Ich und öffentliche Verkehrsmittel

Liebes Portmonnaie, ich sah dich zuletzt durch das Fenster am Opladener Bahnhof auf dem Sitz eines leeren Vier-Personen-Abteils sitzen. Mir entfleuchte ein lautes „Fuck“ als sich die Türen nicht mehr öffnen wollten. Du bist alleine, hast kein Geld bei dir, kannst dich aber zum Glück ausweisen. Bitte komm zurück!

edit: In Wuppertal bist du nicht mehr angekommen. Ich hoffe ein netter Mensch hat dich in seine Behausung gebracht, wo er sich Morgen mit deinem Besitzer in Verbindung setzt. Vielleicht findet er ja sogar seinen Weg auf diese Webseite. 😛

PS: Belohnung!

Warum mir das nun zum zweiten Mal in diesem Jahr passiert ist? Der Grund ist die Kombination aus einer neuen Hose, die etwas zu eng ist und zu großen Mengen Kleingeld und Karten in der Geldbörse. Letztere kommt bei mir vorne rechts in die Hosentasche – wenn es denn passt. Wenn nicht lege ich es mir bei der Bahnfahrt auf den Schoß und vergesse gelegentlich, dass es sich dort befindet. Kein Problem, wenn mich der Radio-Tatort nicht die Welt um mich vergessen lässt.

Seufz.

edit2: Frau Huber aus Rheindorf! Mein Schutzengel für diese Nacht. Übergabe an der S-Bahn-Station. Mit brummt der Schädel vom nächtlichen Radsprint.

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