Oblivion

Recht kurzentschlossen bin ich heute Abend mit Niko in eine Vorstellung von Oblivion gegangen. Das Kino war erstaunlich leer wenn man bedenkt, dass er erst gestern angelaufen ist. Man kann dem Film eigentlich nur nachsagen, dass die Handlung starke Anleihen an vielen populären Science-Fiction Filmen nimmt. 2001, Independence Day, Matrix sind auf jeden Fall mit im Pott. Aber die Mischung stimmt und ich saß bis zum Schluss gefesselt in einem Sitz mit Vibrationseffekt in der Rückenlehne – kannte ich noch nicht und weiß ich auch jetzt noch nicht eindeutig zu bewerten. 😛

Zur gefühlten Mitte des Filmes habe ich jeden Moment mit der Schlussblende gerechnet und hätte ich mich über den Cliffhanger nicht einmal geärgert. Triologien sind modern. Aber keine Sorge, die Handlung wird ordentlich abgeschlossen. Falls die Charaktere in den eigenen Augen unlogisch reagieren, hat der Film immer eine mögliche Erklärung in der Hinterhand. Die eine oder andere moralische Frage hängt wie ein Damoklesschwert in er Luft, bis sie ein Charakter ohne Erklärung für sich selbst beantwortet und handelt. Darüber kann man sich als Beobachter nach dem Film noch immer den Kopf zerbrechen.

Kamera und Soundtrack sind erstklassig. Letzterer ist aber nichts für die morgendliche Fahrt zur Arbeit – außer man randaliert sich jeden Tag nach 4 Liter extra-starkem Kaffee durch eine Fussgängerzone. Drama für die Ohren.

9/10 Sternen. Mit 6th Sense Enthüllung. Könnte mal bei mir im Regal stehen.

PS: Der Soundtrack ist hier komplett zu höhen.

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