200 Pounds Beauty

Unser Hardware-Medienplayer hat vor einigen Tagen ein größeres Update bekommen, so dass wir heute Abend beim Stöbern über einen Koreanischen Filmdienst gestolpert sind. Das wir Koreanisch mit englischen Untertiteln sehen war nach einigen Minuten vergessen. Dieser Film hatte wirklich alles: Slapstick im Fat-Suite, Drama, Liebe und Gesang. Dazu die fragwürdigste Message überhaupt.

Die Moral von der Geschicht‘? Bist du dick und hässlich, kannst aber singen, dann leg dich unters Messer und lass dich von Kopf bis Fuß in eine Plastik-Schönheit verwandeln. Solange du dir und deiner Familie treu bleibst, ändert sich doch letzten Endes alles zum Guten für dich. Die letzte Szene im Abspann: Die beste Freundin sitzt beim Arzt und möchte auch ein komplettes Makeover.

Kein kritischer Kommentar zur Prozedur, nur die Verheimlichung derselben bringt das Drama ins Rollen. Puuh. 🙂 Aus einem Hollywood-Studio wäre das so nicht entfleucht. Eine Art Anti-Bridget Jones-Geschichte. 

Was mag sich da noch für obskures Zeug hinter den Icons der Online-Nischen-Sender verstecken?

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