Roadtrip nach Legzira

Wir betrachen nach Süden auf ohne unser genaueres Ziel für den Tag zu kennen. Wie wussten, dass unsere Navigation auf dem Mobiltelefon die Fahrzeit sehr optimistisch berechnet und so waren wir auch auf einen Zwischenstopp in oder um Agadir eingestellt. Die Stadt ist als Zielort des Pauschaltourismus in Marokko bekannt und zieht entsprechend viele Menschen an. Uns hat die Stadt nach einer Pause, einem kühlen Getränk und einen kurzen Blick auf die Promenade mit den internationalen Karten wieder verloren.

Der Atlantik braust unter uns und eine Treppe führt bis an den Strand, an dem einige kleine Herbergen mit warmer Küche stehen.

Wer selbst einmal die große Attraktion dieses Ortes sehen möchte, muss nun ganz stark sein und möge sich bitte setzen.

Von den zwei großen Felsbögen, die sich hier mit einer Seite am Land festhalten während die See an der Anderen zieht, steht seit ungefähr zwei Wochen nur noch einer. Der kleinere Bogen ist nur noch ein Haufen roten Gesteins und Felsen. Noch ist der Berg fast unangetastet von Wasser und Wetter und der Durchgang nach Süden versperrt.

Wir haben beim Durchschreiten des verblieben Bogens auf dem Rückweg mehrfach bange nach oben geblickt, um Steinen ausweichen zu können, die bedrohlich aus der Wand ragen, als könnten sie jederzeit fallen.
Mal sehen, wie lange uns das Lager hier gefällt und zur Verfügung steht. Dann geht es nach Nordosten zu den Ausläufern der zentralen Berge weiter. 

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