Wer fragt, dem wird geantwortet. Zum Beispiel heute im ersten Praktikum vom vierten CCNA Teil. Als am Whiteboard die Topologien serieller WAN-Protokolle gegenüber gestellt wurden, stellte ich die Frage, wo denn im aktuellen Netz der Telekom (der Instruktor kommt aus dem Unternehmen) diese Technik eingesetzt wird bzw. an welcher Stelle unsere DSL-Daten die Bildfläche betreten.
Eine knappe halbe Stunde später hatten wir vom privaten DSL2-Anschluss bis zum MPLS-Backbone alles an der Tafel, von dem der normale Kunde an der Support-Hotline nicht einmal im Traum etwas hören möchte.
Mal sehen, wie lange es vorhält, aber zumindest über Pfingsten kann ich noch halbwegs erklären, welche Technologien in welchem Abschnitt genutzt werden, wo die öffentliche IP verteilt wird und welche Optionen man als Unternehmen hat, bei der Telekom seine Standleitung in jeder Größe zu bekommen. Wenn ich mir ne “Dark Fibre” miete, sind die Kosten das Ganze hier in den vierten Stock zu verlegen wohl vernachlässigbar. Man müsste auch mal durchrechnen, ab welcher Personenzahl es für einen Häuserblock Sinn machen könnte, ihren Netzzugang in der Hierarchie ein paar Stufen höher einzuklinken. =)
Mir war z.B. gar nicht bewusst, dass in praktisch jedem städtischen Gebiet Deutschlands die nächste Glasfaser in Rufweite (ca. hundert Meter) liegt …
Der letzte Schwarz-Weiß-Film steckt noch immer in meiner Canon EOS 300 und doch durchsuche ich eBay schon länger nach meiner Wunsch-DSLR. Ruben hat mich auf Jojos Geburtstagsparty ein wenig in seine Nikon D40 eingeweiht. Beim späteren Durchsehen der Nikon Produktpalette habe ich noch die D60 und die D40x (jeweils mit mehr Megapixel) erspäht, die für mich “grob” in Frage kommen würden. Doch vom Preis-Leistungsverhältnis geht wirklich nichts über die D40.
Eine Woche habe ich nun den Gebrauchtmarkt überblickt und einige unrealistische Gebote auf vermeintliche Schnäppchen abgegeben, bis ich eben das Kit-Paket mit einem Jahr Restgarantie zu einen fairen Preis gekauft habe – zwei Stunden nach Auktions-Start. Viel länger hätte das Angebot meiner Meinung nach nicht mehr gehalten.
Etwas unüblich, dass ich Sachen auf eBay kaufe, für die ich auch wirklich einen gerechtfertigten Preis bezahlen muss, aber die Nachfrage scheint groß und das Angebot entsprechend klein zu sein.
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Vor zwei Wochen hatte ich mich hier über den wachsenden Speicherhunger meiner Spielepartition beschwert, die nicht mehr auf die 160GB Systemplatte passen wollte. Aus diesem Grund (und um meinen Server auf die kommende Bachelorarbeit vorzubereiten) lag gestern u.a. eine neue Festplatte im Briefkasten bzw. beim Nachbarn.
Das Klonen der gesamten Festplatte mit dd aus Ubuntu heraus wollte aber zunächst nicht klappen. Nach 21 GB gab es einen Input/Output-Error und das Tool brach ab. Trotzdem an dieser Stelle ein kleiner Tipp, um lange Datentransfers ohne Ausgabe durch Pipes zu überwachen: Der kleine Befehl pv schreibt die Datenrate und die übertragene Datenmenge auf die Standardausgabe und ist nicht sonderlich bekannt.
