zum allerersten Mal. Blizzard wird im nächsten Monat keinen Monatsbeitrag mehr von meinem Konto abziehen, weil ich mich endlich dazu durchgerungen habe zu kündigen. Ich kann mich zwar noch ein paar Wochen mit der restlichen Spielzeit einloggen, aber das werde ich wohl eher nicht in Anspruch nehmen.
Einfach war es nicht – und das obwohl ich in letzter Zeit schon kaum gespielt habe. Vor allem weil ich keine Lust hatte, jeden Abend die gleichen Instanzen abzufarmen um mein T0 Set zu bekommen.
Allerdings habe ich schon das Erweiterungspaket vorbestellt. Hoffen wir, dass es schön lange verschoben wird.
Fazit:
1x lvl60 Magier
1x lvl40 Priester
1x lvl33 Schurke
+ ein Dutzend 10-20er
Ihr schafft es auch, wenn ihr wollt. Die Freiheit ist nur wenige Mausklicks entfernt!
Bis dann,
Christian
Am 25. Mai ist Towelday (Handtuchtag). Ein Gedenktag an die großen Verdienste, die Douglas Adams mit seinem Buch “Per Anhalter durch die Galaxis” der Menschheit beschert hat. Der beste Ratgeber, den sich der Reisende durch die Galaxien nur vorstellen kann – mit der wichtigste Grund dafür, sind die aufmunternden Worte “Don’t Panic” in leuchtender Schrift auf dem Einband.
Warum nennt sich das ganze denn nun “Handtuchtag”?
Weil ein Handtuch der nützlichste Begleiter des Anhalters ist:
A towel, it says, is about the most massively useful thing an interstellar hitch hiker can have. Partly it has great practical
value – you can wrap it around you for warmth as you bound across the cold moons of Jaglan Beta; you can lie on it on the brilliant marble-sanded beaches of Santraginus V, inhaling the heady sea vapours; you can sleep under it beneath the stars which shine so redly on the desert world of Kakrafoon; use it to sail a mini raft down the slow heavy river Moth; wet it for use in hand-to-hand-combat; wrap it round your head to ward off noxious fumes or to avoid the gaze of the Ravenous Bugblatter Beast of Traal (a mindboggingly stupid animal, it assumes that if you can’t see it, it can’t see you – daft as a bush, but very ravenous); you can wave your towel in emergencies as a distress signal, and of course dry yourself off with it if it still seems to be clean enough.More importantly, a towel has immense psychological value. For some reason, if a strag (strag: non-hitch hiker) discovers that a hitch hiker has his towel with him, he will automatically assume that he is also in possession of a toothbrush, face flannel, soap, tin of biscuits, flask, compass, map, ball of string, gnat spray, wet weather gear, space suit etc., etc. Furthermore, the strag will then happily lend the hitch hiker any of these or a dozen other items that the hitch hiker might accidentally have “lost”. What the strag will think is that any man who can hitch the length and breadth of the galaxy, rough it, slum it, struggle against terrible odds, win through, and still knows where his towel is is clearly a man to be reckoned with.
Gefeiert wird dieser Gedenktag aus diesem Grund durch das Herumtragen eines Handtuchs, welches man selbstverständlich sowieso jeden Tag dabei haben sollte. Schließlich weiß man nie, was so alles seit Monaten im intergalaktischen Bauamt ausgelegt ist.
Am 25.05 bin ich in Saarbrücken auf dem Katholikentag – kann mein Handtuch also schön präsentieren. Das Motiv für die obligatorischen T-Shirts ist gerade in Arbeit, so dass Niko und ich sie, mit ein wenig Glück, noch rechtzeitig in den Händen halten.
Ich würde mich echt freuen, wenn uns in Saarbrücken das eine oder andere Handtuch über den Weg laufen würde.
Alles Gute,
Christian
PS: Wenn du jetzt nur Bahnhof verstanden hast, fehlt dir ein sehr wichtiges Buch in deinem Bücherschrank.
