Archiv der Kategorie: Pflanzen & Exoten

Der blühende Peyote


Peyote
PeyoteMein Peyote Kaktus (Lophophora williamsii) hat sich am Pfingstwochenende dazu entschlossen, mich mit einer wunderschönen Blüte zu erfreuen.

Die Frage ob die Art zu 100% stimmt, lasse ich einfach mal im Raum stehen, da ich die Samen vor einigen Jahren geschenkt bekommen habe. Es ist bereits die Zweite Blüte, aber der (in meinen Augen) erste „echte“ Versuch sich fortzupflanzen. 🙂

Die Maske daneben ist übrigens ein Fundstück, das bei einem Spaziergang am Rheinufer plötzlich vor meinen Füssen lag. Ob gute oder Böse Geister von ihr abgeschreckt werden, vermag ich noch nicht zu sagen.

 

Weihnachtsstern

WeihnachtssternMeine These ist ja folgende: Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) kommt bereits in einem Zustand in den Handel, die es einem unmöglich macht, sie bis ins neue Jahr am Leben zu halten. Staunässe oder Trockenheit kann es auch in diesem Jahr nicht gewesen sein – höchstens eine zu niedrige Raumtemperatur. Schreiten diese Pflanzen aus dem Gewächshaus durch irgendwelche verabreichte Zusätze bereits kurz vor dem Verkauf auf der grünen Meile?

Das Problem mit den Mangroven

Vor über vier Jahren ist Andrea aus dem Familienurlaub in Thailand zurückgekommen und hat mir eine Tüte mitgebrachte, die diesem Blog eine Zeit lang den Unteruntertitel „Pflanzen & Co“ verpasst hat. Kurz bevor wir zusammengezogen sind, hatte ich mein Zimmer in ein halbes Tropenhaus verwandelt. Aus Platzproblemen sind die besonders exotischen Pflanzen wie beispielsweise die Mangroven nicht mit umgezogen.

Wer selber „schwierige“ Pflanzen am Leben erhält wird nachvollziehen können, dass ihnen eine Wochenendbeziehung nicht gut bekommt. Das tägliche Einsprühen mit Wasser fällt weg und heimische Plagegeister kommen auch ohne Einladung ist Haus. Das schlechte Gewissen seine Pflanzen im Stich zu lassen wächst genau so schnell, wie das schlechte Gewissen um die künstliche Beleuchtung und Heizung, die jeden Tag zeit-geschaltet Leistung verbrät, ohne dass man dem Hobby noch nachgehen kann.

Bis auf eine Brillenmangrove hat diese Zeit nichts überstanden, da ich irgendwann schlicht den Stecker gezogen habe. Kein schöner Tag.

Nun habe ich in diesem Urlaub selber kräftig gesammelt und ein sehr ähnliches Paket aus Mangroven und anderen Samen mitgebracht, wie ich es damals überreicht bekommen habe.

Um es kurz einzuschieben: Auf meiner Fensterbank steht ein frisch aufgesetztes Paludarium, das ich mir aus den Resten meiner letzten Pflanzenphase gebastelt habe. Darin bahnt sich kontinuierlich warmes Brackwasser (leichter Salzgehalt) den Weg durch Sand, Kokohum und Blähton – vorbei an diversen „echten“ Mangrovensamen.

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Im Sperrmüll

Heute nach der FH hatte ich mit meinem Hardware-Paket leider beide Hände voll, sonst hätte ich den Sperrmüllturm auf dem Weg zu unserer Wohnung auf der Stelle genauer unter die Lupe genommen. Der kurze Blick hat aber genügt, um mich vor ein paar Minuten noch einmal auf die dunkle Straße zu treiben. Zum Glück entdeckte ich das erspähte Teil nach kurzer Suche unter einigen alten Blumenkästen, die sich inzwischen dazu gesellt hatten.

Terrarium

Die komplette Inneneinrichtung und der dezente Spiderman-Aufkleber oben links lassen mich auf ein „Haustier gestorben also Terrarium -> Müll“ Szenario schließen – ein Tierkadaver ist aber definitiv nicht mehr im Glaskasten. Also wird er morgen gereinigt, geprüft und für meine feuchtigkeitsliebenden Pflänzchen aufs Fensterbrett gestellt.

Dankeschön! 🙂

Pflanzen in Not

Mancher mag sich fragen, was denn aus meinen Pflanzen geworden ist, über die hier schon seit geraumer Zeit kaum ein Wort verloren habe.

Die Antwort ist einfach wie dramatisch: Ich hab hier ganz massive Probleme meine Exoten heil über die kalte Jahreszeit zu bringen. 🙁 Angefangen hat die Schildlaus-Plage an meinen Ozean Gift-Mangroven. Ohne zweiten warmen Standort musste ich mich nach Fehlschlag aller bekannten Methoden die Viecher loszuwerden entscheiden, ob ich sie einfach in der Kälte vor die Tür setze, um ihnen dort beim Eingehen zuzusehen.

Das habe ich aber nicht gemacht – immerhin sind es doch meine Schmuckstücke – sondern sie nur etwas von den anderen Pflanzen weg gebunden und auf den Frühling gehofft. Inzwischen haben aber auch meine Ananas, Efeu, Tamarinde und Nypa-Palme Besuch bekommen. Es ist ein echtes Trauerspiel. *heul*

Heute habe ich mal wieder alles zerquetscht, das mir unter die Finger gekommen ist, die Hydrokulturen von unten begutachtet und geschnitten. Ich brauche wirklich dringend eine Hitzewelle, damit ich Draußen zum einen mehr Platz für den Kampf gegen die Plagegeister habe und sich zum anderen auch Insekten über sie hermachen können. Gerade schwitzen sie mal wieder unter einer durchsichtigen Mülltüte …

So schön mein grüner Dschungel auch sein mag, für nächstes Jahr muss ich mir irgendetwas einfallen lassen, um die Luftfeuchtigkeit deutlich zu bessern. Entweder geschlossene Terrarien für die Problemfälle oder die ganze Mannschaft zieht ins Gewächshaus im Garten um, das aber (Teufelskreis) nur im Winter frei wäre und dann fast unmöglich zu beheizen wäre.

