FRIM

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Im Norden der Stadt liegt eine Forschungseinrichtung, die sich mit allem beschäftigt, was mit dem Wald und Bäumen zu tun hat. Man bezahlt Eintritt für das Gelände und kann Schonungen für Hölzer mit technischer, medizinischer und kulinarischer Bedeutung begehen. Dazwischen stehen Forschungseinrichtungen und Museen. Außerdem wurde ab 1920 ein tropischen Dschungel mit vielen Wanderrouten neu angelegt. Mit am höchsten Punkt ist ein schwankender Canopy in den Baumwipfeln, für dessen Begehung man noch einen Euro mehr heraus rücken muss. Der lohnt sich, neben dem Nervenkitzel der Seilwege, vor allem um in der Ferne die Wolkenkratzer von KL schemenhaft im Dunst zu sehen.

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Auf einem der Wege haben wir uns ordentlich verlaufen, dafür aber die bisher größte Ameise, einen ins Unterholz fliehenden Waran in Dackel-Größe und eine feuerrote Spinne mit Geweih auf dem Rücken. Dann mussten wir leider umkehren, weil der Weg vor lauter Grün nicht mehr zu erkennen war.

Der Taxifahrer zurück zum Bahnhof war in Plauderlaune und nicht gut auf die Chinesen zu sprechen. Dafür schwärmte er für die deutsche Baukunst, auch wenn sein strenger Chef der Grund gewesen war, warum er vom Bau ins Taxi gewechselt ist. Noch 15 Jahre hinter den Steuer und er eröffnet sein eigenes Business, wie zuvor sein Großvater, als er aus der Armee bei den Briten entlassen wurde.

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Zurück in der Stadt aßen wir auf der Einkaufsmeile Gemüse, Reis und Nudeln um dann bei einbrechender Dunkelheit zu den Zwillingstürmen zu fahren bevor dort um 22:00 alle Türen schlossen.

Morgen geht es unter die Erde.

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