Eine warme Nacht

Ich kann mich nicht entscheiden was ich machen soll. Die Vorbereitungen für die bewertete Aufgabe in PSpice oder doch weiter am Microcontroller arbeiten, damit am Freitag das Projekt fertig ist. Ein Programm, dass am Ende jedem nervigen Klingelton Konkurrenz machen wird. Schon demotivierend …

Ich will mich ja nicht beschweren, aber bei den Temperaturen, die in meinem Zimmer herrschen, kann man einfach nicht schlafen. Ich habe sogar schon das Fenster auf und die Mücken schwirren langsam um meinen Kopf und warten nur darauf mich auszusaugen, sobald mir die Augen zufallen. Aber so wird das nichts. Wenn ich so nachdenke, ist es vielleicht auch wenig förderlich hier alles aufzuschreiben. Beim Tippen lässt sich nur äußerst schwer abschalten. 😀

Ich habe eben etwas neues entdeckt: Auf der amerikanischen Internetseite vom Film Madagascar werden im Hintergrund Urwaldgeräusche abgespielt. Vogelgezwitscher und hinundwieder der Schrei eines Baumäffchen. Zusammen mit der Botanik auf meinem Schreibtisch ergibt sich eine wunderbare Kulisse um einzuschlafen. Allerdings bin ich zu faul jetzt noch die Hängematte aufzuhängen.

Wahrscheinlich habe ich es hier sogar noch ganz gut. Wäre ich z.B. in Griechenland in einem schmalen Zelt nahe der Küste hätte ich mit ganz anderen Dingen zu kämpfen. Bekanntlich sind die Insekten in grundsätzlichen jedem Urlaubsland derart aggressiv, dass dir mindest einmal der Gedanken kommt, nie wieder in genau dieses Land zu fahren. Doch dann kriechst du nachts mit drückender Blase aus dem Zelt und streichst langsam über den friedlichen Campingplatz, bis der Blick sich enttrübt und auf den Sternenhimmel über dir fällt. Du erledigst dein Geschäft, schlurfst zurück zum Zelt und hältst an der Hecke vor deiner Parzelle inne. Die Blätter der Bäume, die tagsüber nur wenig Schatten gespendet haben, wiegen langsam in einer stetigen salzigen Brise und rascheln leise. Die Grillen in den Bäumen zirpen nur vereinzelt, um für den bevorstehenden Tag Kräfte zu sammeln. Am Strand laufen die Wellen den Sand hinauf und wieder hinab, während die weiße Gischt das Licht der Sterne spiegeln. Du hast die Hitze des letzten Tages und auch die Insekten an der Zeltwand vergessen und kriechst glücklich zurück in deinen Schlafsack. Wenn du morgens erholt erwachst und die ersten Sonnenstrahlen vorsichtig durch den Reißverschluss fallen, möchtest du nie wieder fort.

Schlaflosigkeit adé – Fernweh willkommen – Ich geh träumen (ins Land der Griechen) …

zzZZzzZZzz Christian

Film: Madagaskar

FilmMadagaskarLöwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferddame Gloria leben im New Yorker Zoo. Alex ist der Publikumsmagnet und genießt selbstverliebt seine täglichen Shows. Ganz anders Marty, der von einem besseren Leben fernab des Zoos in der Wildnis träumt. Durch einen chaotischen nächtlichen Ausflug durch die Stadt, finden sich die vier – mehr oder weniger glücklich – gestrandet an einer einsamen Küste wieder. Der Urwald hinter dem Sandstrand ist aber alles andere als unbewohnt …

Der Film ist echt klasse! Die Leute von Dreamworks haben ja schon oft bewiesen, dass sie überzeugend Figuren kreieren können und auch dieses Mal haben sie nicht daneben gegriffen. Die Hauptcharaktere haben alle ihre Eigenheiten und auch die Sprecher sind gut gewählt. Der Film springt von einem Gag zum nächsten ohne dabei zwanghaft lustig zu wirken. Schon alleine die Anspielungen an Filme wie „CastAway“ oder „American Beauty“ sind zum wegschmeißen komisch. Einzig ein letztes großen Highlight zum Schluss fehlt dem Film etwas, was den positiven Gesamteindruck aber nicht ankratzen kann. Absolut empfehlenswert.

