In den letzten Tagen habe ich Googles neuesten Abkömmling ein wenig getestet – und das auch nur, weil es anders als bei Twitter und den sozialen Netzwerken plötzlich einfach da war – direkt in meinem Google Mail Konto. Nagut, wenn ich ehrlich bin hatte ich mich zwei Tage vorher noch geärgert, dass ich nicht sofort nach dem offiziellen Launch für den Dienst freigeschaltet war. Die unvermeidbare Datenschutzdiskussion halten die Medien ja schon einige Tage warm.
Auf den ersten Blick konnte ich keinen großen Unterschied zu dem erkennen, was ich hier im Blog seit einigen Jahren verbreche oder in meinem Feedreader lese:
Kurze Einträge mit/ohne Foto, die andere Personen kommentieren können. Dazu die Möglichkeit Inhalt von anderen Googleseiten, Webseiten (RSS Feeds) oder auch Twitter-Accounts zu importieren, um sie zentral zusammenzufassen. Abgerundet durch ein kleines Profil, um dem Ganzen auch die soziale Komponente hinzuzufügen.
Das war für mich jetzt nicht genug, um mich wirklich zu begeistern.
Heute morgen hab ich aber (noch vom Bett aus) auf meinem Handy Google Maps auf Version 4 aktualisiert und mit der neuen Buzz-Integration gespielt. Dank mobiler Standortbestimmung kann man von dort seine Buzzs (Denglische Mehrzahl?) mit Ortsangabe absetzen und über ein neues Layer entsprechende Einträge in seiner Umgebung finden. Rund um die Kölner Innenstadt haben sich schon einige alkoholschwangere Grüppchen auf diesem Weg verewigt. Da die Einträge aber mit einem Alter versehen sind, kann man zumindest hoffen, dass diese Einträge in wenigen Tagen verschwinden und dafür die Turis auf der Domplatte übernehmen. ![]()
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Gestern Abend schon hab ich die Einträge der letzten zwei Wochen mit einigen Bildern versehen. So richtig Spektakuläres ist zwar nicht dabei, aber vielleicht doch für manchen interessant. Insgeheim ärgere ich mich doch, nicht die Spiegelreflex mitgenommen zu haben. Den Platz dafür hätte ich mir mit etwas Mühe noch schaffen können und ich müsste mich jetzt nicht über die extreme Weitwinkel-Charakteristik vom N5800 ärgern. Aber meine Erinnerungsfotos hab ich natürlich auch so bekommen.
Gerade hab ich auch noch die Schriftart meiner Titel (Plugin: TTFtitles) im Blog geändert, die nicht mit Gedankenstrichen und einigen anderen Sonderzeichen klar gekommen ist. Nun sieht alles wieder rund aus.
Vor ein paar Monaten hat mein Statistik-Plugin “Semmelstats” spontan seinen Betrieb eingestellt. Nach einigen weiteren Monaten hab ich dann CyStats als Ersatz installiert, um den groben Überblick zu behalten. Die Ergebnisse sind seit dem etwas ernüchternd.
Auf jeden Fall erzeuge ich genug Futter, um die Bots bei Laune zu halten.
Als menschlicher Leser darfst du dich zu der sehr kleinen elitären Gruppe unter meinen Besuchern zählen, die auch einen Turing-Test bestehen würden. Das ist doch auch schon was.
Für mich änderst sich damit übrigens rein garnichts.
Ecki warf mir mitten in der Umzugsphase ein Stöckchen zu, das ich erst jetzt aufgreifen kann. Das Stichwort heißt: Lesen! Ein kleines Buchstöckchen hatte ich ja auch schon mal.
In welchem Zusammenhang spielen Bücher eine Rolle in deinem Leben?
Eine beständige Rolle. Es mag schon vorkommen, dass ich mal einige Tagen kein Buch in die Hand nehme (mal abgesehen von den Skripten meiner Vorlesungen), aber zumindest in der Bahn habe ich immer meine aktuelle Lektüre dabei. Ansonsten lese ich fast jeden Abend ein paar Seiten und verschlinge im Urlaub gleich mehrere Exemplare. Mein Computer hat allerdings großes Potential das Buch gelegentlich zu verdrängen wie z.B. zu Beginn eines Wow-Abos.
