Der 3. Februar 2007

4. Februar 2007 00:54 in Modern Life,Pflanzen & Exoten,Technik

Heute Mittag bin ich mit Andrea nach Köln in den botanischen Garten und die Flora gefahren. Jetzt im Winter sind die Außenareale äußerst kahl, so dass man sich anhand der Beschriftungen in Gedanken ein Bild machen muss. Die Schaugewächshäuser sind allerdings zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Der Bestand ist sehr ähnlich mit dem, den ich z.B. auch in Wuppertal oder in Bochum gesehen habe. Zur Zeit ist außerdem eine Ausstellung im Subtropen-Gewächshaus zu sehen: “Fernöstlicher Blütenzauber – Kamelien”. Wenn ich im Frühling/Sommer noch einmal in Köln einkaufen gehen sollte, mache ich nochmal einen längeren Abstecher in die äußeren Grünanlagen. :)

Mal ein ganz anderes Thema. Seit einer Woche habe ich in meinem Zimmer das einzige schnurlose Telefon im Haus. Bereits das zweite Mal kam ich heute nach Hause und durfte als erstes auf die Suche nach meinem Telefon gehen. Ich fürchte fast, mir bleibt nichts anderes übrig, als die Hauptrufnummer nicht mehr auf mein Telefon zuschalten. Dann muss ich allerdings Zettel verteilen, wie Intern Gespräche weitergeschaltet werden. Mal sehen, wie sich die Telefongeschichte entwickelt …

Ich bin immer noch pappe-satt vom Essen beim Chinesen. Ich frage mich, wer bei den Portionen noch eine Vorspeise nimmt und anschließend alles aufisst. Obwohl ich gestern und den Tag über fast nichts gegessen habe, musste ich doch bei den letzten Bissen kämpfen.

Christian

Alle Jahre wieder Floppysalat

2. Februar 2007 04:33 in Technik

In meinen beiden PCs sind sie nicht mehr eingebaut: 3,5 Zoll Diskettenlaufwerke.

Jedes Mal wenn ich die Dinger einbauen musst, konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, an welchen Abgriff das Laufwerk angeschlossen werden musste und welche Polung auf welcher Seite von Bedeutung ist. Manchmal macht das Laufwerk gar nix, dann leuchtet es dauerhaft oder funktioniert< – in seltenen Fällen – auf Anhieb. ;)

Da lob ich mir mein USB-Diskettenlaufwerk für Notfälle.

Diese Nacht wollte es mal wieder gar nicht funktionieren. Polung und Positionen in sämtlichen Variationen durchgetestet. Anschließend zwei Mal das Kabel ausgetauscht, bis ich mich an die Arbeit gemacht habe alle 6 Diskettenlaufwerke durchzutesten, die in meinem Besitz sind. Der größte Erfolg war das fehlerlose Booten in Windows und das Erscheinen des Formatierungsdialogs bei einer alten Diskette. Aber … “Diskette kann nicht formatiert werden.” :(

Also das ganze Spiel wieder ab Anfang.

Und was war nun das Problem? Die blöde Diskette war defekt. Über eine Stunde sinnlose Hardwaretauscherei. *kopfschüttel*

Immerhin ist der PC nun auslieferbereit.

ATX-Irgendwas-Gehäuse

2. Februar 2007 02:35 in Technik

Eigentlich sollte es doch ganz einfach gehen:

Board, Speicher und P2 CPU liegen bei mir noch im Schrank. Ein altes Gehäuse plus Netzteil stehen noch bei Andi im Keller. Eine Festplatte in ausreichender Größe lässt sich auch noch finden. Fertig ist der PC aus der ATX-Urzeit …

… wäre im Gehäuse nicht noch ein verklemmtes Sockel 7 ATX Board gewesen.
… gäbe es eine ATX-Blenden Aussparung im Gehäuse.
… hätte der Frontpanel-Stecker eine Standardform.

Die LEDs und den An-Aus-Schalter konnte ich noch ohne Probleme gegen Bauteile aus meiner Bastelkiste austauschen. Für die viereckige Aussparung für die ATX Schnittstellen musste ich aber zu schwereren Geschützen greifen und das Blech mit meinem Dremel Clon wegschneiden. Von der klassischen Schnittstellenverteilung (Tastatur + Maus links, …) hatte das ursprüngliche Mainboard noch nichts gehört. Durch den Metallstaub hab ich bestimmt mein Leben um einige Tage verkürzt. ;)
(Merkzettel: Staubmasken und Schutzbrille kaufen)

Immerhin ist der Rechner nun vollständig und auch schon frisch mit einer alten Windows 2000 Lizenz bestückt. Sogar nen alten SCSI CD-Brenner hab ich noch irgendwo gefunden.

