseln
  6. Konfiguration des OpenVPN-Servers
  7. Austausch der nötigen (!) Client-Daten mit dem eigenen Zielgerät (Android/Linux/Windows-Client) über eine sichere Verbindung
  8. Konfiguration des OpenVPN-Clienten
  9. VPN-Verbindung herstellen
  10. Verifikation der (neuen) öffentlichen IP
  11. Streamingdienste einrichten

Eine echte Anleitung werde ich an dieser Stelle (noch) nicht erstellen.
(more…)

Arrested Development in Video-On-Demand

22. Mai 2013 17:33 in Technik

Was muss ich investieren, um am Wochenende (und in den folgenden Tagen) die neue Staffel Arrested Development zu sehen? Totgeglaubte leben manchmal länger und das Firefly-Revival steht bestimmt auch bald bevor. ^^

Die 5. Staffel AD ist Netflix-exklusiv und mit deutscher Adresse wohnt man außerhalb des Geschäftsbereiches des US-Unternehmens. Der Dienst filtert nach geographischer Position der IP – es muss ein Service her, der den potentiellen Nutzer auf OSI-Schicht 3 in die Staaten versetzt. Die neuen Folgen möchte ich gerne auf meinem WD TV Live ansehen, ohne aber den *gesamten* Verkehr der Wohnung zu tunneln. Der Proxy oder das VPN soll sich also nur auf die Set-Top-Box beschränken.

Ein Proxy wäre sehr einfach in den Einstellungen des WDTVs einzurichten. Eine VPN-Lösung will auf jeden Fall bezahlt werden und erfordert zusätzliche Hardware. Also würde ich meinen Laptop zu einem VPN-Gateway umbauen, das über Ethernet sein getunneltes Subnetz für die Set-Top-Box zur Verfügung stellt.

Die Webseiten vieler Anbietern dieser Dienste wecken in mir dieselben schlechten Gefühl, wie die verbliebenen 0815-PC-Zeitschriften am Kiosk: “Wir zeigen euch, wo es die besten Warez im Netz gibt!!!!111″

Da fehlt mir schlicht die Vertrauensgrundlage, dem “Mann in der Mitte” meinen (unverschlüsselten) Netzverkehr zu überlassen.

Es ist auch alles eine rechtliche Grauzone, wenn man bei der Netflix-Anmeldung eine US-Adresse aus dem Ärmel schütteln muss, die man als Normalo nicht hat.

Kosten:

  • Das Netflix-Monats-Abo kostet $7.99.
  • Ein VPN-Service ~$10

Mit SOCKS-Proxys habe ich schlechte Erfahrung gemacht. Die Qualität von VPN ist auch stark vom Anbieter abhängig, ob dieser auch für Streaming von hochwertigem Video-Material ausreichend Kapazitäten für seine Nutzer eingeplant hat. Ein Anbieter mit Endpunkt in den USA habe ich noch nicht getestet.

Ein kreativer Weg könnte auch über Amazons Cloud-Platform AWS führen. Die Server-Instanzen lassen sich Stundenweise ein- und ausschalten und kosten aktuell $0,060 pro Stunde für die kleinste Instanz (+Traffic). Man darf nur nicht vergessen nach dem Fernsehabend dort wieder das Licht auszuschalten, sonst wird es teuer. In meinen Augen wäre es zumindest moralisch fragwürdig, dafür das kostenlose Test-Jahr zu nutzen. Ob dafür die kleinste Instanz ausreicht ist auch noch die Frage.

Interessanter Weise ist Netflix selbst bei Amazon gehostet – die Filme und Serien haben also einen kurzen Weg durchs verteilte Rechenzentrum. :)

Das setzte natürlich voraus, dass man über das technische KnowHow verfügt, alles auch einrichten zu können. Eine kurze Recherche hat meine Vermutung bestätigt, dass dies schon jemand ausprobiert hat. 😉

Auf der Suche nach einer Anleitung sollte man die Begriff-Kombination “Amazon AWS + Netflix” vermeiden, weil es mal einen Service-Ausfall zur Weihnachtszeit gab, den alle Nachrichtenagenturen aufgegriffen haben, um den Cloud-Service zu kritisieren.