1 | dd if=/dev/sdx of=/dev/sdy |
wird zu
1 | dd if=/dev/sdx | pv | dd of=/dev/sdy |
Aber zurück zur Festplatte: (weiterlesen…)
Ich zweifel derzeit doch sehr an meiner Entscheidung, zur analogen Spiegelreflexkamera gegriffen zu haben. Inzwischen habe ich 4 Farb- und 1 1/2 SchwarzWeiß-Filme verschossen und entwickeln lassen. Da kann ich ein erstes Resümee ziehen:
Die Hälfte aller Bilder habe ich geschossen, um sicher zu sein, die richtige Kombination aus Blende und Belichtungsdauer erwischt zu haben, wenn mir ein Motiv wichtig war. Der Automatikmodus, den mir Canon in die Hand gedrückt hat, ist nämlich entweder komplett unbrauchbar oder meine zwei Drogeriemarkt-Entwickler belichten zu lange. Vor allem die Schatten treten viel zu stark hervor, was mir besonders bei Gesichtern auffällt. Auf der anderen Seite haftet irgendwie allen Bildern ein gewisser altmodischer Eindruck an, der sich schlecht beschreiben lässt. Entweder sind sowohl der Autofokus als auch mein manueller Fokus immer knapp neben dem Punkt oder die Auflösung des Standardfilmes ist nicht mehr auf Höhe der Zeit.
Vielleicht bin ich durch die automatische Nachbearbeitung der Digicams inzwischen eine Bildschärfe gewohnt, die objektiv gar nicht vorhanden ist, sondern per Software dazu gemogelt wird? Der Bildeindruck meiner Abzüge stimmt auf jeden Fall nicht mit meinen Erwartungen überein.
Dann musste ich auch entdecken, dass die Entwicklung von Schwarz-Weiß-Bildern ordentlich ins Geld geht. Zusammengerechnet hab ich nun schon das erste Viertel einer gebrauchten Spiegelreflex als Abzüge vor mir liegen und ich kann es nicht leugnen … das Digitale scheint mir irgendwie im Blut zu stecken. Mal sehen, was ich mit dieser Erkenntnis anstelle.
Ich würde euch meine Schnappschüsse auch gerne mal präsentieren, aber hier fehlt hier noch eine praktikable Lösung die Digitale Kluft zu überbrücken. (Auf deutsch: kein Scanner in Reichweite)
Das neue Gadget aus dem Hause Apple sieht wirklich interessant aus. Ausgehend von der preiswertesten Variante finde ich es nicht mal übermäßig teuer. Der breite schwarze Rand könnte für meinen Geschmack noch etwas dünner ausfallen. Wäre da nicht die Gängelung durch das große Apple-Paket aus OS, Software und Einschränkungen bei der Benutzung – mein Problem mit dem merkwürdigen Tastaturlayout hat sich ja Technologie-bedingt erledigt – ich würde es jedem Netbook vorziehen.
Für meinen Geschmack hätte es, selbst wenn die “bis zu 10h Laufzeit” realistisch sind, etwas mehr Akku sein können. Dazu ein bis zwei USB-Ports ohne Adapterzwang und ich würde an 60% der FH Tage mein “schweres” Subnotebook zu Hause lassen. Eine freie Wahl des Betriebssystems natürlich vorausgesetzt. Auf Seiten der Anwendungen gibt es derzeit wohl keine Alternativen, die so gut an einen TabletPC angepasst sind – man merkt einfach, dass es Apple finanziell gut geht.
Bis vor 2 Minuten wurde der verwendeten CPU im Wikipedia-Artikel noch ein ARM-Kern zugesprochen, nun ist dort von “universal binaries” für IPhone und IPad die Rede. Ein weiterer Spagat zwischen den Architekturen? Apple durfte auf dem Gebiet ja bereits Erfahrungen sammeln. Was auch immer wirklich hinter dem Touchpad steckt, mit der ARM-Plattform in meiner Bachelorarbeit mache ich schon nichts verkehrt.
Ich hoffe auf reichlich Nachahmer, die sich ebenfalls abseits der x86-Architektur austoben. In der Zwischenzeit kenn’ ich so einige Kandidaten, bei den das Pad kurz nach Verkaufsstart im Rucksack landen dürfte.