Shadow of a purple future

A tribute to Day of the tentacle and Anakin’s Shadow.

A tribute to Day of the tentacle and Anakin’s Shadow.
Hat die ARD da eben um 10 vor 6 etwa doch schon eine erste Prognose geben? Zumindest hat sie mit direktem Bezug auf Twitter gesagt, dass die Prognose nichts mit den dort kursierenden Gerüchten gemein hat. Information durch Negation.
http://twitter.com/#search?q=prognose
Ich bin schon gespannt.
Nachtrag: 2% Piraten – guck mal einer schau.
Auf der Rückfahrt war es noch gewöhnliche Müdigkeit, in der Wohnung ein sehr unangenehmer Muskelkater und heute musste ich mich mit viel Überwindung zum Wahllokal schleppen. Ich merke wirklich in jedem Körperteil, dass ich gestern 3,5h auf Knien und in der Hocke über den Platz gerannt bin.
Niko war so nett mich gestern morgen abzuholen. Um 10:00 waren wir auf dem Gelände des FSC Mechernich e.V. und trafen den Rest der Gruppe – immerhin 20 Personen mit 20% Frauenquote. Alte Klamotten sind sehr zu empfehlen, wenngleich man die Schmiere wohl problemlos auswaschen können soll – zumindest hoffe ich das, denn meinen “Maler”-Pulli hatte ich leider zu Hause vergessen. Nach der Einweisung in die Sicherheitsregeln und die Handhabung, wurde für jeden Gesichtsmaske (für Augen, Nase, Mund und Ohren), ein Halsschutz, eine Oberkörperpolsterung, Handschuhe und der Marker ausgeteilt.
Mit einem Schiedsrichter gingen wir auf den hinteren Platz und verteilten uns nach Masken-Farbe auf die beiden Startpositionen.
3-2-1-Go und das erste Spiel begann:
(weiterlesen …)
Samstag geht es los und heute musste ich mir natürlich noch einen schönen Sonnenbrand auf den Oberschenkeln holen. Mit Frederik hatte ich mich heute Mittag in Bergisch Gladbach am Busbahnhof verabredet. Von dort ging es über Odenthal und Altenberg hoch nach Dabringhausen. Über Finkenholl rüber nach Wermelskirchen und Schloss Burg. Dort haben wir uns ein paar Minuten auf dem Balkon meiner Eltern ausgestreckt.
Dann ging es entlang meiner alten “langen Runde” über Glüder, Rüden und Leichlingen zurück nach Leverkusen Opladen, so dass es für mich am Ende eine Rundstrecke war. Mein schlecht kalibrierter neuer Radcomputer ist der Meinung 68km gefahren zu sein – das könnte hinkommen. Den Sonnenbrand hab ich mir bestimmt auf der sonnigen Strecke durch Leichlingen zugelegt.
Morgen gehe ich die letzten Dinge für die Fahrt einkaufen. Dies steht bislang auf meiner Liste:
Wem fällt noch was Praktisches ein, das ich auf jeden Fall vergessen habe bzw. noch nicht kenne.
Ich. Bin. So. Fix. Und. Fertig.
Remscheid – Solingen Burg – Glüder – Leichlingen – Langenfeld – Düsseldorf (alle Stadtteile – über 2h lang verfahren) – Hilden – Langenfeld – Reusrath – Opladen.
Ich messe die Strecke gleich mal in Google Earth aus.
Nachtrag: Ganz grob (2-3km Punktabstand) messe ich ohne die 10 Kilometer, die ich noch planlos durch Düsseldorf getourt bin: 94km – so fühlt sich das also an.
Und wie kam es zu dem ganzen Schlamassel? Zunächst habe ich am WE das Ladegerät für mein Handy bei meinen Eltern liegen gelassen. Dies musste ich also in Burg abholen. Geplant war aber eigentlich Ersin in Düsseldorf zu besuchen. 52 km sagte mir mein Planer- das fand ich schaffbar.
Ich lag super in der Zeit (2h bis nach Düsseldorf) als ich mich komplett verfuhr, weil ich eine Schnellstraßen-Überführung (L52) für die A46 hielt. Meine Google-EinBlick-Methode hat also wieder versagt. Ersin musste bei den Straßennamen auch erst einmal schauen, wo ich mich so rum trieb. Dann ging mein Handy aus (Akku halt leer mangels Netzteil) und das Unheil nahm seinen GLauf. Alle Passanten die ich ansprach, kannten den Straßennamen nicht. Selbst zwei Taxifahren konnten/wollten mir nicht helfen. Erst in der Innenstadt fand ich einen Herren, der mich zumindest nach Bilk schicken konnte und dort erklärte mir wiederum eine Dame den letzten Kilometer. Über 2 Stunden hab ich mir der Suche zugebracht, nur unterbrochen von einem kleinen Einkauf, da mir die Getränke ausgegangen waren. Wahrscheinlich kann ich einfach keine Entfernungen in Großstädten abschätzen.
In Schweden wird mir das nicht passieren, da heute die detaillierten Karten für Süden und Osten in der Post waren.