5,1 / 6 Sternen

Film: Krieg der Welten

Krieg der WeltenGestern war das Kinopolis Leverkusen ein weiteres Mal Ziel der Mittwochabendplanung. Der Kinosaal war so gut wie leer, weil der Film inzwischen ja auch in der dritten Woche auf den Leinwänden zu sehen ist.

Die Buchvorlage habe ich leider im Vorfeld nicht gelesen und auch die Erstverfilmung verpasst :/. Allerdings habe ich das originale Hörspiel von H.G. Wells gehört, dass ja bekanntlich seinerzeit eine Panik unter der Bevölkerung hervorruf, die das Hörspiel in Stil einer Nachrichtensendung nicht als Fiktion erkannten. Das Hörspiel ist für die heutige Zeit wenig erschreckend, obwohl es wirklich gut gemacht ist.

Der Film allerdings zieht sämtliche Register der digitalen Techniken, um dem Zuschauer die Ohnmacht der wehrlosen Menschheit, im Angesicht der außerirdischen Invasion, auch visuell perfekt vor Augen zu fühlen. Zwar wird man bei der Vernichtung der amerikanischen Städte schon sehr an „Independence Day“ erinnert, aber dadurch, dass die „Dreibeiner“ doch deutlich direkter agieren, als abstrakte Riesen-Raumschiffe, ist die Bedrohung doch sehr viel realer.
Da verpuffen flüchtende Menschen in Energiestrahlen zu Aschewölkchen, die langsam zu Boden sinken, während nur wenige Meter daneben mehrstöckige Häuser zerteilt werden.

Auf der folgenden Flucht stellen die Hauptdarsteller unter Beweis, dass sie die völlige Verstörtheit auch in der Nahansicht perfekt berherrschen. Das Tom Cruise dabei überzeugt muss ja nicht weiter erwähnt werden, aber Dakota Fannings Leistung ist doch beachtlich. Da werden wir in Zukunft noch viel zu sehen bekommen.

Der Film ist definitiv beängstigend. Die Aliens verstecken sich nicht, sondern gehen gleich zum Angriff über. Im Film wechseln sich dabei die bereits oben erwähnten Szenen der Verwüstung unter freiem Himmel mit Versteckspielen in engen Kellerräumen ab. Das Ende mag für einige Zuschauer enttäuschend sein, da der glorreiche (militärische) Sieg der Menschheit, in der aus ähnlichen Filmen zu erwartenden Art und Weise, ausbleibt. Die Vorlage hat eben eine andere Message …

Mir hat der Film wirklich gut gefallen und bekommt von mir 5,2 / 6 Sternen und evtl. eine Vormerkung für meine DVD-Sammlung.

GoogleEarth: Tschernobyl

Die größte zivile atomare Katastrophe der Menschheitsgeschichte. Dort kam es am 26. April 1986 zu einer Kernschmelze mit anschließender Explosion, bei der weite Gebiete der Staaten Russland, Ukraine und Weißrussland verseucht wurden. Selbst hierzulande wurde vor dem Verzehr von Waldfrüchten und Pilzen gewarnt, die nach dem Fallout, der bis in unsere Regionen geweht wurde, schwach kontaminiert waren.

Koordinaten:
51 d 23’23.99″N, 30 d 06’15.18″ E

  1. Wikipedia: Die Katastrophe

GoogleEarth: Bill Gates Haus

Bills Haus

Und aus der neuen Reihe „Onkel Google zeigt uns die Welt“ heute das bescheidene Haus des Microsoft-Mitgründers Bill Gates. Gelegen am schönen Lake Washington, Medina zeigt sich, was die kleine Garagenfirma so in den Jahren abgeworfen haben muss.
Tolles Haus ! 🙂

Koordinaten:
47°37’40,01“ N 122°14’31,67“ W

Viel Spass beim suchen, Christian

  1. mehr Fotos vom Haus

Google Earth

GoogleMaps Mein Haus

Seit einiger Zeit bietet Google eine Kartendienst für die Vereinigen Staaten an. Nun ist das ganze auch für Europa zu haben. Zum einen eine (mehr oder weniger) genaue Karte der großen Städte mit Strassen und sonstiger Infrastruktur, zum anderen aber auch Satellitenfotos (ebenfalls in unterschiedlicher Auflösung).