Tja. Was einige Leute stiefmütterlich im Keller vergammeln lassen oder an den Straßenrand stellen, vervierfacht bei anderen Personen die Rechenkraft. :P

Recycling rocks.

K800i

31. Januar 2007 16:51 in Technik

In 4 Monaten könnte ich mal wieder meinen Handyvertrag verlängern. Der Beizettel meiner letzten Rechnung machte mich dann auf das K800i von Sony Ericsson aufmerksam, dass extra als Verlängerungsoption beworben wird. (Zur Zeit habe ich ein SE K750i)

Allerdings ärgere ich mich sehr, dass SE wieder einen Joystick als Hauptbedienfunktion eingebaut hat. Schon bei meinem alten T610 und inzwischen auch beim K750i ist der Stick mit der Zeit so ausgeleiert/verschmutzt, dass er kaum mehr zu bedienen ist. Ich hatte schon gehofft, sie würden von diesem Bauteil in Zukunft Abstand nehmen.

Noch viel schlimmer ist das neue Format der Memorysticks: M2. Das deutet auf eine Entwicklung hin, in der ich meinen fast neuen Microstick Pro Duo mit 2GB in Zukunft nur noch als PC Speicherkarte benutzen kann, weil er nirgendwo mehr hineinpassen wird. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wirklich ein technologische Notwendigkeit für diesen Schritt vorhanden war. Ein paar Millimeter mehr in der Dicke hätten mich jedenfalls nicht gestört.

Aber wahrscheinlich werde ich Mitte des Jahres doch zuschlagen – die höhere Fotoauflösung ist einfach zu verlockend. Bis dahin kann sich auch noch viel ändern …

Neuer USB-Stick

31. Januar 2007 13:31 in Technik

So flott ist lange kein auf eBay gekaufter Artikel mehr da gewesen. Meinen alten 1GB USB Stick von Samsung hat es ja Anfang Dezember dahingerafft. Der Ersatz mit doppelter Kapazität hat mich mit Versand keine 25€ gekostet und ist sogar von Toshiba also kein noname Produkt.

Direkt als Erstes habe ich die U3 Software vom Stick entfernt, weil ich es nicht mag, wenn sich beim Einlegen eines Datenträgers ungefragt Programme starten. Ganz einfach war das nicht, da Windows XP neben dem Datenlaufwerk nur noch ein virtuelles CD ROM Laufwerk in der Datenträgerverwaltung anzeigt, das sich nicht durch Partitionieren entfernen lässt. Abhilfe scheint in diesem Fall nur ein offizielles Tool von u3.com zu schaffen. Ob sich der Schritt wirklich nicht mehr rückgängig machen lässt, interessiert mich eigentlich wenig, da ich nur einige wenige Programme von portableapps.com installieren werde.

Um wichtige Daten sicher zu verschlüsseln nutze ich wie auch zu Hause das Programm Truecrypt und bin so unabhängig von irgendwelchen obskuren Spezialfunktionen des USB Sticks.

Hoffentlich hält dieser Stick etwas länger.

Samsung entwickelt Killer-Roboter für die Objektsicherung

26. Januar 2007 04:09 in Technik,Weltgeschehen

Samsung TechWin entwickelt mit Fördergeldern Südkoreas einen Wachroboter, der zur Objektsicherung eingesetzt werden soll. Das besondere an dem Gerät, das wie ein Roboter aus einem Science-Fiction Film aussieht, liegt nicht so sehr in seinem Design, sondern vielmehr in seiner Ausstattung. Neben Aufklärungssensoren kann es auch mit einem Sturm- oder einem leichten Maschinengewehr ausgerüstet werden und damit Ziele bekämpfen.

Quelle: Golem

Wird es langsam Zeit sich einige Überlegungen rund um den Ausspruch “Macht kaputt, was euch kaputt macht.” zu machen?

