Blau

24. November 2009 14:46 in Technik

Ich bekomme bestimmt gleich Ärger, weil ich hier am helllichten Tag in völliger Dunkelheit sitze. Aber GENAU SO hab ich es mir vorgestellt. =)

Blaues Licht

Und das Blau kommt auf dem Foto nicht annähernd in derselben Intensität daher.

Going pro

15. November 2009 11:41 in Technik

ServerschrankIch hab mir einen Traum erfüllt. Seit gestern Vormittag steht neben meinem Schreibtisch ein ausgewachsener 19 Zoll Serverschrank – 1,50m hoch, grau und mit edler abgedunkelter Glasscheibe in der Fronttür. Einige Stunden habe ich gestern damit verbracht ihn Innen und Außen von Schmutz zu befreien und meine Haustechnik darin zu verstecken. Was für ein Kabelsalat, wenn man noch keinen Switch und Steckdosenleiste hat, die sich in das 19 Zoll Raster eingliedern – das muss sich noch ändern. Abgeholt haben wir (mein Papa und ich) den Schrank in Kerpen, wo er im 1. Stock einer IT-Firma (mit Blick auf Michael Schumachers Kartbahn) ausgemustert geworden war und über eBay in meinen Besitz gekommen ist. Der Verkäufer musste sich vor Ort noch mit einer Büroschere (bzw. zwei – #1 gab schon nach wenigen Sekunden auf) durch ein dickes Bündel Kabel arbeiten, um seine letzten Patchpanel auszubauen.

Nun muss ich nur noch Andrea die schlichte Schönheit und Eleganz von Professioneller Installationstechnik begreifbar machen. Den Vorschlag das RAL 7004 durch eine bunte Decke/Tuch zu verstecken, musste ich allerdings kategorisch ablehnen. Die Mona Lisa hängt ja auch unverhüllt im Louvre, dass man sich jederzeit an ihr erfreuen kann. Und nein – der Vergleich hinkt auf keinen Fall. ;)

Wie sich wohl eine Leiste blauer oder grüner LEDs machen würde, um die Gerätschaften hinter der Scheibe stylisch und dezent in Szene zu setzen?

Requiem

17. September 2009 05:20 in Technik

Mit großem Bedauern muss ich an diesem frühen Donnerstag verkünden, dass sich vor etwa 2 Stunden unser geliebter Farbfernseher aus der (sehr) großen Gemeinschaft der Elektrogeräte dieses Haushaltes verabschiedet hat. Der Schluss von Manderlay – ein Drama des dänischen Regisseurs Lars von Trier – hat offensichtlich eine Frage zu viel unbeantwortet gelassen. Als unser stark übergewichtige Freund hochfrequent an der inneren Zerrissenheit zerbrach, fiel die zweite Sicherung von Links solidarisch mit in Ohnmacht (bzw. Position 0) und musste mehrfach wiederbelebt werden. Dies kam nicht vollkommen unerwartet – schon geraume Zeit beschwerte er sich über gelegentlichen Verlust des Farbsinnes und längere Phasen der Desorientierung gleich nach dem Aufstehen. Ein Schock war es trotz allem.

Damit verliert nicht nur der eingebaut Videorecorder einen oft erdrückenden wenngleich ans Herz gewachsenen Mitbewohner und der DVB-T Receiver einen engen Verbündeten – auch Andrea und ich haben mit Ihm gelacht und geweint. Manchmal konnten wir uns auf eine Emotion einigen – in Zeiten von Castingshows und “der Name hört sich ja schon nach nem Actionfilm an” auch gelegentlich nicht.

Seit Dr. House, der uns wiederholt von TV (wie wir ihn beim Spitznamen riefen) vorgestellt wurde, weiß ich zwar um das Wunder der spontanen und unerwarteten Genesung (und der Nebenwirkungen von Vicodin) – diesem Verlust haftet aber leider ein nicht unerheblicher Geruch von Ozon bzw. Endgültigkeit an.

Ich würde an dieser Stelle ja am liebsten “Scheiße! Verdammt nochmal! Das 100kg schwere (und 100W verbrauchende) Teil muss jetzt entsorgt und auf mittlere Sicht Ersatz besorgt werden. Mist! §$%&/“.

Da sich aber so etwas nicht gehört, schließe ich nur mit einem “Och nö!“.

Eine Nacht Memtest86

7. September 2009 10:52 in Technik

Vor dem Urlaub hatte ich Probleme mit Bluescreens unter Windows 7 und das Betriebssystem bzw. die unfertigen Treiber hatte ich auch im Verdacht. Die Heinzelmännchen haben das Problem leider nicht behoben, also musste ich gestern ran. Seit 3 Wochen hab ich über MSDNAA bereits Zugriff auf die finale Version von Windows 7 Pro, also sollte die 64bit Version das Problem beheben.