Draußen scheint es ein ganz und gar trüber Muttertag zu werden. Ein Glück, dass es vor zwei Tagen noch anders ausgesehen hat. Sonst wären wir ja außerstande gewesen die diesjährige Bevertalsperren-Saison zu eröffnen. Mit geschätzten 14-16 Grad Wassertemperatur war es noch ein kleines Wagnis, sich in die Wasser zu werfen und den Insekten auf der Wasseroberfläche auszuweichen.
Als wir uns am Wasser ausgebreitet hatten, war die Sonne aber leider schon fast weg und nach wenigen Minuten gesellte sich auch ein tiefes Grollen aus den Wolken und eine leichte Brise hinzu. Da wir wenig Lust hatten gleich zu Beginn der schönen Zeit des Jahres gegrillt zu werden, haben wir uns in die Sicherheit meines Autos zurückgezogen.
Dem plötzlichen starken Windböen waren die blühenden Bäume nicht ganz gewachsen, so dass wir den Rückweg über zum Teil kitschig rosa und hell weiß mit Blüten bestreute Wegen antreten mussten (bzw. durften).
Ich für meinen Teil finde es immerwieder beeindruckend, wenn die Natur auf solch spektakuläre Art und Weise einen heißen Frühlingstag gewaltsam auflöst. Gerade am Wasser scheinen da immer Urgewalten aufeinander zu treffen und ich muss unweigerlich an “Das Druidentor” von Wolfgang Hohlbein denken.
Und da werfe mir noch jemand unangemessende Paranoia vor.
Wie die USA Today nun herausgefunden haben will, hat die amerikanische NSA seit Ende 2001 die Daten fast sämtlicher Telefongespräche im Inland (und bestimmt auch ins Ausland) in einer gigantischen Datenbank erfasst. Das ganze natürlich ohne Wissen der eigenen Bevölkerung und mit freundlicher Unterstützung der großen Telefongesellschaften.
Den eigenen Bürgern nicht trauen, sie ihrer Privatsphäre berauben und doch in alle Winkel der Welt die Demokratie und die Menschenrechte bringen wollen. Da passt irgendwas nicht zusammen. Ein schönes Beispiel für den Sinn und Zweck des zivilen Ungehorsams.
Nachtrag:
Man muss sich nur mal vorstellen, was aus dieser Datenbank alles ersichtlich sein muss: Wer sind Freunde und Bekannte der Zielperson. Wo bestellt sie ihr Essen. Wo geht sie zum Friseur. Eine Beziehung ist wohl beendet worden, weil eine Nummer plötzlich nicht mehr gewählt wird. Streitigkeiten zwischen Personen führen zu einem Einbruch der Verbindungen untereinander. Komplettes Ausbleiben aller Telefonate könnte ein Urlaub oder Umzug sein. Aus der Datenbank lässt sich das soziale Netz ganz Amerikas ablesen! Anhand der evtl. gespeicherten Einwahlpunkte ins Mobilnetz lassen sich der Weg zur Arbeit, der bevorzugte Supermarkt und der gesamte Wochenablauf rekonstruieren.
Und das ganze vollautomatisch, ohne auch nur einen Mitarbeiter zur Überwachung abzustellen.
Also mir wird bei dem Gedanken ziemlich flau im Magen!
Eigentlich habe ich gar keine Lust zu diesem Film etwas zu schreiben, aber vielleicht kann ich jemanden vor einem schlechten Filmabend bewahren.
Frau (Pieper Parabo) heiratet Mann (Matthiew Goode), trifft auf der Party aber auch auf Blumenhändlerin (Lena Headey), in die sie sich auf den ersten Blick verliebt. Dann folgen etliche langweilige Minuten Film, bis die Braut ihren Mann verlässt und mit der echten Liebe zusammenkommt.
Im Prinzip der klassische Liebes-Trashfilm mit neuer Rollenbesetzung. Ohne jede Besonderheit und mit den genretypischen Witzen und Charakteren. Von der Aufmachung ein LowBudget-Film von der Stange.
Dafür ist der Eintrittspreis wirklich zu schade.
1 / 6 Sternen