Dann ist man wenigstens vorbereitet, sollte eine dieser Maschinen doch den Weg vom Militärgelände in die Nachbarschaft schaffen. Sobald nachts diese Kampfdrohnen das örtliche Großlager/Bank bewachen, könnte ich mir gut vorstellen etwas dagegen unternehmen zu müssen.

Bei einem stationären System könnte es ja evtl. schon ausreichen mit 2-3 Personen eine schwere Metallplatte in Richtung der Station zu schleppen. Dann mit einer Angel einen selbstgebaute Magnetsprengsatz – gefüllt mit Thermit – auf dem beweglichen “Waffenkopf” anbringen und zünden. Durch die extrem heiße Redox-Reaktion sollte Löschen fast auszuschließen sein und die Drohne wäre ein unbrauchbarer Berg Metall.

Da aber das Gelände natürlich nicht zugänglich sein wird oder die Sichtbereiche der Drohnen überlappen könnten, wäre das persönliche Betreten zu gefährlich. Optional könnte man dann die Magnetladung in ein ferngesteuertes Modell-Flugzeug bauen und so auf Sicht oder mit Funkkamera ins Ziel lenken. Für die Kombination Modell-Flugzeug + Kamera gibt es z.B. auf YouTube (als Video) und in RC Foren (als Anleitung) jede Menge Beispiele.

Soweit die Vorüberlegung … hoffentlich brauchen wir es nicht.

Die neue UB CIP-Insel

18. Dezember 2006 09:57 in Technik

Ich sitze gerade vor einem Rechner in der neuen CIP-Insel der Universitätsbibliothek. Sehr elegant und modern – ganz in weiß, mit optischer Maus und schnellem TFT. So früh wie heute sitzt hier noch fast niemand rum – da kann ich schnell ein paar Zeilen hier schreiben.

Wirklich traurig an der Situation ist eigentlich nur, dass hier mehr als 20 Rechner vor sich hin idlen, die in wirklich jedem wichtigen Ausstattungsmerkmal besser sind als mein in die Jahre gekommener Rechenknecht zu Hause. 3 GHz. 1GB Ram. Sogar die Grafikkarte (Marke Geforce) hat doppelt soviel Speicher wie meine Radeon. Und nicht ein einzigen Geräusch übertönt das beständige Summen der Bibliotheksklimaanlage. Ich musste das Ohr an das Gehäuseblech pressen, um überhaupt eine sanfte Vibration und einen warmen Luftzug spüren zu können.

Das kann natürlich bei aller Freude über einen brauchbaren Arbeitsplatz nachdenklich machen. Sollte ich mir aufgrund des Wetters einen Großteil der Kosten für den Winterurlaub sparen können – nämlich den Skipass :( – wird das Geld wohl in einen neu einzurichtenden Sparstrumpf wandern, damit ich irgendwann in nächsten Jahr wieder in die Mittelklasse der Informationstechnik aufsteigen kann.

Gerade als Student der Elektro- und Informationstechnik ist das ja fast eine Prestigefrage. ;)

Christian

USB-Stick kaputt

6. Dezember 2006 14:13 in Technik

Diese verdammte Technik. Sie lässt mich immer in den übelsten Situationen im Stich. Vor wenigen Tagen habe ich noch das Kassenbuch der Pfarrjugend aktualisiert und den Stick neben dem Monitor auf den Tisch gelegt. Eben möchte ich wieder etwas nachtragen, da meldet sich Windows mit einer Fehlermeldung. Windows macht ja manchmal seine kleinen Scherzchen, doch auch ein Neustart und ein anderer Port konnten nicht helfen.

Also den Ubuntu-Laptop aufklappen, booten und einstecken. dmesg. Eine lange Liste Fehlermeldungen. Nein. Oh nein.

Neeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin

Warum muss ich nur immer auf die harte Tour merken, dass ich in den letzten Monaten alles gesichert habe – nur nicht diesen kleinen verflixten *piep* 1 GB #%$§& USB-Stick. Warum nur?

Ab 70€ beginnt die Datenrettung eines USB-Sticks bei den Profis. Das ist ziemlich viel Geld, um die Kreativarbeit für ziemlich genau ein halbes Jahr wiederherzustellen. Vom Kassenbuch habe ich einen recht aktuellen Ausdruck (aus dem Müll gefischt).

Dieses Mal ist es wirklich übel.

Ein verzweifelter Christian

Seite: « 1 2 3 4 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 14 »