Gleich nach der Installation habe ich Crysis und COD4 ausprobiert und hatte nach 30m bis 1h einen BSOD. Überhitzung konnte ich anhand der Sensoren auschließen – hatte evtl. ein 64bit Treiber Schuld?

Ich brannte mir auch noch das 32bit Installationsmedium und machte wieder alles platt. Dieses Mal ließ sich der BSOD mehr Zeit und riss mich aus einer glücklichen Runde Crysis, bei der ich beim Testen hängen geblieben war.

Mist.

Aus Frustration hab ich auf meiner Linux-Platte aufgeräumt. Vista-Reste gelöscht. / in eine größere Partition umkopieren. /boot in eine eigene Partition. Swap an die neue RAM-Größe anpassen. /home ebenfalls auslagern. Zusammenfassend also viel Spaß mit grub, fstab und gparted. =)

Als es nix mehr zu tuen gab hab ich Memtest86 angeworfen und BANG – 800 Fehler im ersten Durchlauf.

Variation der zweiten RAM-Bank -> Memtest bleibt hängen!
Riegel 1 alleine -> 3 Durchläufe ohne Fehler
Riegel 2 alleine -> 8 Durchläufe ohne Fehler
Nochmal beide im DualChannel-Modus -> Hänger

Dann habe ich die automatischen Timings und die Spannung mit den aufgedruckten Werten verglichen:

Aufgedruckt: DDR1066 5-5-5 @ 2.2V
Auto: DDR1066 5-7-7 @ 1.8V

Etwa zu niedrige Spannung? Aufgedruckte Werte einstellen (Spannungswert war bereits rot im BIOS markiert) und wieder in Memtest -> Übler Fehler nach 1s (Reboot)

auf DDR1066 5-7-7 @ 2.0V läuft er schon etwas länger – trotzdem Fehler im ersten Durchlauf

Im Netz finden sich auch einige Board-Einträge, mit anderen unglücklichen Käufern der OCZ OCZ2RPR10664GK Riegel. Tja.

Gerade läuft ein Langzeittest als DDR800 5-5-5-15 @ 1.9V. Das sieht sehr nach nem Garantiefall aus – wahrscheinlich haben die Riegel noch nie richtig funktioniert und mir ist es im Desktopbetrieb während der Klausurphase einfach nicht aufgefallen.

Hoffentlich hält das RAM mit diesen Einstellungen durch bis Ersatz da ist. Windows 7 kann ich auf jeden Fall entlasten.

Nachtrag:

Sieben problemlose Durchläufe während ich in der FH war – schön in Anbetracht der Situation.

Revue 2020 plus Zubehör

2. Juli 2009 21:48 in Technik

Revue 2020So sieht mein neues Belichtungsgerät aus. Zusammen mit drei Entwicklungsschalen, Kleinteilen und Fotopapier auf eBay für den Preis eines Fastfood-Menüs erstanden. Nun fehlen nur noch die Chemikalien, eine zweite Zange und ich könnte meine eigenen Schwarz-Weiß-Papierbilder herstellen. Als Dunkelkammer hab ich mir schon unser Badezimmer ausgeguckt: Fensterlos, einfach abzudichten und mit reichlich Wasser.

Das Fotopapier hat seine maximale Lagerzeit allerdings schon einige Jahre hinter sich – April 1984 =) Laut Verkäuferin soll sich dies aber nur dadurch äußern, dass man etwas länger belichten muss. Da kann ich soviel über den Entwicklungsprozess lesen, letzten Endes muss ich es selber herausfinden.

Jetzt kann man natürlich sagen: “Da hat Christian gerade mal eine Woche seine Spiegelreflexkamera und schon will er seine eigenen Fotos belichten. Ist das zu glauben?”
Nun, da hätte “man” wohl nicht ganz unrecht, aber bei solch einem Angebot, musste ich einfach zuschlagen. Selbstverständlich wage ich mich erst an das Chemielabor, wenn ich belichtenswerte Motive auf SW-Negativ habe. Alles brav der Reihe nach …

Canon Eos 300

27. Juni 2009 00:38 in Technik

Eine SMS von der Packstation ist natürlich immer schön. Vor allem, wenn sich in dem abgeholten Schuhkarton eine Canon Eos 300 verbirgt. Meine erste Spiegelreflexkamera und natürlich gebraucht in einer Auktion erstanden. Im Lieferumfang war auch ein Canon 28-80 mm Objektiv und ein passender UV-Filter. Von den mitgelieferten Batterien (Typ CR2) ist eine leider tot und die andere leer (1mV und 2V Leerlaufspannung). Darum werde ich mir morgen entsprechenden Ersatz und dazu meinen ersten 35 mm Film seit mehreren Jahren besorgen. Sofern der Groschen noch nicht gefallen ist: Ja, die Kamera ist natürlich analog. ;)