Mit Amazon AWS + VPN + Hulu kommen bessere Ergebnisse.

Der technische Aufwand ist also immens, um in einer globalen Welt das Geld dort lassen zu können, wo man möchte, wenn man möchte. Es könnte alles so viel einfacher sein …

Entschieden habe ich für mich noch nicht, ob es den Aufwand wert ist.

Der blühende Peyote

22. Mai 2013 13:20 in Fotos,Pflanzen & Exoten


Peyote
PeyoteMein Peyote Kaktus (Lophophora williamsii) hat sich am Pfingstwochenende dazu entschlossen, mich mit einer wunderschönen Blüte zu erfreuen.

Die Frage ob die Art zu 100% stimmt, lasse ich einfach mal im Raum stehen, da ich die Samen vor einigen Jahren geschenkt bekommen habe. Es ist bereits die Zweite Blüte, aber der (in meinen Augen) erste “echte” Versuch sich fortzupflanzen. :)

Die Maske daneben ist übrigens ein Fundstück, das bei einem Spaziergang am Rheinufer plötzlich vor meinen Füssen lag. Ob gute oder Böse Geister von ihr abgeschreckt werden, vermag ich noch nicht zu sagen.

 

Ein Makro für Indonesien

21. Mai 2013 14:06 in Fotos,Unterwegs

Es zieht uns in diesem Jahr ein weiteres Mal nach Asien. Im Juni/Juli steuern wir die indonesischen Inseln Sulawesi und Flores an. Auf dem Hinflug gibt es noch einen längeren Stop in  der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Sonne, Kultur, Sand und überquellende exotische Natur.

Ich möchte gerne ein Makroobjektiv mit auf die Reise nehmen, um die kleinen Dinge in all’ ihrer Pracht abzulichten. Dabei hoffe ich, dass sich die einheimischen Arten nicht zu viel von ihren giftigen australischen Nachbarn abgeschaut haben. Die Gefahr von panik-erfüllten Tieren angespuckt, -gestochen und gesprungen zu werden, sollte man mit der Wahl des richtigen Objektives minimieren können. Mit größerer Brennweite verlängert sich auch die Arbeitsabstand zum Motiv aus der Fluchtdistanz heraus, während der Preis und das Gewicht der Optik zunehmt. Der Schuss aus der Hüfte erfordert außerdem eine zunehmend ruhigere Hand.

Nikons Auswahl beginnt bei 40mm und geht bis 105mm, wenn man auf einen eingebauten Fokussiermotor Wert legt. Speziell für DX-Sensoren sind die Brennweiten 40mm (mit einem Nahfokus bei  ~16 cm) und 85mm (mit ~27 cm) gedacht. Für Letzteres (genauer das AF-S DX Micro-NIKKOR 85mm f/3.5G ED VR) habe ich mich zu 90% entschieden, denn durch die eingebaute Vibrationsreduktion verspreche ich mir weniger Ausschuss. Außerdem ist eine “lichtstarke” Festbrennweite bei 85mm neben dem 1.8er 35mm eine gute Ergänzung und macht bestimmt auch mit 3.5er Offenblende gute Portrait-Aufnahmen.

Die Kombination aus AF-Motor und VR findet man bei den üblichen Drittherstellern leider nicht. Außerdem bleibe ich bei drei unterschiedlichen Filter-Durchmessern und kann mir in Lightroom mit den Objektiv-Profilen die Schwächen herausrechnen lassen.

Neu wie gebraucht ist es trotzdem eine größere Investition und es fällt mir schwer, die Bedeutung der zusätzlichen Blendenstufe einzuschätzen, die man durch die neuere Version mit VR2 erhalten soll. Die “jungen Gebrauchten” innerhalb der Gewährleistungszeit sind selten in der Bucht und den Marktplätzen der Foren – man muss sich schon sehr an die Fotos halten, ob der Verkäufer ordentlich mit seinen Spielzeugen umgeht. Die Revision kann man AFAIK nicht erkennen.

Irgendwo im Hinterkopf fragt noch eine leise Stimme, wie sich 60 Millimeter für FX an der D5100 anfühlen. :)

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