Dieses Jahr schon wieder zur Cebit? Hatte ich nicht im letzten Jahr gesagt, dass wäre mir zu langweilig?
Egal, am nächsten Donnerstag fahre ich nach Hannover. ^^
Mit kostenlosen Karten wurde dieses Jahr wirklich nicht gegeizt – auf jeder größeren Webseite und in jedem Forum wurde man mit den Aktionscodes geradezu zugeschüttet – und auch die Anreise ist schon organisiert: Christian hat uns eine Mitfahrgelegenheit organisiert. Ein Dauer-Spezial, wie es bei der Bahn ja so schön heißt, wäre mir der Messebesuch nämlich nicht wert gewesen.
Aus dem letzten Jahr:
Schauen wir mal, was dieses Jahr auf uns zukommt. GreenIT steht wieder groß in der cebit.de Tagcloud.
Als wir letzten Freitag auf der Suche nach einem Karnevalskostüm durch Leverkusen liefen, kamen wir an einem dieser leicht gammeligen Asia-Läden vorbei, bei denen immer ein extrem stille Person bewegungslos hinter dem Tresen steht und jeden deiner Schritte aus den Augenwinkeln beobachtet.
Beim Gang durch die Regalreihen ist mir dann ein kleine Konserven-Dose in die Hände gefallen, die ich unbedingt zu Hause probieren musste: WuChungs Vegetarian Mock Duck
Auf deutsch:
vegetarische falsche Ente aus Weizenmehl (Mehlklösse) , Salz, Zucker, Soja Sauce und Sojabohnen Öl. 280g für 1,49€, produziert Ende 2006, haltbar bis Ende 2009 – na, da hab ich ja Glück gehabt, denn ich bin auch schon in einem Asia-Laden gewesen, der im Eingangsbereich einen Wühltisch mir reduzierten abgelaufenen Produkten stehen hatte.



Der Inhalt ist von bräunlicher Farbe, leicht faserig (wie Mozzarella, wenn man ihn auseinander reißt, nur etwas fester) und hat an einigen Stellen ein Noppenmuster aufgeprägt – wahrscheinlich, um die Haut der falschen Ente zu imitieren. Pur hat es einen sehr leicht salzigen Soja-Geschmack, so dass es beliebig weiterverarbeitet werden kann.
Verkostet habe ich es aber ohne weitere Bearbeitung – in der Mikrowelle aufgewärmt und mit einem Schuss Sojasauce.
Von der Konsistenz war ich sehr positiv überrascht, auch wenn ich diese Noppenprägung eher widerlich finde.
Der Geschmack war in dieser Form ganz okay – beim nächsten Mal werde ich den falschen Hasen aber lieber anbraten und ähnlich wie Gyros würzen. Das Produkt dient halt als Geschmacksträger.
Fazit: Fieses Packungsdesign, aber durchaus für einen zweiten echten Versuch geeignet.
Mario und Luigi (ich hab ja getippt, dass sich die Prinzessin im zweiten Beutel versteckt) sind wieder vereint und Bowser Schloss liegt in Trümmern, denn heute Abend haben Andrea und ich Yoshis Island von Kameks Tyrannei befreit. Die letzten Level beinhalteten noch ein paar echt fiese Sprungabschnitte, bevor mir die Ehre zu Teil wurde, Bowsers Kinderzimmer zu zertrümmern.
Rebecca hatte uns gestern noch am ersten Abschnitt vorgeführt, wie man mit 13 Jahren Übung (seit Veröffentlichung) durch die Level rennen und wirklich jedes einzelne Extra herauskitzelen kann – da kommt man sich echt untalentiert vor.
Nun geht es also an die Maximalpunktzahl, damit auch die Extras freigeschaltet werden. Durchspielen alleine reicht nicht mehr, wenn man erzählt bekommen hat, zu welchen Preisen das Spiel damals in den Handel gekommen ist: ~100 DM.
Und wir wissen jetzt, bei wem wir klingeln müssen, wenn das nächste Spiele her muss.
Das war wahrscheinlich einer der schönsten Umzüge, die ich je gesehen habe:
Abwechslungsreiche Wagen, gut verteilte Musikgruppen und das Ganze in einer Länge, die ich Opladen gar nicht zugetraut habe. Respekt. Im nächsten Jahr sind auf jeden Fall wieder dabei.
Gefährliche Geschosse gab es in Form von 3er Packungen Schokoladentafeln und Pralinenschachteln. Aua. Kamelle ohne Ende, wobei die abgepackten Stücke Blutwurst wohl der vegetarische Tiefpunkt der 5. Jahreszeit waren.
Für das anschließende Kaffeetrinken (Nikola, Niko, Randy, Rebecca und Michi waren da) hab ich gestern noch einen amerikanischen Apfelkuchen gebacken und heute vormittag Donuts fritiert, die endlich auch ihren Namen verdient haben. Mein letzter Versuch auf dem Blech war ja nicht wirklich gelungen.
Dieser super luftige Hefeteig (das erste Rezept) kam richtig nahe an das Original aus der Bäckerei heran – beim Fritieren im Topf musste man aber ziemlich aufpassen, so schnell sind sie fertig. Ich hab einige Bilder vom Entstehungsprozess gemacht. Ich hoffe, ihr habt gerade keinen Hunger auf was Fettiges.
Im Gegensatz zu gestern sind die Tüten heute besser gefüllt.
Ich stehe ja unglaublich auf diese Baiser-ähnlichen bunten Zuckerkugeln, die sonst fast niemand mag. Allgemein hat man es als Vegetarier, der auf Gelatine verzichten möchte, bei den Kamellen nicht einfach. Mäusespeck, Fruchtgummi und Kaubonbons fallen komplett weg, so dass nur noch Hartbonbons, Popcorn, Chips und diese furchtbaren Schokoladentafeln übrig bleiben, bei denen der Kakao nur noch zur Namensgebung irgendwo hinten in der Zutatenliste steht.
Aber auch wer in der Wahl seiner Nahrungsmittel weniger kritisch ist, dürfte wissen, welchen Mist er sich in den folgenden Tagen in den Mund steckt. Die E-Stoffe feiern im Magen bestimmt über Aschermittwoch hinaus.
Ich würde wirklich gerne wissen, ob es Städte gibt, in denen etwas anderes als die Einheitsmischung geworfen wird …
So sieht der Inhalt meiner Tüte vor dem Tauschen mit Andrea aus (die sich übrigens gerade hinter mir an einer Packung Chips vergeht ^^ ):

Links abgetrennt die Gelatine-Fraktion. Kelly Family CDs von ‘96 hab es auch in Massen.
Wo sind denn die anderen Kamelle-Tüten-Blogger da Draußen?