Bis morgen muss ich also “auf dem Trockenen” mit Brennweiteneinstellung und manuellem Focus herumspielen. Ein gutes Buch suche ich auch noch, damit ich mich bei der Belichtungszeit abseits der Automatik bewegen kann. Mit Trial & Error komme ich nicht weit – dafür fehlt das direkte Feedback. Den ersten Film werde ich inkl. Papierabzüge im Drogeriemarkt entwickeln lassen. Danach hab ich eher daran gedacht, die Negative zu digitalisieren, damit sich hier nicht meine Experimente stapeln. Das wird natürlich eh nicht passieren, da die 36 Motive pro Film ja gut ausgewählt sein wollen. Ob das nun als Vor- oder als Nachteil anzusehen ist, muss sich jeder selber beantworten.

Das Handbuch zu Kamera (sofern nicht vorhanden) findet man übrigens unter der amerikanischen Modell-Bezeichnung Eos Rebel 2000 u.a. direkt auf der amerikanischen Canon-Seite.

Nachtrag:

Diese CR2 Batterien sind ja wirklich mehr als teuer. 5€ pro Stück war das günstigste, was ich in Opladen finden konnte – heruntergesetzt bei Woolworth. Nun bin ich etwas irritiert, dass die Kamera auch ausgeschaltet (bzw. im Lock-Modus) die restlichen Bilder auf dem Display anzeigt. Hoffentlich halten die Batterien trotzdem so lange wie im Handbuch beschrieben.

Drucker im Netz

13. Mai 2009 21:40 in Technik

Mein Drucker hat eine eigene Webseite – wie cool ist das denn bitte?

Jaja, wieder eines von den Dingen, die für euch Profi-Drucker-Besitzer da Draußen wahrscheinlich langweiliger Alltag ist. Trotzdem, ich bin absolut begeistert von der kleinen Netzwerkkarte, die seit Anfang der Woche in meinem Optra S1255 werkelt. Im gleichen Zug hab ich ihm noch einen alten EDO-RAM Riegel mit 8MB verpasst und das Parallel-Kabel endgültig abgeklemmt. Und jetzt fluppt das gute Stück einfach mit jeder denkbaren Rechner-Betriebssystem-Kombination. Papierstau hatte ich auch eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr und der volle Ersatztoner für weitere 27000 Seiten liegt weiterhin unbenutzt im Schrank.

Und der eingebaute Webserver zeigt brav woran der Kleine zur Zeit arbeitet. Sollte er doch mal irgendwann einen Defekt haben, kauf ich mir auf jeden Fall ein zweites Exemplar und bastle irgendwie einen Funktionstüchtigen aus beiden.

Je länger ich ihn mir so anschaue … die Parallelen zu R2D2 sind unübersehbar:
Klein, abgerundet, Blinkelampe vorne, mal ein Pfeifen hier – mal ein Brummen da und überall Schnittstellen, wo man sie nicht vermutet. ;)

Mikrowelle

29. März 2009 17:18 in Technik

Unsere Mikrowelle hat irgendwo einen Schall- bzw. Drucksensor im Innenraum – da bin ich mir seit heute recht sicher. Eine Packung vegetarische Klößchen ist eben in der Mikrowelle “aufgegangen” und implodiert. “Implodiert” hört sich irgendwie dramatischer an, als “mit einem Plopp in sich zusammengefallen”. ;)

Auf jeden Fall fiel das Geräusch exakt mit dem Ende der Garzeit zusammen, dessen Ende das Gerät selber bestimmt.

Okay … jetzt kann ich mich natürlich auch fragen, woran die Mikrowelle eben diese bestimmt. Entweder durch Temperaturmessung oder indem die Luftfeuchtigkeit (Wasserdampf) bestimmt wird. Für einen Temperaturfühler fand ich die Reaktionszeit (sofern nicht sowieso der Zufall seine Hand im Spiel hatte) deutlich zu kurz.

Wir finde ich das denn nun heraus? Also ohne Schraubenzieher, Anleitung (wäre ja langweilig) oder einer baugleichen Verpackung?

Durch die Sicherung der Tür kann ich keinen Luftballon im Inneren platzen lassen. Die Variante als “Wasserbombe” ist wohl auch keine gute Idee …

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