Beim Kofferpacken für unseren Urlaub auf Texel habe ich glatt mein aktuelles Buch auf dem Schreibtisch vergessen, so dass ich auf Andreas Vorrat an Krimis zurückgreifen musste – etwas anderes nimmt sie nur sehr selten in die Hand und in der Bücherei (in der sie ehrenamtlich arbeitet) scheint es auch eine unerschöpfliche Menge davon zu geben.
Gelesen habe ich auf Texel “Schwarzer Frühling” von Lauri Hanhivaara und “Die Braut im Schnee” von Jan Seghers. Die Bücher könnte ich hier natürlich verlinken, aber um ehrlich zu sein: So toll fand ich sie nicht. Ersteres (“Pressestimme: Ein Meisterwerk” – wie so oft) hat ein furchbares Ende (Das schlimmste Schicksal das einem Buch widerfahren kann) und Zweiteres mag zwar schöner verworren konstruiert sein, hat hat ein ähnliches Problem.
Davor habe ich mich an die Klassiker der Sience Fiction herangewagt, Asimovs Imperium und Foundation Triologie – beide bei den besten Büchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Welches Buch liest du momentan?
Issac Asimovs “Alle Roboter-Geschichten” – ein Sammlung von Kurzgeschichten, die sich im Stil doch sehr von den dicken Wälzern unterscheidet. Manche Geschichten sind fast trivial, weil nach der ersten Veröffentlichung 1000 und 1 SF-Autoren die selbe Idee von Asimov aufgegriffen haben und andere sind geradezu verblüffend. Meist kann man erkennen, welcher Geistesblitz ihn zu der jeweiligen Geschichte bewogen hat.
Und weil ich mir beim Schreiben dieses Artikels viel Zeit gelassen habe, hab ich bei der letzten Frage sogar schon geschummelt, denn ich hab gestern im Bus die letzten Seiten gelesen.
Hast du ein Lieblingsbuch? (Wenn ja: Was ist daran so toll? Mehrmals gelesen?)
Es gibt einige Bücher, die ich mehrmals gelesen habe. Zwei sind mir gerade unmittelbar in den Sinn gekommen – bestimmt ein gutes Zeichen.
Über welches Thema / welches Genre liest du am liebsten und warum?
Von Klein auf Science Fiction und Fantasy. An eine Initialzündung kann ich mich nicht erinnern, aber mein Vater hatte im Bücherregal ein paar dünne SciFi Heftchen im Hosentaschenformat (“Groschenromane”) stehen, die ich schon recht früh gelesen habe. Märchen, Fabeln und die meisten Kinderbücher könnte man ja auch zu Fantasy zählen …
Welche Erwartungen hast du an ein Buch?
Es soll mir eine neue Welt eröffnen. Am besten eine Parallelwelt, damit der Autor alle Freiheiten hat, eben diese auf den Kopf zu stellen. Die spannendste Geschichte ist aber für mich sofort hinüber, wenn der Autor die Naturgesetze durcheinander wirbelt und dies nicht glaubwürdig erklären kann. Aus diesem Grund kann ich z.B. auch mit “Im Körper des Feindes” nichts anfangen. Biogene Matrix .. pfff.
Außerdem erwarte ich unterbewusst einen gewissen Umfang (von min. 3cm Buchrücken), weil ich sonst ständig Angst vor der nahenden letzten Seite habe.
Seit Ende letzter Woche wird in diesem Blog an zwei Stellen Werbung angezeigt.
Stammleser bekommen den Kram hoffentlich erst gar nicht zu Gesicht – sofern das Plugin whoseesads wie angedacht funktioniert. In dieser Form empfinde ich Werbung noch als recht unaufdringlich, surfe aber trotzdem grundsätzlich mit aktiviertem Spamfilter.
Wenn euer Browser einen Adblocker zur Verfügung stellt, könnt ihr einfach “*/pagead/show_ads.js” blockieren, um den Kram auf dieser Seite (oder je nach Einstellung überall im Netz) zuverlässig auszublenden.
Versprechen tue ich mir davon ein paar Cent, die im Monat von meiner Webspacemiete abgehen. Hoffentlich verschrecke ich dadurch nur niemanden …
An alle SEOler: An irgendwelchen eurer Dienstleistungen bin noch immer nicht interessiert!