Nachtrag: Und kaum bin ich ne halbe Stunde zu Hause schüttet es wie aus Eimern mit Blitz und Donner. Morgen Nachmittag gehe ich mit Frederik in die Kletterhalle A-Werk – ob das so eine gute Idee ist. Naja, dann kann ich ja noch für Freitag trainieren, wenn ich mit Niko zusammen ne größere Tour fahre. Au Weia.
Die BTAs im fernen Helsinki sind schon fleißig am bloggen. Wer sich dafür interessiert, schaut am besten hier vorbei:
Wie klein die Welt doch ist, seit es das Internet gibt. Andrea ist quasi gerade in Helsinki angekommen, da sitzen wir beide schon vor dem Rechner und chatten in Wort und Bild. Gestern morgen war ich noch in der Stadt und habe zwei Webcams organisiert. Da ist die Entfernung kaum noch spürbar.
Ein anderes neues Gadget hat die Post schon am Mittwoch vorbei gebracht: Mein altes Handy hat in den letzten Wochen selbst mit vollem Akku nur noch ein Gespräch durchgehalten und auch das Laden war ein kleines Abenteuer – entweder es war am nächsten Morgen voll (für so 2 Tage Standby) oder komplett entladen. Die Kamera ist eh defekt, alles knarzt und der Staub hängt schon unter der Display-Abdeckung. Ja, ich versuche hier gerade verzweifelt meine Neuanschaffung zu rechtfertigen: Ein Nokia 5800 XM !
Das ist ein noch recht aktuelles Symbian-Touchscreen Handy, dass einige nette Funktionen hat, um mir meine Radtour und die Zeit danach erträglicher zu machen.
Das Betriebssystem zusammen mit den hoffentlich erschwinglichen Hotspots hat zur Folge, dass ich ich mit Andrea über Skype telefonieren kann, obwohl ich nur mit dem Telefon bewaffnet, in einem Städtchen mit 60 Millionen Vokalen im Namen stehe. Vielleicht besorge ich mir da oben auch eine Prepaidkarte, mit der ich dann ganz unabhängig bin – leider ist mir aufgefallen, dass alle interessanten Seiten zu diesem Thema in schwedischer Sprache sind.
Auf jeden Fall ein tolles Spielzeug, das mir zu Diensten sein soll, bis die Android Smartphones optisch und technisch (und vom Preis) erwachsen geworden sind.
Für Mittwoch Abend hatten Andrea und ich Karten für die Vorpremiere von Harry Potter und der Halbblutprinz. Gleich vorweg: Der Film ist gut, aber Reviews gibt es inzwischen bestimmt genug – da setze ich mal aus. Als Kino hatten wir uns aber nicht das große Kinopolis in Leverkusen Wiesdorf ausgesucht, sondern das Opladener Scala. Das hat nur 2 (evtl. auch drei) Säle und wirkt auch sonst, wie man sich ein Stadtteil-Kino halt so vorstellt. Unscheinbar in einer Seitenstraße mit einer einzigen Theke für Karten, Getränke und Popcorn. Nachdem der Film angefangen hat, schleicht sich der Vorführer noch einmal geduckt zur Türe und die Karten von der Rolle beinhalten natürlich keine Platzreservierung.
Letzteres machte die Wartezeit bis zum Einlass sehr nervenaufreibend. Man konnte als Teil der Menge spüren, wie sich jeder für den Sprint auf die guten Plätze bereit machte. Andrea ist ja klein und flink – ich musst mir dahingehend also keine Sorgen machen. Im Saal wirkten einige Spätkommer nicht so recht zufrieden mit ihren Plätzen.
Vor dem Film gab es vom Kinobetreiber eine kleine Ansprache: Dies sei der erste Film, den das vor “kurzem” neu-eröffnete Kino ab Starttermin zeige und er freue sich sehr über die ausverkaufte Vorstellung. Danach entschuldigte er sich auch gleich für die etwas überforderte Klimaanlage und das Konzert im Club eine Etage tiefer, dessen Bässe besonders die ruhigen Passagen des Filmes unfreiwillig untermalte.
Den Lohn für die Offenheit (oder für die schwache Klimatisierung) konnte er 1 Minute später einfahren, als er seine Last-Minute-Eiscreme an die Leute bringen wollte. Die Euphorie war ihm deutlich anzumerken, als er auch die dritte Füllung seiner Box bis auf die letzte Schachtel los wurde. Bestimmt das Geschäft des Monats!
Wenn HP nicht die gesamte nächste Woche über das Programm bestimmen würde, hätte ich meine Ablenk-Beschäftigung für die nächsten Tage gefunden. Ob sich der Film für das Kino wirklich rechnet? Möglicherweise werden intern die Hälfte der – bestimmt nicht zu knappen – Leihgebühr als PR-Kosten verrechnet.
Also liebe Opladener/Leverkusener, schaut eure Filme zukünftig im Scala – ein Kino in 500m Entfernung ist echt was Feines.
Christian Tausch, Leverkusen, Germany »