Seit meine Handycam kaum noch funktioniert und das Netzteil der Digitalkamera unauffindbar ist, wird das Dokumentieren per Fotos auch schwierig.

Für Tipps und „Alles wird wieder gut“ Kommentare bin ich dankbar. *seufz*

Paludarium: Neue Rückwand

Im Baumarkt habe ich vor einigen Wochen eine heruntergesetzte Rückwand für mein Paludarium erstanden. Die ist aus verklebten Kokosfasern, mit Aushöhlungen für Pflanzen. Das habe ich zum Anlass genommen mein DIY-Paludarium zu erneuern:

Die spärliche Bepflanzung wurde ausgelagert und die Algenmatte von Scheiben und Heizstab gewaschen.

Dann (als Experiment) der Heizstab unter einer Schicht Aquariumskies verbuddelt. Der Wasserspiegel soll später immer oberhalb dieser Schicht liegen – das untere Ende der Matte wird sogar eintauchen, damit sie Feuchtigkeit für ihre grünen Bewohner zieht.

Nun mit reichlich lebensmittel-echtem Silikon die Matte auf die hintere Glaswand geklebt und ein erstes mal mit einem Zerstäuber gewässert.

Als „Landteil“ meine gesammelten schwarzen Nordseesteine in den Ecken und an den Scheiben aufgehäuft.

Nach einigen Stunden habe ich die Pflanzen mit viel gammeligem Moos in den Öffnungen befestigt. Ich hoffe auch, dass sich dort das vereinzelt nachwachsende Moos weiter verbreitet. Aus meinem Aquarium kam noch eine gute Hand voll Javamoos an die Rückwand und ins Wasser, da es nach meiner Erfahrung schnell schöne Teppiche bildet.

Ich bin wirklich gespannt, ob sich die Bromelien und Orchidee dort nun gut entwickeln werden. Die Luftfeuchtigkeit ist durchgehen hoch, die Beleuchtungsstärke aber äußerst verbesserungsbedürftig. Zumindest optisch macht es nun jede Menge her.

Meine Pflanzen 15: Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Heute morgen hat sich die erste Blüte meiner Orchidee Phalaenopsis geöffnet. Da hat sich die Pflege um die Reste der Baumarkt-Pflanze doch wirklich gelohnt. Das Wachstum zu beobachten ist auch wirklich interessanter, als einfach die blühenden Exemplare in der Gartenabteilung abzuholen. Fotos habe ich mit meiner kränkelnden Handy-Kamera natürlich auch gemacht – nur mit dem Einpflegen tue ich mich noch etwas schwer.

Phalaenopsis

Wo Licht ist, ist leider auch der Schatten nicht weit und dieser Tage ungewöhnlich groß.

Seit einigen Tagen kämpfe ich mit Hausmittel und Nadel gegen einen Schildläusebefall an meinen Ozean Gift Mangroven. Täglich absuchen und einsprühen. Ich hoffe nur, ich schädige mit der Schmierseife nicht das Substrat und die Mistviecher fallen nicht auf die umliegenden Pflanzen ein. Wenn nichts mehr hilft, bestelle ich endlich mir mal eine Dose Nützlinge.

Den Ober-Super-GAU hat ein, von Wurzeln zugewachsener, Wasserstandsanzeiger bei meiner schönen Salakpalme angerichtet. Die Blätter waren absolut trocken und raschelten wie Transparentpapier, als ich ihnen heute endlich wieder Wasser gegeben habe. Keine Ahnung wie lange sie schon direkt neben der undankbaren Metalldampflampe vergeblich auf einen winzigen Tropfen gehofft haben. Ich könnte wirklich heulen. 🙁

Die nächsten Tage werden zeigen, wir groß die Schäden sind …

Let the light shine …

Meine laienhafte Konstruktion aus ERCO 3-Phasen-Stromschiene hängt endlich an der Decke. Der Akkuschrauber hat bei den 4,5er Schrauben kläglich versagt und neben einem Haltungsschaden habe ich kräftig Muskelkater. Wenn die eine Hand das Aluminiumprofil an die Decke drückt und die andere die Schraube auf dem nicht-magnetischen Schraubendreher im schmalen Spalt balanciert, wünscht man sich mehr als nur eine zusätzliche Hand. 🙂


Ich sollte mir also schleunigst noch ein paar Strahler auf eBay ersteigern, um die Leuchtstoffröhren zu ersetzen. Zur Not muss ich sie für die Übergangszeit halt doch wieder daneben hängen.

Angeschlossen ist die Schiene zur Zeit noch mit nur einer Phase. Das liegt in erster Linie daran, dass mir noch nicht ganz klar ist, wie ich ohne teure Zeitschaltuhren für die Hutschiene jeweils die 3 L Leiter schalte (die auf einer einzigen Phase liegen), während der gemeinsame Neutralleiter verbunden bleibt. Stromführende Kontakte an nicht-eingesteckten Schukosteckern möchte ich eigentlich auch vermeiden. 😉

Wenn ich nur wüsste, ob Zeitschaltuhren nur L oder L+N schalten … *Schraubenzieher such*

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