Was Ebly ist, war mir bis vor kurzem auch noch nicht bekannt. Die Werbung für das Produkt, die im Fernsehen zu sehen sein soll, habe ich wohl durch meine unterdurchschnittlichen Fernsehkonsum verpasst. In der Uni stand es dann als Beilage auf meinem Tablett und war … nun lecker
Dann wurde ich von Andrea aufgeklärt und auch mit dem richtigen Markennamen versorgt.
Seit heute weiß ich nun, dass die Verwendbarkeit als Reisersatz leider irgendwo seine Grenzen hat.
Das Experiment “Milch-Ebly” kann man ohne Frage als gescheitert ansehen, denn die Milch dickt leider nicht ein. Das scheint wohl dem Reis vorbehalten zu sein.
Allerdings ist das, in gesüßter Milch gekochte, Ebly zusammen mit ein paar Kirschen nicht vollkommen ungenießbar. Trotzdem nicht empfehlenswert.
PS: Sollte ich jemandem vor dem Selbstversuch bewahrt haben, schreibt ruhig einen Kommentar
Der erste Tag in diesem Jahr, an dem man den Frühling geradezu riechen kann. Die Sonne scheint durchs Fenster auf meinen Monitor und ich kann fast nichts sehen, weil ich so geblendet werde. Irgendwie haben meine Pflanzen den Trend früher bemerkt und fangen nach der dunklen Winterpause kräftig an nach oben zu treiben.
Dieses Jahr werden ein paar Pflanzen die restliche Natur vor meinem Fenster erleben. Vor allem meine kleinen Dattelpalmen möchten endlich getrennt werden. Nur bei den Zitrusfrüchten unbekannter Sorte bin ich mir bei den hiesigen Temperaturen nicht sicher. Aber wozu habe ich davon gleich vier Stück – Probieren geht über Studieren.
Heute war ein sonniger Wintertag, der geradezu zum Spazieren einlud. Eine Stunde haben wir uns durch die Wermelskirchener Wälder geschlagen und sind den anderen Wanderlustigen ausgewichen. Kurz vor dem Ziel blieben wir an einer überdachten Wanderkarte stehen und betrachteten die Tafel über einheimische Vögel auf der Rückseite. Andrea fiel dabei eine Plastiktüte auf, die fern aller Menschen, oben auf der Karte lag. Ein Buch.
Mario Adorf – Der Grenzgänger und Der weiße Anzug
Eingepackt in einen wiederverschließbaren Gefrierbeutel und mit einem eingeklebten Ausdruck gleich auf der ersten Seite.
Achtung! Buch auf Wanderschaft! Dieses Buch wurde bewusst hier liegen gelassen. [...]
Davon hatte ich doch schon einmal etwas gehört! Auf dem Etikett war noch eine Buchnummer, der Name des “Buchstarters” und der Link zur Aktionsseite www.bookcrossing.com. Ja, im Fernsehen war es – aber schon vor etlichen Jahren!
So ein Fund versüßt einem natürlich schon den Tag.
Ob das Buch jetzt so toll oder auch nicht, ist dabei eigentlich egal. Wir haben uns schon auf der Seite registriert. Nun noch die knapp 120 Seiten lesen, den Fund melden und dann einen neuen Ort dafür finden, den als Finderin natürlich Andrea auswählt…
Mal sehen, ob mein Bücherregal auch noch etwas Lesenswertes hergibt …
Nachtrag:
Naja, sehr mittelmäßiges Buch. Sehr einseitige Betrachtung zweier Filmdrehs
Teil meines Weihnachtsgeschenks von Andrea war auch ein Doppelpack Gibsbinden. Mit denen haben wir gestern Abend Gipsmasken gemacht und uns auch ordentlich eingesaut. Wobei ich hinterher 1kg Gips in den Haaren hatte und Andrea irgendwie nur wenige Krümel.
Auch mussten Teile meiner Augenbrauen dran glauben und schmücken nun die Innenseite der Maske. Dafür ist meine Maske (also die Andrea gemacht hat) viel besser geworden.
Ganz so schlimm wie ich das hier jetzt darstelle, war es aber auch nicht. Für das nächste Mal verlegen wir das ganze am besten gleich ins Badezimmer.
Handys sind wirklich großer Spaß.
Seit mindestens einer Stunde werde ich alle 10 Sekunden angerufen, weil wohl jemand vergessen hat seine Tastensperre zu aktivieren. Beim ersten Mal bin ich natürlich drangegangen, habe aber nur Rauschen und Stimmengewirr gehört. Das zweite Mal auch – hätte ja ein Versehen sein können.
Endlich darf ich so auch mal meinen Klingelton bis zum Ende hören.
Ich würde dem Ganzen ja gerne ein Ende setzen, aber das scheint mir zur Zeit unmöglich zu sein. Beim SMS-Schreiben werde ich ständig unterbrochen und wenn ich dann die Anrufe wegdrücke, muss der Betreffende AFAIK, meinem Provider sei dank, blechen, weil er die Benachrichtigungsmitteilungen für mich finanziert. Sehr ärgerlich. Ausschalten kommt auch nicht in Frage, weil dann bin ich ja nicht mehr erreichbar.
Ein Teufelskreis ….
Aber ich werde mal keine Namen nennen, wer genau sich da so überaus geschickt anstellt (nicht wahr Andibu)
Christian