Mit dem Supermond im Rücken

Der klare Himmel zu Mitternacht hat mich positiv überrascht, nachdem sich der Tag von seiner „weinerlichen“ Seite gezeigt hatte. Ab zwei Uhr stand ich im Opladener Feld mit Blick nach Nord-Osten, um Perseiden zu jagen. Drei Augen zum nächtlichen Himmel, mit dem Supermond im Rücken (Perigäum + Vollmond).

Supermond

Etwas länger als eine Stunde habe ich mit der automatischen Auslösungen ~70 Bilder weit-winklig mit 8er Blende über 30 Sekunden geschossen und dabei leider keinen sichtbaren Meteor erwischt.  Vielleicht hätte ich den Bildausschnitt etwas höher ansetzen müssen, um auch das scheinbare Zentrum im Sternbild Perseus erkennbar zu machen. So ist es  ein schönes Startrail-Foto für meine Sammlung geworden.

Sternenspuren ohne Perseiden

Beim Stapeln in Photoshop hat sich ein interessantes Interferenz-/Moiré-Muster aus einem Schachbrett in der Mitte und konzentrischen Kreisen am Rand ausgeprägt, das ich gerne beim nächsten Versuch verhindern möchte. Noch ist mir aber nicht 100% klar wodurch dieses entsteht – wahrscheinlich die Struktur des Sensors bzw. dessen Bayer Matrix gepaart mit gleichmäßig verteilten minimale zufällige Verschiebungen. Dies könnte evtl. durch Tiefpass-Filterung der Ausgangsbilder behoben werden.

In den Spuren habe ich gleichmäßige Lücken, da meine Kamera bei zu kurzen Pausen offensichtlich jedes zweite Bild aussetzt – muss man wissen und macht in den meisten Fällen natürlich auch Sinn. Gibt es auch in der nächsten Nacht freie Sicht nach oben?

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