Hier in Solingen und Umgebung ist die Auflösung gut genug, um die einzelnen Häuser gut wiedererkennen zu können. Die Sorge von einzelnen Personen, dabei vielleicht beim Sonnenbad auf dem Balkon abgelichtet worden zu sein, ist aber unbegründet. 😉 Dafür reicht es dann bisher doch nicht (Hab es selbst überprüft ^^) . Zudem sind nach der Webseite, die Fotos aus den letzten 3 Jahren und werden nur in großen Intervallen aktualisiert.

Das ganze ist wie oben geschrieben ein neuer und kostenloser (!) Service von Google. Das Unternehmen wird mir zwar immer unheimlicher, da sie eine Quasi-Monopolstellung bei Suchmaschinen und ein fettes Bein in der Onlinewerbung haben. Von der bedenklichen Desktopsuche mal vollkommen abgesehen.
Doch diese Software ist echt klasse. Ich sehe mich schon wochenlang durch das gigantische Kartenmaterial stöbern. Immerhin gibt es nur die gesamte Welt zu entdecken.

Vielleicht hilft mir auch die Möglichkeit die Karte (ja die ganze Welt) in 3D nach der realen Topographie mit Bergen und Tälern zu betrachten, meine Kenntnisse der deutschen Seen-, Fluss- und Berglandschaft zu erweitern. Da habe ich vor einigen Jahren in der Schule total versagt. *G*

Ich würde mich freuen, wenn sich der eine oder andere Besucher hier in den Kommentaren mit seinen Koordinaten eintragen würde. Da sehe ich auch, wer hier so vorbeischaut! 🙂

Ich mach einfach mal den Anfang: 51°08’16,04“ N 7°09’27,07“ E (siehe auch Bild oben)
Man kann sogar meine Wagen vor dem Haus erkennen. Vielleicht nicht direkt, dass es ein Corsa ist, aber schwarz bzw. dunkel ist er definitiv.

  1. http://maps.google.com/ (Die Onlinevariante)
  2. http://earth.google.com/earth.html (Eine Windowssoftware mit der obengenannten 3D Sicht)

Mein neues Notebook

Am Donnerstag habe ich mich noch vor der Uni auf den Weg gemacht, um nach Münster zu düsen. Dort gibt es nämlich einen Laden für günstige gebrauchte Notebooks.

Im Internet hatte ich mir schon mein jetziges Subnotebook L400 von Dell herausgesucht. Die technischen Daten scheinen auf dem ersten Blick eher bescheiden zu sein, aber die Rechenleistung ist nicht der Vorteil meiner Neuerwerbung, Das gute Stück ist nämlich kleiner ein A4 Blatt und passt so mit seinen 1,4 kg locker in meine Tasche, ohne dass ich mir dabei einen Bruch hebe.

Technische Daten:
12 Zoll Display
Pentium 3 mobile 700Mhz
256 MB Ram
30 GB Festplatte
100MBit Netzwerk Intern
Floppy extern
kein optisches Laufwerk (die Installation war mörderisch)

Der Akku hält erwartungsgemäß nur noch etwas länger als eine Stunde, aber Steckdosen gibt es in der Ruhr-Universität zuhauf. Endlich bin ich nicht mehr darauf angewiesen zu warten, dass um 12:00 die ET CIPInsel aufmacht, sondern kann jeder Zeit ins Internet.

Jetzt fehlt mir nur noch eine WLAN Karte. Zur Zeit läuft ein Debian 3.1 Sarge auf dem Notebook ohne Probleme zu machen. Evtl. muss ich aber für Mathlab und PSpice doch noch eine Windowspartition einrichten.

Bald gibt es auch noch ein paar Bilder – Versprochen 😉

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch,
Christian

RUB Mailserver geknackt

Am Sonntag wurde der Mailserver der Ruhr-Uni-Bochum gehackt, so dass der Angreifer freien Zugriff auf die Mailboxen hatte. Klar ist das unschön, aber kommt doch überall hin und wieder mal vor.
Wirklich lustig finde ich allerdings, dass sogar heise.de darüber berichtet und in den Kommentaren zur Meldung der übliche Flamewar tobt, wie zu allen Meldungen rund um Sicherheitslücken. Da wird sogar der Umstand angeprangert, dass die Sicherheitsbeauftragte eine Frau ist 😀

Oh man, es geht doch nichts über einen schönen Vormittag in den Heise-Foren.

  1. http://www.heise.de/security/news/meldung/61380
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